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v.li.: Marino Mallwitz (DJK Rimpar Wölfe) jubelt, Einzelbild, 23.02.2021, Würzburg (Deutschland), 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen, DFB/DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.

Wölfe bezwingen TSV Bayer Dormagen

Im dritten Anlauf gewinnen die Rimparer Wölfe das erste Heimspiel 2021

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Mit einer überragenden Mannschaftsleistung über die gesamten 60 Spielminuten landeten die Rimparer Wölfe einen verdienten Start-Ziel-Sieg. Im dritten Heimspiel 2021 konnte endlich der erste Sieg eingefahren werden. Die Mannschaft zeigte eine Reaktion auf die letzten Niederlagen und verschaffte sich auch tabellarisch etwas Luft. Der 25:19-Heimerfolg gegen „die Wiesel“ aus Dormagen fiel am Ende vielleicht etwas hoch aus, diese Tatsache tat dem Jubel der Wölfe jedoch keinen Abbruch.

Das dritte Nachholspiel in diesem Jahr war ein immens wichtiges für die Hausherren aus Mainfranken. Nach den bitteren Niederlagen in der letzten Woche gegen Konstanz und Aue hatte sich etwas Druck aufgebaut, dem man mit einer guten Leistung  entgegentreten wollte. Von Beginn an merkte man, dass die Mannschaft diesen Sieg und damit beide Punkte unbedingt in der s.Oliver Arena behalten will. Gleich die erste Angriffssequenz der Gäste dauerte fast zwei Minuten, trotzdem hielt die Wölfe Defensive stand und im Gegenzug erzielte Julian Sauer die 1:0 Führung. 

Die ersten zehn Minuten verliefen sehr ausgeglichen, da auch Dormagen eine gute Abwehr stellte und vorne über Außen erfolgreich war. Mit einem Doppelschlag über Julian Sauer und Michael Schulz konnten sich die Wölfe in der Folge erstmals beim Stand von 5:3 mit zwei Toren absetzen. Doch die Gäste blieben weiter dran und so konnte Linksaußen Joshua Reuland nach 16 Spielminuten die Begegnung beim 6:6 erneut wieder ausgleichen.

Hier findet ihr den Vorbericht auf das Dormagen-Spiel

In dieser Phase nahm Trainer Ceven Klatt eine Auszeit und gab nochmals neue Instruktionen. Die Vorgaben setzten die Wölfe schnell um und konnten einen 3:0-Lauf starten. Man schaffte es, einige Tempo-Tore nach Ballgewinnen zu erzielen, was das Offensivspiel doch deutlich vereinfachte, da man gegen die großen Deckungsspieler der Dormagener schwer ankam. Der 3-Tore-Vorsprung konnte bis zur Pause konserviert werden und so wurden beim Stand von 11:8 die Seiten gewechselt.

Die Abwehr war wieder der Grundstein für einen überzeugenden Sieg – Foto: Frank Scheuring / Foto2Press

 

Achterbahnfahrt in der zweiten Hälfte

Im zweiten Durchgang machten die Hausherren da weiter, wo man sie ersten Durchgang aufgehört hatten. Die Abwehr stand weiter sehr kompakt und vorne fand man gute spielerische Lösungen, die mit der nötigen Konsequenz abgeschlossen wurden. David Kovacic, Kapitän Patrick Schmidt und Steffen Kaufmann stellten mit ihren Treffern erstmals einen 6-Tore-Vorsprung her. Jedoch befand man sich erst in der 33. Spielminute.

Dormagen kam noch einmal auf und zeigte, warum man in dieser Saison im vorderen Mittelfeld mit Kontakt zu den Top-Mannschaften der Liga steht. Während den Wölfen nur zwei Tore gelangen in dieser Phase, waren es bei den Gästen deren sechs. Auf einmal stand es dann wieder 16:16 und die Begegnung war erneut völlig offen. „Die Wiesel“ kamen selbst immer besser in ihr gefürchtetes Tempospiel und konnten einige leichte Tore erzielen.

Doch die Wölfe wollten diesen Heimsieg unbedingt und schalteten nochmal einen Gang hoch. Die Abwehr ließ kaum noch etwas zu und wenn etwas durchkam, stand Marino Mallwitz zur Stelle. Insgesamt konnte er 12 Paraden und damit eine Quote von 40% gehaltener Bällen zeigen. Aus dieser Abwehr heraus ging es dann häufig über Julian Sauer und Dominik Schömig schnell nach vorne. In dieser Phase bestrafte man auch jeden Fehler der Gäste eiskalt. Steffen Kaufmann erzielte mit einem sehenswerten Kempa den 25:19 Endstand und der Rest war euphorischer Jubel der Wölfe über den langersehnten ersten Heimsieg 2021.

Marino Mallwitz war mit 12 Paraden ein starker Rückhalt – Foto: Frank Scheuring / Foto2Press

 
Es geht Schlag auf Schlag
 
Nachdem man nun endlich wieder doppelt gepunktet werden konnte, steht bereits am Freitag der nächste Spieltag an. Gegen den TV Hüttenberg erwartet das Rudel ein unangenehmes Auswärtsspiel, das sehr wichtig wird für beide Teams. Beiden Mannschaften würden die Punkte gut zu Gesicht stehen, daher wird es eine umkämpfte Partie werden. Die traditionelle 3:2:1-Abwehr der Mittelhessen ist ihr Markenzeichen und stellte regelmäßig viele Mannschaften vor Probleme. 
 
So langsam legt sich das Lazarett der Wölfe und somit entspannt sich auch die personelle Situation. Man hat in den letzten Wochen gemerkt, dass die Wechseloptionen der Mannschaft sichtlich gut tun. Es gilt nun, in den letzten beiden Partien vor der Nationalmannschaftpause nochmals alles reinzuhauen und dann danach vielleicht wieder mit einem kompletten Kader antreten zu können. Die Wölfe werden in egal welcher Formation weiterhin alles geben und wollen den nächsten Sieg!
 

Bleibt alle miteinander gesund! Alle zusammen und Alles für die Wölfe!

 

 

Michael Schulz – 24.02.2021

 

Die stimmen der Trainer in unserer Pressekonferenz nach dem Spiel