Steffen Kaufmann
8. September 2016
Lukas Böhm
7. September 2016

Max Brustmann

Max Brustmann

Es gibt wohl kaum einen Spieler bei den Wölfen, der so häufig mit Sprechchören von den Tribünen gefeiert wird. Die Symbiose, welche er mit den Fans in der s.Oliver Arena während eines Spiels eingeht, sucht seinesgleichen. Die Rede ist natürlich von Max Brustmann. Der leidenschaftliche Torhüter steht als Paradebeispiel für die Phrase “sich in einen Rausch spielen”. Und genau deshalb ist er ligaweit gefürchtet und zählt seit Jahren zu den besten Torhütern. 2014/15 wurde Brustmann folgerichtig als bester Schlussmann der 2. Handball-Bundesliga gekürt. Auch im fortgeschrittenen Handballer-Alter zählt "The Wall" noch immer zu den besten seiner Zunft, wie es die Statistiken eindrucksvoll belegen.

Unsere Nummer 22 sagt selbst, er hat mit Handball einfach genau den Sport gefunden, der zu ihm passt. Auch wenn er ohne Sprunggelenksschiene nicht mehr trainieren und ohne Tape nicht mehr spielen darf, stellt Max sich immer wieder in den Dienst der Mannschaft und des Vereins. Es ist auch seinem Ehrgeiz und dem unbändigen Willen geschuldet, dass er bei Gegentreffern auch mal seine Vorderleute anfährt.

Privat verbringt er gerne Zeit mit Freunden und der Familie. Die Geburt seiner Tochter beschreibt er als schönsten Moment in seinem Leben. Nach der Saison 2019/20 ist nun Schluss für Max, der sich zukünftig seinem jungen Familienglück verstärkt widmen möchte und deshalb seine Karriere beenden wird. Bis es allerdings zu seinem letzten Heimspiel kommt - übrigens gegen keinen geringeren als Max´ Lieblingsgegner, dem HSC Coburg - gibt es noch ein großes Jubiläum für den Ur-Rimparer zu feiern: Gegen den HSV wird "The Wall", vorausgesetzt er bleibt von Verletzungen verschont, sein 500. Spiel für das Wolfsrudel bestreiten und damit kurz vor dem Karriereende noch eine weitere Schallmauer durchbrechen.

Seine Lieblingsapp ist die des Streamingdienstes Netflix, wo Max gerne Serien und Filme schaut. Sobald für einen Urlaub wieder Zeit ist, würde er diesen gerne in den USA verbringen.

Motto: Glück muss man können.