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HC Erlangen
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Interview


Mit Andreas Wieser


Servus Andi. Im Pokal wurde der TVB Stuttgart geschlagen und mit Heilbronn/Horkheim konnte der Gastgeber bezwungen werden. Die Wölfe konnten sich so erstmals für das Pokal-Achtelfinale qualifizieren. Rückblickend auf dieses Pokalwochenende: Was hat diesen Erfolg ermöglicht?
Rückblickend war es die ausgezeichnete Vorbereitung, die uns viel Selbstvertrauen gegeben hat, und eine am ganzen Wochenende sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder seinen Teil zum Erfolg beigetragen hat. Viele Spieler haben, vor allem gegen Stuttgart, eine herausragende Performance aufs Parkett gezaubert.

Neben dem Handball verfolgst du noch ein Studium. Was machst du genau? Und welche beruflichen Ziele hast du für die Zukunft?
Ich studiere Biochemie an der Uni Würzburg.
Meine beruflichen Ziele sind erstmal mein Studium abzuschließen und mir danach Gedanken darüber zu machen, was ich denn weiter studieren möchte.

Hinter Max Brustmann bist du die Nummer 2 bei den Wölfen. Wenn du auf dem Feld stehst weißt du auch zu überzeugen. Wie sieht die Arbeit in einem Torhütergespann allgemein aus? Was kannst du dir von Max Brustmann vielleicht abschauen und mitnehmen?
Man versucht natürlich seinen Kollegen der auf dem Feld steht, wenn möglich, Tipps zu geben oder analysiert auch mal Situationen in denen es gerade einmal nicht so läuft.
Von Max habe ich natürlich schon viel gelernt und kann mir auch weiterhin noch einige Sachen abschauen, wie das 1:1 Verhalten oder wie man sich in einen ``Rausch`` spielt.

Du bist seit 2016 in Rimpar, gehst also in deine dritte Saison. Was sprach damals für einen Wechsel nach Rimpar? Was macht den Verein deiner Meinung nach aus?
Für den Wechsel damals sprach, dass der TSV Rödelsee bei dem ich zu der Zeit noch spielte, sportlich schon auf einem Abstiegsplatz stand und er zu der Zeit finanziell auch nicht sonderlich gut aufgestellt war, was am Ende auch zum Abstieg von der 3.Liga in die Bezirksoberliga führte.
Die SG DJK Rimpar macht meiner Meinung nach das familiäre Umfeld und die trotz des Geschäfts 2. Handball-Bundesliga immer noch starke Verbundenheit zur Region aus.

Jetzt kommt es zum Duell mit dem HC Erlangen. Es steht also ein Frankenderby an. Wie wollt ihr die Sensation schaffen? Wie schätzt du eure Chancen ein?
Natürlich wollen wir die Sensation schaffen und in die nächste Runde einziehen, allerdings ist jedem bewusst, dass es sehr schwer wird, aber der Pokal hat ja bekannter Maßen seine eigenen Gesetze und dann auch noch ein Frankenderby, da kann man auf jeden Fall gespannt sein, weil alles passieren könnte.

von Michael Schulz - 16.10.2018