Vorbericht Oppenweiler
27. März 2024
Vorbericht Waiblingen
11. April 2024

WÖLFE FEIERN HOCHVERDIENTEN HEIMSIEG!

ÜBER 1000 ZUSCHAUER SEHEN EIN ÜBERRASCHEND EINSEITIGES SPIEL

Nur fünf Tage nach dem Auswärtssieg in Pfullingen, zeigten die Wölfe gegen den HC Oppenweiler/Backnang ihre wohl beste Saisonleistung und überrannten den Tabellenzweiten! Im Gegensatz zur Vorwoche gab es dieses mal auch keinen Einbruch und so feierte man zusammen mit erneut über 1000 Zuschauern einen hochverdienten Heimsieg!
Eine "feurige Abwehr" hatte Gäste-Trainer Daniel Brack, Sohn des vor einem Jahr verstorbenen "Handball-Professors" Rolf Brack, der zu Zweitliga-Zeiten Berater und Interimscoach der Wölfe gewesen war, den Wölfen im Vorfeld attestiert, und genau mit dieser gingen die Jungs von Johannes Heufelder auch direkt ins Spiel rein. Gerade einmal ein Tor waren die Schwaben bis zur 7. Minute und das lag neben der sehr aggressiven Abwehr auch an dem, an diesem Tag bärenstark aufgelegten Moritz Ebert, der am Ende mit 22 Paraden seinen Bestwert für diese Saison aufstellte! So war es Alexander Merk, der einen der 19 Treffer aus dem Tempogegenstoß erzielte und Daniel Brack zu einer frühen Auszeit zwang. 6:1 (7.)

Der Tabellenzweite fand nun etwas besser in die Partie und schaffte es den Abstand nicht größer werden zu lassen. Lukasz Orlich konnte mit einem seiner vier Treffer an diesem Abend auf drei Tore verkürzen. Johannes Heufelder reagierte und nahm ebenfalls seine erste Auszeit zu einem frühen Zeitpunkt. 8:5 (13.) Direkt nach der Auszeit musste der zweitligaerfahrene Tim Dahlhaus, nach einem harten Einsteigen gegen Luis Franke, für zwei Minuten pausieren, was die Wölfe direkt mit einem 6:1-Lauf bestraften. Aus einer extrem guten Defensive heraus, überrannten die Wölfe nun die Gäste und erzielten die Tore 11 bis 14 allesamt über die erste Welle. Erneut reagierte Daniel Brack, Trainer der Gäste, und nahm bereits seine zweite Auszeit in diesem Spiel. 14:6 (22.)

Die Gäste agierten nun mit dem siebten Feldspieler im Angriff. Dadurch kam der HC zwar vermehrt zu Gelegenheiten und auch zu Toren, allerdings nutzten die Wölfe die Tatsache, dass das Tor der Gäste leer stand und konnten somit immer zeitnah antworten. Fast ohne Fehlversuch trafen die Wölfe das verwaiste Tor und schafften es kurz vor der Pause mit einem sehenswerten Treffer von Jona Reidegeld sogar noch auf 9 Treffer zu erhöhen. Die tectake Arena stand auf und klatschte den Wölfe den verdienten Beifall! 21:12 (Halbzeit)
Spielbericht Oppenweiler
Moritz Ebert war für die Gäste aus Oppenweiler an diesem Tag kaum zu überwinden! - Foto: Jonas Blank

MIT VOLLGAS IN RICHTUNG HEIMSIEG!

Die zweite Halbzeit startete und nach der verkorksten letzten Viertelstunde in Pfullingen, wollten die Jungs von Johannes Heufelder erst garnicht nochmal Spannung aufkommen lassen. Trotzdem kamen die Gäste etwas besser aus der Kabine und schafften es bis zur 38. Minute, den Rückstand auf sieben Tore zu reduzieren. 26:19 (38.) Doch anstatt wie am vergangenen Wochenende nervös zu werden, schlugen die Wölfe eiskalt zurück. Ein 4:0-Lauf, davon drei Tore ins verwaiste Gehäuse der Gäste, sorgte innerhalb von nur zwei Minuten für erneut klare Verhältnisse und eine überraschend frühe Vorentscheidung im Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzweiten! 31:19 (40.)

Was folgte war ein Schaulaufen der Gastgeber, die sich vor erneut über 1000 Zuschauern in einen Rausch spielten und einen am Ende auch in höhe, völlige verdienten Heimsieg feierten und sich damit in der Tabelle auf den vierten Platz vorschoben! Jetzt gilt es im April, bei den drei Auswärtsspielen in Waiblingen, München und Balingen, an diese Leitung anzuknüpfen, um weiter auf Tuchfühlung mit den Spitzenmannschaften zu bleiben! 42:29 (Endstand)
WÖLFE: Ebert 4, Siegl – Krenz 1, Schömig 8/2, Reidegeld 6, Karle 5, Mauch 3, Bauder 2, F. Schmidt 5, Reitemann 4, Moussa 2, Franke, Merk 2, Beck.

SPIELFILM:6:1 (7.), 7:4 (12.), 11:5 (17.), 14:6 (22.), 16:7 (25.), 21:12 (30.), 23:13 (34.), 25:18 (38.), 29:19 (40.), 30:19 (41.), 36:23 (50.), 42:29 (60.)

SIEBENMETER: 2/2 : 2/2

ZEITSTRAFEN: 2:2

LUKAS SCHMITT – 01.04.2024