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David Kovacic hat internationale Klasse und will im Wolfsrevier den nächsten Schritt machen

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David Kovačič bringt internationale Erfahrung mit

Der slowenische Kreisläufer der Wölfe konnte mit seinem ehemaligen Verein RD Riko Ribnica in den EHF-Cup einziehen und dort  bereits einige Spiele absolvieren. Nun freut David Kovačič sich jedoch sehr auf die Chance, sich in Deutschland zeigen zu können.

Servus David. Nach dem Abgang von Patrick Gempp in die erste Bundesliga war die Position am Kreis lange offen. Du bist jetzt der neue Kreisläufer im Wolfsrudel. Wie bist du zum Handball gekommen? Wann hast du damals angefangen Handball zu spielen?

Ich habe bereits in der Grundschule angefangen Handball zu spielen. In meiner Heimatstadt Skofja Loka war Handball sehr beliebt und zu dieser Zeit wurde das slowenische Nationalteam zweiter bei den Europameisterschaften.

Du bist gerade aus Slowenien nach Deutschland gekommen. Bislang warst du in deiner Karriere auch nur in deinem Heimatland aktiv. In welchen Vereinen hast du schon gespielt? Und war es schon immer dein Traum in Deutschland zu spielen?

Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich vier Jahre für RD Riko Ribinica gespielt. Außerdem habe ich schon für MRK Krka und RD Slovan Ljubljana in der ersten slowenischen Liga spielen dürfen. Ich habe schon immer von der ersten Bundesliga in Deutschland geträumt. Ich hoffe, dass ich eines Tages diese Chance bekommen werde. Wer weiß, vielleicht spielen wir ja nächstes Jahr mit den Wölfen dort.

David Kovacic hat internationale Klasse und will im Wolfsrevier den nächsten Schritt machen

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Mittlerweile hast du gemeinsam mit deiner Freundin eine Wohnung in Rimpar bezogen. Wie gefällt es euch hier? Und wie hart war es, eure Heimat hinter euch zu lassen?

Wir haben in Rimpar eine wirklich schöne Wohnung gefunden. Uns gefällt es in Rimpar sehr gut, weil hier viele nette Menschen leben und es eine ruhige Gegend ist. Hier haben wir alles was wir brauchen und auch nach Würzburg ist es nicht weit. Wir mögen Würzburg sehr, da es Ähnlichkeiten mit der slowenischen Stadt Ljubljana hat.

Es war sehr schwer Slowenien zu verlassen. Ich konnte den Vertrag erst sehr spät unterzeichnen und dann musste alles sehr schnell gehen. Es blieb kaum Zeit, sich von der Familie und den Freunden zu verabschieden. Das gehört aber eben auch zum Sport dazu. Ich wollte es schon immer ausprobieren, im Ausland zu leben und dort Handball zu spielen.

Seit einigen Wochen trainierst du nun in deiner neuen Mannschaft. Neben schweißtreibenden Trainingseinheiten habt ihr auch bereits zwei Testspiele absolviert. Wie findest du dich im Team zurecht?

Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Die Mitspieler sind alle sehr nett und helfen mir bei vielen Dingen. Außerdem gefällt mir der sportliche Ansatz des Trainers und die Art, wie er Handball spielen lassen möchte.

Wir hatten bisher zwei Testspiele in denen wir einmal gut und einmal schlecht gespielt haben. Es ist jetzt an uns, bis zum Saisonstart unsere Topform zu finden.

Es ist dein erstes Jahr in Deutschland und du kennst die Liga noch nicht so gut. In der letzten Saison wurden die Wölfe siebter. Was sind deine Ziele mit der Mannschaft? Und was sind deine persönlichen Ziele für die anstehende Runde?

In meiner ersten Saison in Deutschland möchte ich mich hier bei der DJK Rimpar Wölfe sportlich weiterentwickeln. Zuerst muss ich mich aber in das neue Spielsystem einfinden. Doch ich kann es kaum erwarten, dass die neue Saison startet, denn ich habe die richtigen Spiele in der langen Pause sehr vermisst.

Für die Mannschaft möchte ich, dass wir besser abschneiden als in der letzten Saison. Außerdem hoffe ich, dass wir viele gute Spiele in diesem Jahr zeigen können.

Michael Schulz – 01.09.2020