Vorbericht
TV Emsdetten
10. Dezember 2018
Spielbericht
TV Emsdetten
12. Dezember 2018

v.li.: Max Brustmann (DJK Rimpar Wölfe) enttäuscht schauend, Enttäuschung, disappointed, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HSC 2000 Coburg, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]


Spielbericht


TSV Bayer Dormagen


Am Samstagabend konnten die Wölfe vor 1407 Zuschauern in der heimischen s.Oliver Arena den ersten Sieg im „Must-Win“-Dezember mit insgesamt vier Heimspielen einfahren. Die mit der Empfehlung von drei Siegen in Serie angereiste Mannschaft aus Dormagen konnte letztendlich klar mit 31:24 geschlagen werden. In einer zerfahrenen ersten Halbzeit in der vor allem die Offensivreihen beider Teams dominierten, konnte sich keine Mannschaft klar vom Gegner absetzen. Dank einiger überragender Paraden durch unseren Torwart Max Brustmann, konnten wir mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Nach den ersten 30 Minuten kam im zweiten Abschnitt endlich auch unsere Abwehrreihe besser ins Spiel, die wieder mit der tatkräftigen Unterstützung von Max Brustmann, den schließlich klaren Sieg nach Hause bringen konnte.

Stückwerk im Abschnitt 1
In einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten zumeist nur die Offensivabteilungen beider Mannschaften glänzen. Das Spielgeschehen wirkte insgesamt sehr zerfahren und eine Struktur war nur selten klar zu erkennen. Das zeigte sich auch in den vielen einfachen Ballgewinnen, die immer wieder zu leichten Toren nach Gegenstößen führten. Allerdings wurden vor allem in der Defensive viele „Mann gegen Mann“-Duelle verloren, wodurch die Dormagener immer wieder zu leichten Torabschlüssen kommen konnten. Erschwerend kamen noch einige unglückliche Zeitstrafen dazu, welche zu Löchern in der Abwehrreihe und so unbehinderten Gegentoren führten. Die glänzende Torhüterleistung von Max „The Wall“ Brustmann hielt allerdings die Wölfe schon in der ersten Halbzeit im Spiel und brachte die 12:10 Halbzeitführung des Wolfsrudels.

Druck und Einfluss der Wölfe-Abwehr nimmt mehr und mehr zu
Die Halbzeitansprache von Coach Prof. Dr. Matthias Obinger muss wohl gefruchtet haben, denn im zweiten Durchgang bekam die Wölfe-Abwehr immer mehr Zugriff auf die Dormagener Offensive und ließ nur noch wenige oder sehr schwierige Torabschlüsse zu. Im Angriff agierten die Wölfe geduldig und fanden immer wieder gute Lösungen. Das Offensivspiel war sehr variabel und sowohl Kreisläufer und Außenspieler kamen immer besser ins Spiel. Kreisläufer Patrick Gempp konnte alle seiner vier Tore im Laufe der zweiten Halbzeit erzielen. Mit ein bisschen Glück im Abschluss und mit Latte und Pfosten im Verbund kamen die Wölfe immer wieder zu weiteren Abschlusschancen, wodurch Sie ihren Vorsprung mehr und mehr vergrößern konnten. Dies lag aber wieder nicht nur am Offensivspiel, sondern besonders auch an einem beeindruckend aufgelegten Max Brustmann, der die Dormagener verzweifeln ließ.

Besonders durch die konzentrierte Vorstellung und die deutlich verbesserte Abwehrarbeit in der zweiten Halbzeit ließ sich das Wolfsrudel den 31:24 Sieg nicht mehr nehmen. Die Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt und der „Man oft he Match“ Max Brustmann sorgten letztlich für einen verdienten Sieg und lassen auf einen weiterhin erfolgreichen Dezember mit einigen Erfolgen hoffen.

von Niklas Münch - 10.12.2018