Lukas Siegler
8. September 2016
Andreas Wieser
8. September 2016

Banjamin Herth

Benjamin Herth

Benni Herth ist der erfahrenste Feldspieler im Kader der Wölfe und beschreibt das Umfeld in Rimpar als sehr handballverrückt. Bereits jetzt blickt er auf eine eindrucksvolle Vita zurück: Zum Profi ist er beim HBW Balingen-Weilstetten gereift, wo er an der Seite von Daniel Sauer spielte. Später verschlug es den inzwischen 34-Jährigen zum TBV Lemgo. Über weitere Stationen beim TuS N.-Lübbecke sowie dem SC DHfK Leipzig landete er schließlich im Jahr 2016 bei den Wölfen, wo er mit seinen Erfahrungen sicherlich den jungen Spieler eine große Unterstützung ist. Handball ist einfach die Passion des überlegten aber auch teilweise verrückten Mittelmanns - so schätzt er sich jedenfalls auch selbst ein.

Weiterhin beschreibt sich der Schwabe selbst als Rudeltier und verbringt gerne Zeit mit seiner Frau sowie seinen beiden Töchtern und nicht zu vergessen der Familienhündin "Tender". Zum Familienmensch Herth passt auch treffend sein größter Erfolg, den er wie folgt beschreibt: “Ich habe damals meine, nach Mama schreiende Tochter, auf der überfüllten Skihütte, nach 1,5 Stunden Kampf, zum Einschlafen gebracht.” Wenn sich die Situation dann entspannt hat, hört er gerne Musik und genießt die Sonne mit einem guten Espresso. So vertreibt er auch häufig die ungeliebte schlechte Laune. In sportlicher Hinsicht gilt es sicherlich noch zu erwähnen, dass Benni ehemaliger Nationalspieler ist und unter Kult-Trainer Heiner Brand zu seinem Debüt berufen wurde. Vieles hat er in seiner Karriere erlebt, weshalb auch nicht selten, der voll besetzte Mannschaftsbus auf die Nummer 64 wartet, weil sich der sympathische Routinier in den Katakomben verquatscht hatte.

Wenn er es sich aussuchen könnte, würde er entweder nach Ibiza, Jamaika oder an den Bodensee reisen. Seine Lieblingsapps sind die Podcast App, Amazon Music oder das endlos Quiz.

Motto: Take it easy but take it!