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Hilfe im Kampf gegen Krebs und die Wölfe: Zwei Partner mit ambitionierten Zielen


Erfolgs-Kooperation geht in ihr gemeinsames siebtes Jahr



Mit dem Aufstieg der Wölfe in die 2. Handball-Bundesliga im Jahr 2013 erfolgte der Startschuss zu einer Partnerschaft, welche zu einer Erfolgsstory werden sollte. Die Kooperation zwischen dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ und den Wölfen sensibilisiert für ein Thema, welches jeden Menschen betreffen kann.

Bewegt vom Schicksal einer betroffenen Mutter, verschrieb sich Gabriele Nelkenstock vor knapp 30 Jahren dem Kampf gegen den Krebs. 2001 ist der danach benannte Verein aus der Taufe gehoben worden, dessen 1. Vorsitzende noch heute Gabriele Nelkenstock ist. Rasch wurde aus einer einfachen Idee eine Anhäufung gemeinsamer Aktionen, ein loser Kontakt wurde zu einer Partnerschaft, welche letztlich auch in Freundschaften überging.

Inzwischen sind der Verein und die Wölfe nicht mehr voneinander zu trennen, wofür Gabriele Nelkenstock auch das passende Motto parat hält: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“, fasst die 1. Vorsitzende das Miteinander zusammen: „Wir bedanken uns bei den Rimparer Wölfen für die jahrelange und nachhaltige Unterstützung im Kampf gegen Krebs recht herzlich."Auch der Geschäftsführer von den Wölfen, Roland Sauer, steht mit voller Überzeugung zu dieser Kooperation: „Seit vielen Jahren sind wir Botschafter von "Hilfe im Kampf gegen Krebs" und stolz für den Verein und dessen Projekte einen Beitrag zu leisten. Wie sagte bereits Albert Einstein, "Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung."

 
 
„Krebs geht uns alle an“

Doch von Beginn an: Das Wolfsrudel war soeben sensationell in die 2. Bundesliga aufgestiegen, als zur Mainfrankenmesse in Würzburg zusammen mit dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ der sogenannte „Lauf gegen den Krebs“ initiiert wurde. Diese Aktion war der Grundstein für viele noch kommende gemeinsame Auftritte und Aktionen, immer mit einem ganz klaren Ziel vor Augen: Die Bevölkerung auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und Spenden für den Kampf gegen eine schreckliche Krankheit zu sammeln, die unerwartet das Leben eines jeden Menschen ins Wanken geraten lassen kann. Bereits ein Jahr später wurde dieser Kooperation ein offizieller Rahmen verliehen, indem der „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ der Titel „Charity-Partner der Wölfe“ verliehen wurde.

Ein Bündnis, welches bis heute besteht und bereits 2014, zum ersten offiziellen Charity-Day unter dem Motto „Krebs geht uns alle an“, eines seiner großen Highlights feiern durfte: Während eines Benefizspiels der Wölfe gegen den Traditionsverein vom VfL Gummersbach wurden letzten Endes zugunsten der Krebshilfe sowie der Nachwuchsförderung der DJK Rimpar über 50.000 € an Spendengelder gesammelt. Maxi Kleber, inzwischen NBA-Star bei den Dallas Mavericks, oder Würzburgs Oberbürgermeister Herr Schuchardt waren nur zwei der zahlreichen Ehrengäste an diesem Tag. Nicht nur wegen solcher Aktionen findet Gabriele Nelkenstock ausschließlich positive Worte zur bestehenden Partnerschaft: „Die Mannschaft und das Management der Rimparer Wölfe sind verlässliche Partner im Kampf gegen Krebs. Der Verein, aber auch die vielen betroffenen Patienten sind dankbar für diese großartige Unterstützung und das Engagement der Wölfe“, sagt die 1. Vorsitzende von „Hilfe im Kampf gegen den Krebs“ über das Miteinander.

Das Streben nach dem ganz großen Ziel

Zu groß war der Erfolg des Charity-Days ausgefallen, um diesen nicht zu wiederholen. Doch auch andere Ideen konnten im Laufe der Jahre kreiert und verwirklicht werden, weshalb diese Partnerschaft bis dato so erfolgreich geblieben ist. Auch in der Zukunft werden sich beide Instanzen noch tatkräftig unterstützen, um möglichst große Kräfte aus der Partnerschaft zu schöpfen. Beispielsweise konnten durch vom Verein gesammelte Spendengelder, hier in Würzburg, die modernste Stammzellentransplantationseinheit Europas errichtet oder auch neue Immun- und Chemotherapien für Tumorpatienten entwickelt werden. Eine große Bereicherung für den Standpunkt Würzburg in Sachen Krebsforschung, was ohne die Leistung von „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ nicht möglich gewesen wäre. „Fortschritte in der Krebsforschung und -behandlung werden mit vielen kleinen Schritten erkämpft. Jedes Puzzleteil und jedes einzelne Engagement gibt uns die Hoffnung, dass wir die Krankheit Krebs irgendwann besiegen können“, beschreibt Nelkenstock ihren alltäglichen Kampf.

 
 
Das beispielhafte Unterfangen geht allerdings auch über die reine Unterstützung von Forschungsprojekten hinaus und kümmert sich unter anderem um Wohnungen für Angehörige oder unterstützt beratend die betroffenen Familien – der Mensch bleibt immer im Fokus. Das ganz große Ziel, irgendwann den Krebs zu besiegen, ist allerdings noch nicht erreicht! Durch Partnerschaften wie dieser kann man jedoch diesen Ambitionen einen Schritt näherkommen um vielleicht irgendwann das Unmögliche möglich zu machen! Gerade dazu wollen die Wölfe ihren Beitrag leisten: „Wir freuen uns, auch weiterhin den Verein, mit Gaby Nelkenstock an der Spitze zu unterstützen, eine Persönlichkeit und ein Projekt, für das wir mit Überzeugung stehen“, zeigt sich Sauer keineswegs müde, ob dieser Zusammenarbeit. Und jeder kann seinen Beitrag leisten…

Die Wölfe sind sehr stolz darauf, ihr positives Image und die Plattform „Spitzensport“ dazu nutzen zu dürfen, um sich für derart wichtige Themen einzusetzen. Im Wolfsrevier wird allergrößter Wert auf soziales Engagement gelegt und alle Beteiligten möchten mit dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ noch vielen Betroffenen helfen, ehe eines Tages diese tückische Krankheit besiegt ist.

von Christian Graber - 08.08.2019

 

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