Vorbericht
ASV Hamm-Westfalen
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Spielbericht


ASV Hamm-Westfalen


Rimpar wacht spät auf und kann das Spiel zeitweise sogar wieder ausgleichen. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten und eine breitere Bank das Spiel zu Gunsten des ASV Hamm-Westfalen. Die Wölfe müssen sich letztlich mit 24:28 geschlagen geben.

Holprige Anfangsphase

Das zweite Heimspiel begann ähnlich wie das Erste. Die Wölfe fanden nicht direkt Zugriff auf den Angriff von Hamm und so führte der Gast nach sieben Minuten mit 3:5 durch Sören Südmeier. Unsere Wölfe fingen sich und spielten vorne mit viel Druck und konnten so erstmals in der 13. Minuten mit 7:6 in Führung gehen. Der Torschütze war unser Kapitän Patrick Schmidt mit einem seiner vier Treffer an diesem Abend. Rimpar war nun am Drücker und hatte beim Stand von 9:8 mehrmals die Chance die Führung sogar auszubauen. In dieser Phase konnte sich der Keeper von Hamm, Felix Storbeck, durch einige Paraden auszeichnen.

Nach einem Doppelschlag von Jakob Schwabe konnte der ASV einen 0:4 Lauf in eine 3-Tore-Führung ummünzen. Dieser Vorsprung hatte bis zur Pause bestand und so ging das Spiel nach einem Treffer von Benni Herth mit 11:14 in die Pause.

Wölfe nach der Halbzeit mit wahrem Gesicht

In der Halbzeit war allen Beteiligten klar, dass das nicht alles war, was unsere Wölfe im Stande sind zu leisten. Es galt nun, sich ins Spiel zu kämpfen und an die eigenen Stärken zu glauben. Rimpar startet bissiger in die zweite Hälfte und nun passte auch der Kampfgeist. Der Wille, das Spiel zu drehen, war allen Wölfen anzusehen. Zunächst ließ sich Hamm aber nicht beeindrucken und hielt den Vorsprung aus Hälfte eins. In der 40. Minute netzte Oliver Milder zum 16:20 ein, aber wer denkt das wäre eine erste Vorentscheidung, der lag falsch.

Die Wölfe starteten eine Aufholjagd und agierten nun mit dem 7. Feldspieler. Als Fin Backs zum umjubelten Ausgleich (20:20) traf, war das Spiel wieder völlig offen und die 1.344 Zuschauer peitschten ihr Team nach vorne und hofften darauf, dass die Wölfe das Spiel komplett drehen könnten. Zu dieser Phase sagte Kay Rothenpieler nach dem Spiel: “Wenn Rimpar hier einmal in Führung geht, kann es sehr schwer werden für mein Team.” Diese Aussage trifft es auf den Punkt. Bis zum 24:24 legte Hamm immer vor und Rimpar konnte immer wieder ausgleichen, jedoch in Führung gingen unsere Wölfe leider nicht.

Darauf folgten einige überhastete Abschlüsse der Heimmannschaft und die Gäste nutzen das gnadenlos aus und entführen so letztlich mit 24:28 die zwei wichtigen Punkte aus Würzburg.

"Ein Nackenschlag zu viel"

Coach Matthias Obinger sprach nach dem Spiel von “einem Nackenschlag zu viel” der das Team am Ende daran gehindert hat, den ersten Heimsieg zu holen. Einer der angesprochenen Nackenschläge war sicherlich die Verletzung von Patrick Gempp, fünf Minuten vor dem Ende. Der Kreisläufer konnte nicht weiterspielen und nun muss eine MRT-Untersuchung am Montag die Schwere der Verletzung klären. Wir wünschen Patrick alles gute und hoffen, dass er schnell wieder auf der Platte steht.

Nun gilt es, sich schnell zu regenerieren und dann geht es am Mittwoch schon weiter in Balingen gegen den ehemaligen Wölfecoach Jens Bürkle. Die Wölfe bedanken sich noch einmal bei den Zuschauern für die tolle Unterstützung. Gerade in den schwierigen Phasen im Spiel hat das Publikum unsere Jungs immer weiter angetrieben. Wir laden euch ein, zum nächsten Heimspiel, bereits diesen Samstag (06.10., 19.30 Uhr) und hoffen, dass wir gemeinsam gegen Ferndorf den ersten Heimsieg der Saison erkämpfen können.

von Michael Schulz - 01.10.2018