Yonatan Dayan
15. September 2020
Ceven Klatt
15. September 2020

    Marino Mallwitz

    Aus dem hohen Norden kam im Sommer Marino Mallwitz nach Mainfranken. Der Torhüter tritt somit die Nachfolge von Vereinslegende Max Brustmann an und versucht gemeinsam mit Andreas Wieser diese enormen Fußstapfen auszufüllen. Der 24-Jährige suchte nach einigen Jahren im Profikader seines Heimatvereins, dem VfL Lübeck-Schwartau, eine neue Herausforderung. Nach seiner abgeschlossenen Ausbildung bei der Sparkasse hat er diese neue Aufgabe zwischen den Pfosten der Wölfe gefunden, wo er sich nun beweisen will. Seine Stärke hat Marino vor allem in offenen 1:1-Situationen gegen freie Gegenspieler, die er zuweilen zur Weißglut bringen kann. Für den neuen Schlussmann zeichnet vor allem die Kampfbereitschaft und die Zusammenarbeit zwischen der Abwehr und der Torhüterposition das Spiel der Rimparer Wölfe aus.

    In der Vergangenheit konnte er sich auch für die Juniorennationalmannschaft des DHB empfehlen und dort drei Länderspiele absolvieren. Im Sommer hat Marino seine Wohnung in der Würzburger Innenstadt bezogen und konnte sich in der Mannschaft schnell einleben. Bereits in den Vorbereitungsspielen zeigte er gute Leistungen und fand sich hinter der starken Wölfe-Abwehr immer besser zurecht. Der 1,96 Meter große Torwart konnte in Lübeck viel von Dennis Klockmann lernen, der seit Jahren zu den besten Torhütern der Liga gehört. Doch für seine persönliche Entwicklung wollte er sich bei einem neuen Verein beweisen. Den Handballsport beschreibt er als seine Leidenschaft.

    Neben dem Handball mag der gebürtige Lübecker gutes Essen und humorvolle Menschen. Er persönlich ist sehr offen und lacht auch selbst sehr viel. Was er nicht mag, sind Eigenschaften wie Eifersucht und Arroganz. In der seltenen freien Zeit würde er gerne mal auf die Malediven oder die Bahamas reisen. Neben dem Messenger-Dienst WhatsApp nutzt er auf seinem Smartphone die App Golf Battle, um online gegen seine Freunde zu zocken. Neben seiner normalen Torhüterausrüstung ist auch immer ein Black-Roll-Set in seiner Sporttasche zu finden.

    Motto: „Turn everything negative into positive!“ – Kobe Bryant