Yannik Bialowas & Roland Sauer bei der Vertragsunterschrift
Pressemitteilung
Vertragsauflösung Yannik Bialowas
13. Juli 2019
U21-WM
Fin Backs zieht mit DHB-Team in die K.O.-Runde ein
23. Juli 2019

Interview


Das Top-Magazin traf Neu-Leitwolf Ceven Klatt zum Interview



Nachdem er sich auf offiziellem Wege bereits beim Karrieretag von SSI Schäfer vorgestellt hat - den Text gibts hier zum nachlesen - traf das Top-Magazin den gebürtigen Brandenburger zum Interview. Wenn ihr also mehr über Ceven´s Entscheidung, mit seiner Familie und seiner Angel im Gepäck zu den Wölfen zu kommen und seine Ziele für die Saison 2019/20 wissen wollt, dann lest einfach weiter...

1. Wie ist es dazu gekommen, dass Sie den Trainerposten bei den Rimparer Wölfen übernehmen?
Nach meiner Zeit in Düsseldorf hatte ich verschiedene Angebote. Es war das Gesamtpaket, welches meine Entscheidung in Richtung Wölfe führte. Neben den sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen, haben mir auch das Umfeld und die vorhandenen Strukturen gut gefallen. Ich freue mich auf die handballbegeisterte Region und eine Mannschaft mit Potenzial.

2. Worauf liegt Ihr Fokus als Trainer?
Ich lege viel Wert auf die Abwehr. Hier werden die Spiele entschieden. Abwehr hat auch immer etwas mit Charakter, Leidenschaft und Einstellung zu tun. Darüber hinaus versuche ich die gegnerischen Mannschaften möglichst genau zu analysieren und sie dann durch entsprechende Maßnahmen vor größere Probleme zu stellen. Mir ist wichtig, dass jeder Spieler versteht, was seine Aufgabe im Team ist. Im Optimalfall kann so jeder ein Stück Verantwortung übernehmen und trägt damit zum Gesamterfolg bei.

3. Was sind Ihre sportlichen Ziele mit den Rimparer Wölfen?
Die Wölfe haben eine gute Saison gespielt und das schürt auch Erwartungen. Es wäre schön, wenn wir das bestätigen können. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit, denn man sieht wie dicht die Mannschaften in der zweiten Liga zusammengerückt sind und dass quasi Woche für Woche, jeder jeden schlagen kann. Deswegen wird es wichtig sein, eine gewisse Kontinuität in unser Spiel zu bekommen, um Spiel für Spiel gute Leistungen abzurufen. Außerdem würde ich gerne flexibler im Angriff spielen und ein zweites Abwehrsystem installieren. Ich denke das wird uns insgesamt weniger ausrechenbar machen.

 
 
4. Was sind Ihre privaten Ziele?
Privat wird es in erster Linie darum gehen, erstmal in der Region anzukommen. Ich hoffe, dass sich meine Kinder schnell einleben und Anschluss in Schule und Kindergarten finden. Es ist als Familie kein leichter Schritt in eine komplett neue Region zu ziehen. Wir sind aber zuversichtlich, dass es uns hier gefallen wird.

5. Was begeistert Sie am Handball?
Handball ist ein sehr ehrlicher und nahbarer Sport. Man bekommt Emotion ungefiltert vermittelt. Es ist alles etwas kleiner als im Fußball aber dadurch auch deutlich familiärer. Ich mag das! Ansonsten ist Handball ein sehr athletischer Sport, der verschiedenste Ansprüche an die Athleten richtet. Natürlich auch an die Trainer was Taktik, Führung und Strategie betrifft. Dies ist Immer wieder eine neue Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Handball ist spannend und es fallen viele Tore. Es passiert quasi immer etwas und es gibt kein langweiliges Ball „hin und her Geschiebe“.

6. Was macht Ihnen am Trainerjob besonders Spaß?
Die täglich wechselnden Herausforderungen und der Umgang mit den Spielern. Außerdem Strategien zu entwickeln und diese dann umsetzen zu können. Natürlich macht es auch Spaß, am Wochenende in einer vollen Halle zu coachen. Aber auch die tägliche Trainingsarbeit macht meistens Freude. Insgesamt habe ich mich für diesen Job entschieden, weil er sehr vielseitig ist und ich mein Hobby respektive meine Leidenschaft zu meinem Beruf machen konnte.

7. Was ist Ihr bisher größter Erfolg und was Ihr größter Misserfolg als Sportler?
Mein größter Erfolg war sicherlich der Aufstieg mit 59:1 Punkten in die 2. Handball-Bundesliga mit dem Neusser HV und dann der frühzeitige Klassenerhalt in der Zweitligasaison darauf. Die größte Fehlentscheidung habe ich getroffen, indem ich den Verein dann nicht verlassen habe. Denn aufgrund der Ansammlung von Hasardeuren und Amateuren war es absehbar, wie dieses Projekt enden musste. Auch das ist ein Grund, warum ich mich freue, jetzt bei einem professionell geführten, gesunden und gewachsenen Verein, wie den Wölfen zu sein.

8. Zum Schluss: Auf was freuen Sie sich besonders, wenn Sie an Ihre Zeit in der Top Region Franken mit den Rimparer Wölfen denken?
Ich freue mich auf die Handballspiele in einer ausverkauften Halle. Ich freue mich auf eine ehrgeizige und leidenschaftliche Mannschaft. Ich freue mich darauf neue Menschen kennen zu lernen und insgesamt viele neue Eindrücke Erfahrungen zu sammeln.

von Nico Nersinger - 17.07.2019

 

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