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v.li.: Fin Backs (DJK Rimpar Wölfe), Einzelbild, Handball-Internationales Turnier, DJK Rimpar Wölfe - HC Motor Zaporozhye, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]


U21-WM


Drama im Achtelfinale



Während die Wölfe bereits seit zwei Wochen für die Vorbereitung auf die neue Saison schwitzen, verweilt unser Linksaußen Fin Backs mit dem U21-DHB-Team in Spanien bei der U21-WM. Am gestrigen Abend kam es zu einem Herzschlag-Achtelfinale gegen Portugal - mit keinem guten Ausgang.

Die Hoffnungen und Erwartungen waren nach der starken Vorrundenleistung groß im jungen DHB-Team. Lediglich den Dänen musste man sich geschlagen geben, gleichzeitig feierte man aber ebenso Kantersiege, wie gegen Norwegen oder Chile. Die mit dem DHB-Adler geschmückte Brust war breit, um der Hürde Portugal entgegenzutreten, allerdings stolperte man über die Westeruopäer... und das denkbar knapp.

Spiel auf Augenhöhe

Die Jungs um Trainer Heuberger, welcher vor der Partie noch gewarnt hatte, "Portugal ist ein unangenehmer Gegner", erwischten am gestrigen Abend (Anwurf 18.45 Uhr) einen ordentlich Start in die Begegnung, konnten sich allerdings nicht entscheidend absetzen. Die frisch aufspielenden Portugiesen blieben immer dran und nahmen vermehrt das Heft des Handelns in ihre Hand. Schon im Vorfeld der Partie hatte der Trainer vor diversen Stärken gewarnt: "Sie wirken im Angriff sehr abgeklärt und haben eine gute Achse Rückraum Mitte und Kreis, darüber hinaus auch wurfgewaltige Rückraumschützen auf beiden Seiten." Trotz Zeitstrafen für den Gegener vermochte das DHB-Team es kaum, sich einen Vorteil zu erarbeiten, im Gegenteil: Die Portugiesen wirkten zielstrebiger und entschlossener. Über den Pausenstand von 14:14 konnte unsere Auswahl noch glücklich sein.

 
 
Nach dem Pausentee setzten sich die Portugiesen ab und vermochten es, sich schnell einen Dreitore-Vorsprung erarbeiten. In dieser Phase zeigte sich allerdings der Willen unserer Jungs, die nicht zurücksteckten und mit einem Treffer - fünf Sekunden vor dem Ende - für den Ausgleich (30:30) sorgten. Doch das ist es nicht gewesen: Die Portugiesen schalteten blitzartig und kamen nochmal zu einem erfolgreichen Abschluss und dem vermeintlichen Siegtreffer mit der Schlusssirene. Nach minutenlanger Diskussion entschieden allerdings die Unparteiischen auf "kein Tor" und es gab Verlängerung.

Der Nachschlag von 2 x 5 Minuten gehörte letztlich wieder den Portugiesen, die damit den längeren Atem beweisen konnten und jedenfalls nicht unverdient die strahlenden Sieger im spanischen Pontevedra gewesen sind (36:37). Für die Siergemannschaft geht es nun im Viertelfinale gegen Slowenien, während Fin Backs und sein Team in Spanien weiterhin um die Plätze 9-16 kämpfen werden. Auch wenn der Traum vom großen Coup damit ein jähes Ende gefunden hat, können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein. Wir drücken weiterhin die Daumen, dass das Turnier für Fin und seine Kollegen noch einen möglichst positiven Abschluss findet.

von Christian Graber - 25.07.2019

 

ECHT - WILD - TREU - GIERIG