Wolfsrudel feiert torreichen Heimsieg
von Lukas Schmitt
Fünf Tage nach der Entscheidung, auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu verzichten, hat das Wolfsrudel die passende sportliche Antwort gegeben. Vor heimischer Kulisse in der tectake ARENA zeigte die Mannschaft von Heiko Karrer eine überzeugende Leistung und setzte sich mit 40:30 (21:19) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen durch.
Dabei brauchte das Team zunächst einen Moment, um ins Spiel zu finden. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. Doch mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich die Defensive, während das Angriffsspiel von Beginn an auf Hochtouren lief. Tor um Tor kämpften sich die Wölfe zurück, drehten die Partie und erspielten sich bis zur Pause eine knappe Führung.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich das Wolfsrudel dann wie entfesselt. Mit Tempo, Spielfreude und viel Entschlossenheit setzte sich die Mannschaft zunehmend ab. Spätestens in der Schlussviertelstunde war der Widerstand der Gäste gebrochen – auch, weil die Wölfe ihre größere Kadertiefe und Qualität konsequent ausspielten. Nahezu das gesamte Team konnte sich in die Torschützenliste eintragen.
Überragender Akteur auf Seiten der Hausherren war Tim Bauder, der mit zwölf Treffern einmal mehr seine Abschlussstärke unter Beweis stellte. Immer wieder war er im Tempospiel zur Stelle und verwandelte zudem sicher vom Siebenmeterpunkt. Ebenfalls stark präsentierte sich Patrick Längst, der insbesondere nach der Pause aufdrehte und mit sechs Toren maßgeblich zum Erfolg beitrug.
Ein besonderer Moment gehörte zudem Anton Beck: Der Neuzugang feierte kurz vor Schluss sein Debüt im Trikot des Wolfsrudels – und krönte dieses nur wenig später direkt mit seinem ersten Treffer. Ein Einstand, der sinnbildlich für die gelöste und positive Stimmung im Team stand.
Für zusätzliche Energie sorgten die Ränge: Über 1.400 Zuschauerinnen und Zuschauer unterstützten das Wolfsrudel und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den klaren Heimsieg abrundete.
Mit diesem Erfolg zeigt die Mannschaft von Heiko Karrer eindrucksvoll, welches Potenzial in ihr steckt – und dass sie auch ohne Aufstiegsdruck weiterhin attraktiven und erfolgreichen Handball bieten kann.
Wölfe: Wittmann, Klein, Bogojevic – Krenz 1, Schömig 3, Reidegeld 4, Karle 1, Mauch 5, Kütt 1, Bauder 12/2, Beck 1, Längst 6, Reitemann 1, Daugs, Franke 3, Merk 2.
Oftersheim/Schwetzingen: Fauerbach, Wolf – Barthelmeß 7/6, Antritter 3, Hepp, Kern 3, V. Huljak 1, Nauß, von Albedyll 2, Ihrig, Novo 1, D. Huljak 1, Haase 3, Muth 9, Hell.
Zeitstrafen: 2:2 Rot: - Siebenmeter: 2/2 - 6/6 Zuschauer: 1432
Spielfilm: 5:8 (10.), 13:12 (16.), 15:15 (20.), 18:15 (22.), 21:19 (30.), 23:22 (36.), 31:25 (45.), 37:26 (53.), 40:30 (60.).
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