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Wolfsrudel schwitzt in Elze



Trainingslager für die neue Saison



Bereits seit Mitte Juli befinden sich die Wölfe in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Mit dem Trainingslager in Elze konnte Trainer Obinger eine Leistungsspitze setzen und für ein verlängertes Wochenende noch intensiver mit seinem Rudel arbeiten. Auch zwei Testspiele standen auf dem Programm. Wir zeigen euch, wie unsere Jungs die Tage im Trainingslager verbracht haben.

Bei herrlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein fand sich das Wolfsrudel am vergangenen Donnerstag zur Abfahrt ins Trainingslager ein. Auf die Spieler wartete ein intensives verlängertes Wochenende mit Fokus auf den Handball. Dazu fuhr man dieses Jahr in das niedersächsische Elze. Die Kleinstadt in der Nähe von Hildesheim bot perfekte Bedingungen für den Feinschliff der Mannschaft. Kurze Wege von der Halle in den Außenbereich, von der Mensa zu den Schlafplätzen – alles lag beisammen und hatte seinen Beitrag zu effizienten Trainingstagen. Bei diesen Bedingungen konnten es die Spieler auch verkraften, dass die Betten des Internats der Christophorusschule in Elze (CJD), fast ein wenig eng für die Hünen des Wolfsrudels wurden, wie unter anderem beim 2 Meter-Neuzugang Michael Schulz.

Strenges Vorbereitungsprogramm

Im Vordergrund stand die Gelegenheit, sich optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten - und das Programm ist straff: Bereits am 04.08 kommt die Ligakonkurrenz von Elbflorenz aus Dresden für ein Testspiel nach Rimpar, ehe es eine Woche später zum Highlight der Vorbereitung kommt. Vom 10.-12.08 findet das internationale Turnier in der Rimparer Dreifachsporthalle statt, an welchem Championsleague-Teilnehmer Motor Zaporozhye, dänischer Vizemeister GOG Sport aus Gudme, oder auch der österreichischee Erstligist HC Linz teilnehmen werden. Nach jenen drei Spielen in drei Tagen für die Wölfe wartet bereits das erste Pflichtspiel der neuen Saison. In der ersten Pokalrunde steht man dem TVB Stuttgart gegenüber, ehe eine Woche später in Essen die ersten Punkte der Saison 2018/2019 vergeben werden. Wahrlich kein einfaches Programm für das Rudel - angesichts der bevorstehenden Saison allerdings absolut notwendig.

Deshalb wurde die Zeit im Trainingslager auch möglichst intensiv genutzt, ohne dabei auch den Spaß aus den Augen zu verlieren. Für ein Fußballspiel „Jung gegen Alt“ wurde Donnerstagabend Zeit gefunden, wobei die betagteren Akteure des Wolfsrudels den jüngeren Spielern die Grenzen aufzeigen konnten und die Begegnung für sich entschieden hatten. Nach einigen Trainingseinheiten mit Fokus auf Kraft und Taktik wurde es am Freitag richtig ernst. Mit der Eintracht Hildesheim stand der erste Härtetest in der Vorbereitung auf dem Programm. Die Mannschaft, welche trotz des Sieges gegen unsere Wölfe am letzten Spieltag der Vorsaison abgestiegen war, erwies sich als starker Gegner, dennoch konnte der Gastgeber mit 24:29 bezwungen werden. Treffsicherster Akteur war Patrick Gempp, welcher sich gegen Ende der letzten Saison einer Operation unterzogen hatte, um nun wieder voll angreifen zu können. Der Verzicht auf den Kreisläufer im vergangenen Saisonendspurt scheint sich gelohnt zu haben: Gempp steuerte sieben Treffer zum Erfolg bei.

Neue Erkenntnisse aus ersten Testspielen

Der Stundenplan des Folgetags bot den Wölfen weitere facettenreiche Einheiten sowie ein zweites Testspiel. Gegen die Bundeliga-Reserve vom TSV Hannover-Burgdorf wollte Cheftrainer Obinger sehen, dass die Spieler an ihre Grenzen gehen. Gesagt getan: Auch diese Partie entschied das Rudel für sich, wenngleich gegen Ende der Begegnung vielleicht ein wenig die Kraft nachgelassen hatte. Dennoch behielt das Rudel die Oberhand und setzte sich mit 27:30 durch. Glänzen konnte an diesem Tag mit insgesamt 14 Treffern Benedikt Brielmeier. Ungeahnte Qualitäten demonstrierte die Nummer 43 des Rudels dabei von der Siebenmeterlinie. Weil in der Vorsaison die Abschlüsse von der Linie nicht zu den Stärken der Mannschaft zählten, nutzt der Trainer die Vorbereitung für Experimente. Vielleicht hat er in Brielmeier die Lösung für das Problem gefunden.

Am Sonntag kehrte die Mannschaft dann sichtlich ausgelaugt aus Niedersachsen zurück. Mit ganz neuen Erkenntnissen im Gepäck und dem guten Gefühl, intensiv gearbeitet zu haben, geht das Wolfsrudel nun in die kommenden Vorbereitungswochen. Für die Harmonie in der Mannschaft – ein weiteres Augenmerk des Trainerteams – war der Aufenthalt in Elze jedenfalls zuträglich. Auch die drei verletzten Spieler Benjamin Herth, Lukas Siegler und Dominik Schömig reisten mit nach Elze, um sich individuell mit Krafttrainingseinheiten auf das baldige Comeback vorzubereiten. Einziger abwesender Akteur während dieser Tage blieb Neuzugang Fin Backs – allerdings mit guter Entschuldigung. Er verweilte zum Zeitpunkt des Trainingslagers bei der U20-EM in Slowenien. Und auch er wird mit einem guten Gefühl in seiner neuen unterfränkischen Heimat eintreffen: Im Nationaldress sicherte er sich am Sonntag die Bronzemedaille.

„Ohne Unterstützung von außen nicht möglich“

Die Wölfe bedanken sich herzlich für die entgegengebrachte Gastfreundschaft in Elze, namentlich durch Roberto Glöckner, welcher rund um die Trainingstage zusammen mit Wölfe-Betreuerin Karola Endres für ideale Trainingsvoraussetzungen und sich um das Wohl der Mannschaft gesorgt hat. Für die finanzielle Unterstützung bedanken wir uns auch bei der Kurr GmbH & Co. KG, deren Beitrag es erst ermöglicht hat, nach Elze zu reisen. Nur mit der Hilfe unserer Partner ist es uns möglich, die sportliche Konkurrenzfähigkeit zu gewährleisten und auch weiterhin der Region Spitzenhandball zu bieten. Der Geschäftsführer Johannes Kurr von der Kurr GmbH geht hinsichtlich dieser Thematik als gutes Beispiel voran. Vielen Dank dafür!