Andreas Wieser
8. September 2016
Steffen Kaufmann
8. September 2016

Julian Sauer

Julian Sauer

Unsere Nummer 68 ist eines der Urgesteine bei den Wölfen. Seit Jahren spielt er auf der Rechtsaußenposition und gehört dort zu den festen Stützen im Team. Zusammen mit seinem Nebenmann und Kollegen Steffen Kaufmann ist er einer der beiden aktiven Spieler des Rudels, welche die Marke von 1.000 Treffern im Wölfe-Dress geknackt haben. Das gelang beiden Akteuren in der Hinrunde der Saison 2019/20 beim Gastspiel in Hamm-Westfalen. Er liebt den Handballsport, "weil es ein sehr schnelles Spiel ist und es auch Mal körperbetont zur Sache geht." "Zur Sache gehen" ist auch sein Stichwort, denn kaum ein Spieler hechtet und fliegt so durch die Halle, wie der gebürtige Würzburger. Julian kämpft um jeden freien Ball und gepaart mit seinen spektakulären Treffern von Außen bringt er auf diese Weise ein ums andere Mal die s.Oliver Arena zum kochen. Der sonst sehr ruhige Zeitgenosse weiß auf dem Parkett seine Emotionen auszuspielen und damit auch die Zuschauer auf den Rängen anzustecken.

Als seine größten Erfolge nennt er die jeweiligen Aufstiege mit Rimpar in die Bayernliga, Regionalliga, 3. Liga und zuletzt in die 2. Bundesliga. Entsprechend gehört Julian zu jener Generation aus dem Wolfsrevier, welche Bundesligahandball für Mainfranken erst ermöglicht hat. Er hebt bei den Wölfen das familiäre Umfeld besonders hervor. Dabei ist er sich sicher, dass man in jeder Situation aus der Wölfefamilie Hilfe bekommen wird, wenn man sie benötigt.

In "Julis" Sporttasche dürfen Ibuprofen-Tabletten nicht fehlen, und er hasst es zu verlieren. Seine Lieblingsapps sind Flashscore, Colornote und die Burger King App. In der wenigen Freizeit, die er hat, würde er gerne so viele Reiseziele wie möglich ansteuern, ohne sich auf einen bestimmten Ort festzulegen.

Inzwischen ist Julian in seinem "Karriereherbst" angekommen, blieb aber zuletzt so lange von Verletzungen verschont, wie sonst sehr selten in seiner Laufbahn - zur Freude aller Anhänger, die ihn auch noch weitere Jahre in der s.Oliver Arena nach den Bällen hechten sehen wollen.

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg."