Interview
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v.li.: Max Brustmann (DJK Rimpar Wölfe) klatscht mit Lukas Siegler (DJK Rimpar Wölfe) ab, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - VfL Eintracht Hagen, DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]




Spielbericht


VfL Eintracht Hagen


An diesem Faschingssamstag lieferte das Wolfsrudel aus Rimpar eine sehr souveräne Leistung und fuhr einen weiteren Heimsieg ein. Vor 1368 Zuschauern hieß es am Ende 27:16 für die Wölfe. Gegen den VfL Eintracht Hagen war eine stabile Defensive, mit einer abermals starken Torhüterleistung, der Schlüssel zum Erfolg.

Erstes Abtasten und Torschütze Max Brustmann

Über fünf Minuten mussten die Zuschauer an diesem Abend auf den ersten Treffer warten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Max Brustmann bereits zweimal parieren können und gab seiner Mannschaft so von Beginn an Sicherheit. Lukas Siegler traf nach 5:35 zum 1:0 und direkt nach der schnellen Mitte war Andreas Bornemann im Gegenzug zum 1:1 erfolgreich. Hier konnte man sehen, wie schnell es im Handball gehen kann. Dieses gefährliche Tempospiel von Hagen wussten die Wölfe an diesem Abend durch geschickten Rückzug weitestgehend zu unterbinden und nahmen den Gästen somit viele einfache Tore weg.

Im Laufe der ersten Viertelstunde bekam Hagen zwei Zeitstrafen. Diese Überzahlsituationen konnte Max Brustmann mit zwei Toren über das ganze Feld gekonnt nutzen. Mit seinen Treffern zum 3:1 und 6:2 avancierte der Torhüter der Wölfe nach 15 Minuten zum zwischenzeitlichen Toptorschützen seines Teams. In der Folge konnte Domi Schömig die Führung, mit einem seiner acht Treffer, auf 9:2 nach 17 Minuten ausbauen. Aber auch Hagen gab nicht auf und startete angeführt von Jan-Lars Gaubatz seinerseits einen 0:4 Lauf und stellte beim 9:6 den Kontakt wieder her. Bis zur Pause nutzten die Hausherren wieder ihr verbessertes Tempospiel, um den Vorsprung erneut auszubauen und so ging man mit einer 13:8 Führung in die Pause.

Souveräne zweite Hälfte der Wölfe

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte das Team von Matthias Obinger immer ein Tor vor, doch zunächst kam auch Hagen verbessert aus der Kabine und zog stets nach. Tim Stefan erzielte in dieser Phase drei Tore aus dem Rückraum und hielt die Hoffnung der Hagener am Leben. Beim Spielstand von 20:14 nach 41 Minuten schalteten die Wölfe nochmals einen Gang hoch und beseitigen mit einem 5:0 Lauf selbst die letzten Restzweifel. Lukas Siegler war es, der zum 25:14 nach 48 Minuten einnetzen konnte.

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Abwehr der Wölfe in den letzten 20 Minuten nur 3 Tore zuließ. Ein großen Beitrag hierzu leisteten vor allem die Torhüter mit zahlreichen Paraden. Max Brustmann konnte 14 Paraden und 50% gehaltene Bälle vorweisen. Auch der eingewechselte Andreas Wieser konnte 3 Bälle und damit 75% der auf das Tor gekommen Würfe, darunter ein Siebenmeter, entschärfen. Am Ende stand ein verdienter 27:16 Sieg der Wölfe, den die Mannschaft mit den Fans lautstark bejubelte.

Tabellarisch sehr wichtiger Sieg

Direkt nach dem Spiel ging es los oder bei manchen auch weiter mit den Faschingsfeierlichkeiten - und nach solch einem Spiel ist die Freude natürlich besonders groß. Die Wölfe konnten erneut gegen eine Mannschaft aus der Abstiegsregion gewinnen und haben die Gäste damit auf Distanz gehalten. Aktuell steht man verdient auf dem 9. Tabellenplatz und ist auf einem guten Weg das Ziel einstelliger Tabellenplatz zu erreichen. In den nächsten Wochen kommen mit Hamm, Balingen und Ferndorf drei Mannschaften auf die Wölfe zu, die über ihnen stehen in der Tabelle. Dann wird man sehen, wo man steht und ob man eher nach oben oder nochmals nach unten schauen muss.

Abschließend kann man sagen, dass solche Leistungen des Wolfsrudels nur zusammen mit den Fans möglich sind. Vielen Dank an alle Zuschauer, die den Weg in die Halle gemacht haben und die Mannschaft wirklich fantastisch unterstützten. Bereits heute könnt ihr euch eure Karten sichern und die Wölfe am 17.03. gegen Balingen in der s.Oliver Arena anfeuern!

von Michael Schulz - 03.03.2019