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Spielbericht


TV 05/07 Hüttenberg


Im ersten Spiel nach der Bekanntmachung unseres neuen Trainers und des Christmas-Doubleheaders war bei uns am Samstagabend der TV Hüttenberg zu Gast. Der Gegner hatte mit uns bereits eine bekannte Vorgeschichte. Anders allerdings als noch vor zwei Jahren, wo beide Mannschaften um den Aufstieg in die Bundesliga kämpften, war dieses Mal in einer Liga mit fünf Absteigern mehr oder weniger Abstiegskampf angesagt.

In einer hart umkämpften Partie sahen die knapp 1.600 anwesenden Zuschauer eine sehr ausgeglichene Anfangsphase, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte und das Spiel sich im Gleichschritt zum Spielstand 8:8 weiterentwickelte. Dennoch kamen die Hüttenberger oftmals leichter und schneller zu Torerfolgen als das Wolfsrudel. Als sich die eigene Abwehr stabilisiert hatte und Max Brustmann plötzlich mit zwei überragenden Paraden zur Stelle war, konnten sich die Wölfe trotz zweier verworfener 7-Meter erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten. So war der TVH gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen, doch der Vorsprung blieb in der nächsten Zeit weitestgehend konstant. Im Folgenden wurden auch die 7-Meter in Person von Benedikt Brielmeier genutzt und Brustmann konnte immer wieder wichtige Bälle des Gegners halten. Trotz einiger strittiger Zeitstrafenentscheidungen der Schiedsrichter ging das Wolsrudel mit einem 14:11-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Harter Kampf und ein starker Brustmann
Auch im zweiten Durchgang konnten die Hüttenberger zunächst den Vorsprung nicht verkleinern, aber die Wölfe sich auch nicht weiter absetzen. Die in der ersten Halbzeit noch so effektiven und gefährlichen Rückraumschützen Stegefeld und Johannsson kamen im weiteren Verlauf kaum noch zu Abschlüssen, da sich die Wölfe-Abwehr immer besser auf die beiden eingestellt hatte und auch Max Brustmann die beiden mit einigen Paraden weiterhin zur Verzweiflung brachte. Dennoch stellten sich die Rimparer Offensive ab und zu noch zu unclever an und konnte das Spiel mit einem noch größeren Vorsprung schon früher entscheiden. Die Partie blieb geprägt von vielen harten Zweikämpfen und zeigte das erwartet umkämpfte Duell. Die weiterhin gute Abwehrleistung führte schließlich zu einem 5-Tore-Vorsprung. Dies war vor allem dadurch möglich, da die kleine Aufstellung der Hüttenberger und deren zweite Reihe nicht funktionierten. Bereits vier Minuten vor dem Ende der Partie versuchte der Gast nochmal alles und löste die Abwehr auf. Doch auch das zeigte keine Wirkung mehr gegen ein starkes Wolfsrudel an diesem Abend. So stieg auch bei den Fans die Frustration, die letztlich darin mündete, dass ein Hüttenberg-Fan aus Enttäuschung zum Unmut der ganzen Halle seinen Bierbecher aufs Parkett warf.

Den positiven Trend mit ins Weihnachtsspiel nehmen
Schlussendlich steht für die Wölfe ein verdienter Heimsieg, der vor allem durch die in den letzten Wochen immer besser werdende Abwehr und einen erneut glänzenden Max Brustmann begünstigt wurde. Nun heißt es, in den nächsten Tagen trotz Weihnachtsstress, die Kräfte noch einmal zu bündeln, um am Mittwochabend zum Jahresabschluss gegen Essen erneut eine so berauschende Leistung in die Halle zu zaubern. Eine gewohnt aufgeheizte und stimmungsvolle Kulisse und Atmosphäre kann dabei nur hilfreich sein.

Deshalb kommt alle auch am Mittwoch wieder in die s.Oliver Arena und lasst uns das Jahr mit einem Heimsieg beenden!

von Niklas Münch - 23.12.2018