Wolfsrudel startet Heimspielserie

von Lukas Schmitt

 

Nach der bitteren Niederlage in Neuhausen will das Wolfsrudel am kommenden Samstag wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Vor heimischer Kulisse steht um 19:30 Uhr das erste von vier Heimspielen in Folge auf dem Programm – zu Gast ist mit den Rhein-Neckar Löwen II eine der spielstärksten Mannschaften der Liga.

Die Mannschaft von Heiko Karrer hat die vergangenen zwei Wochen intensiv genutzt, um den Fehlstart ins Jahr 2026 schnell abzuhaken. Nun soll der Fokus voll auf einer richtungsweisenden Heimserie liegen. Bis Anfang Mai ist das Heimsieben nahezu jedes Wochenende im Einsatz, auf der Jagd nach wichtigen Punkten für die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Doch die Aufgabe am Samstag hat es in sich. Die Junglöwen spielen bislang eine sehr starke Saison und stehen mit 24:12 Punkten aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Die junge Bundesligareserve überzeugt dabei mit hohem Tempo, viel Spielwitz und großer mannschaftlicher Geschlossenheit.

Trainer Holger Löhr prägt die Nachwuchsarbeit der Rhein-Neckar Löwen seit vielen Jahren entscheidend mit. Der frühere aktive Handballer ist seit über einem Jahrzehnt im Jugend- und Perspektivbereich des Bundesligisten tätig und führte bereits zahlreiche Talente an den Profibereich heran. Auch die aktuelle Mannschaft der Talentschmiede verfolgt klar das Ziel, sich über die dritte Liga für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Im neuen Jahr mussten sich die Gäste bislang allerdings mit nur zwei Punkten zufriedengeben. Sowohl bei Erlangen-Bruck als auch im Heimspiel gegen Balingen-Weilstetten sprang jeweils ein Remis heraus, ehe es zuletzt beim TSB Heilbronn-Horkheim eine deutliche Niederlage setzte. Trotz bereits drei absolvierter Partien wartet die Mannschaft von Holger Löhr somit noch auf den ersten Sieg im Jahr 2026 – ebenso wie das Wolfsrudel. Entsprechend groß dürfte der Siegeswille auf beiden Seiten sein.

Mit bislang 584 Treffern stellen die Rhein-Neckar Löwen II den viertbesten Angriff der Liga. Besonders gefährlich präsentieren sich dabei die Karrenbauer-Brüder Lennart und Laurin, die gemeinsam bereits 172 Tore aus dem Rückraum erzielt haben. Weitere tragende Rollen im Offensivspiel übernehmen Linksaußen Lucas Pabst (75 Treffer), Spielmacher Jan Kraft (70) sowie Kreisläufer Elias Ciudad-Benitez (64). Allesamt Spieler aus der renommierten Nachwuchsarbeit, die mittelfristig den Sprung in den Bundesligakader anstreben.

Während die Junglöwen im neuen Jahr bereits einen gewissen Spielrhythmus haben, absolvierte das Heimsieben bislang nur die Partie in Neuhausen, ehe ein spielfreies Wochenende für Ruhe im Wolfsrevier sorgte. Nun soll am Samstag der Startschuss für eine intensive und pickepackevolle Rückrunde fallen.

Personell sieht es dabei durchaus positiv aus. Trainer Heiko Karrer kann voraussichtlich nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die verletzungsbedingten Pausen von Luis Franke und Jona Reidegeld wurden genutzt, um behutsam am Comeback zu arbeiten – beide könnten am Samstag wieder eine Option sein.

Die Sitzplätze für das Heimspiel sind nahezu ausverkauft. Beste Voraussetzungen also für einen stimmungsvollen Handballabend, an dem die Wölfe Würzburg gemeinsam mit einer vollen Halle den ersten Sieg im Jahr 2026 feiern wollen.

Bereits ab 16:30 Uhr lohnt sich der Weg in die Halle: Die A-Jugend bestreitet das Vorspiel im Kampf um die Bayerische Meisterschaft. Gegner ist der HC Sulzbach-Rosenberg – auch der Nachwuchs freut sich über lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Kommt frühzeitig ins Wolfsrevier und macht den Samstag zu einem echten Heimspieltag!


Unser Gegner

 

Hintere Reihe von links: Sven Fischer (Physiotherapeut), Theo Sommer, Jan Kraft, Matthis Krauth, Philipp Alt, Elias Ciudad-Benitez, Lennart Karrenbauer, Peter Sabisch (Betreuer)

Mittlere Reihe von links: Michael Braun (TW-Trainer), Laurin Karrenbauer, Arthur Usatiuc, Adam Jozsa, Darian Mollov, Mark Hartmann, Niklas Domanski (Athletiktrainer), Holger Löhr (Trainer)

Vordere Reihe von links: Magnus Schroiff, Lucas Pabst, Luca Zapp, Constantin Mader, Frederik Breithaupt, Matej Simicic

 


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von Lukas Schmitt - 29.01.2026

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