Wölfe nehmen Punkt aus Pforzheim mit

von Lukas Schmitt

 

Mit einem 27:27 (16:15)-Unentschieden kehrten die Wölfe am Samstagabend vom Auswärtsspiel bei der SG Pforzheim-Eutingen zurück. Nach 60 intensiven und umkämpften Minuten blieb das Gefühl, dass durchaus mehr möglich gewesen wäre – gleichzeitig durfte man sich glücklich schätzen, am Ende zumindest einen Zähler gesichert zu haben.

Von Beginn an entwickelte sich in der Bertha-Benz Sporthalle in Pforzheim ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams agierten mit viel Tempo, suchten konsequent den Weg in die Tiefe und schenkten sich nichts. Die Wölfe erwischten einen guten Start, erspielten sich früh Vorteile und nahmen eine knappe 16:15-Führung mit in die Halbzeitpause. Zwar fehlte im ersten Durchgang in der Defensive phasenweise noch der letzte Zugriff, doch im Angriff wurden Lösungen gefunden – vor allem über viel Dynamik aus dem Rückraum.

Starker Mittelblock sorgt für Stabilität

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Abwehr deutlich verbessert. Insbesondere der Mittelblock um Alexander Merk und Michel Reitemann übernahm Verantwortung, arbeitete kompromisslos gegen den Kreis und stellte die Gastgeber immer wieder vor schwierige Aufgaben. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Wölfe dadurch an Kontrolle, erzwangen Ballgewinne und kamen zu klareren Abschlusssituationen.

Im Angriff waren es vor allem Luis Franke und Lev Szuharev, die Akzente setzten. Mit Zug zum Tor, Entschlossenheit im Eins-gegen-eins und Übersicht im Zusammenspiel prägten sie das Offensivspiel und hielten ihr Team auch in engen Phasen auf Kurs.

Knapp fünf Minuten vor dem Ende schien sich der Aufwand auszuzahlen: Nach einem Treffer von Rechtsaußen Jona Reidegeld lagen die Wölfe mit 27:25 in Führung. Die Partie war intensiv, die Spannung greifbar – alles deutete nun auf einen möglichen Auswärtserfolg hin.

Dramatische Schlussphase

Doch in den letzten Minuten fehlte der Mannschaft von Heiko Karrer die letzte Konsequenz im Abschluss. Mehrere gute Möglichkeiten blieben ungenutzt, sodass die SG noch einmal ausgleichen konnte. In der dramatischen Schlussphase bot sich dann beiden Mannschaften jeweils die Gelegenheit, den entscheidenden Treffer zu setzen. Sowohl die Wölfe als auch die Gastgeber kamen noch zu einer finalen Chance – doch auf beiden Seiten blieb der mögliche Siegtreffer aus.

So stand am Ende ein leistungsgerechtes 27:27 auf der Anzeigetafel. Die Wölfe zeigten Moral, eine starke Defensivleistung im zweiten Durchgang und offensive Qualität – mussten sich jedoch mit einem Punkt begnügen, weil sie ihre Chancen in der entscheidenden Phase nicht konsequent genug nutzten.

Trotzdem bleibt der Zähler wichtig: Dank Patzern der Konkurrenz, übernehmen die Wölfe, nach Minuspunkten, den zweiten Tabellenplatz und bleiben voll im Rennen um die Aufstiegsrunde!


 
STATISTIK ZUM SPIEL
 

Wölfe: Klein, Bogojevic – Krenz, Schömig, Reidegeld 2, Karle 2, Joel Mauch 1, Kaufmann 1, Bauder 7/2, Längst 2, Szuharev 6, Reitemann 1, Franke 3, Merk 2.

Pforzheim: Studentkowski, Luckert – Horchheimer 1, Schnepf, Bröhl, Sruk 1, Jona Mauch 1, Bleh 1, Broschwitz 7/2, Schneider, Schmitt, Emanuel 3, Boschmann 1, Mariani 5, Meißner 3, Mikita 3.

Zeitstrafen: 3:3 Rot: - Siebenmeter: 2/2 - 2/2 Zuschauer: 520

Spielfilm: 4:6 (8.), 7:7 (10.), 11:10 (23.), 15:16 (30.), 18:16 (36.), 22:22 (48.), 25:27 (56.), 27:27 (60.).

 

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von Lukas Schmitt - 02.03.2026

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