Wölfe wollen nachlegen!
von Lukas Schmitt
Am kommenden Sonntag steht für die Wölfe das letzte Heimspiel im Februar an. In der heimischen tectake ARENA empfängt das Team von Cheftrainer Heiko Karrer den Aufsteiger TV Bittenfeld II. Anwurf ist um 17:30 Uhr.
Nach dem am Ende hart erkämpften Heimsieg gegen den TuS Fürstenfeldbruck wollen die Wölfe direkt nachlegen und vor eigenem Publikum den nächsten Erfolg feiern. Zwei weitere Punkte sollen her – doch ein Blick auf die Tabelle zeigt schnell, dass diese Aufgabe alles andere als einfach wird.
Starker Aufsteiger mit sicherem Polster
Die Bundesligareserve des TVB Stuttgart spielt bislang eine sehr solide Saison. Mit 19:21 Punkten rangiert die Mannschaft von Alexander Heib auf einem sicheren 10. Tabellenplatz und hat sich bereits ein komfortables Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet. Maßgeblich dazu beigetragen haben unter anderem überraschende Siege gegen Konstanz, gegen Heilbronn-Horkheim sowie beim aktuellen Spitzenreiter in Kornwestheim.
Das Prunkstück der Gäste ist dabei eindeutig die Defensive. Mit nur 591 Gegentoren stellen sie eine der besten Abwehrreihen der Liga und können sich zudem auf ein starkes Torhütergespann verlassen. Im Angriff gehört Bittenfeld mit durchschnittlich 29 Treffern pro Partie zwar eher zum hinteren Tabellendrittel, ist jedoch jederzeit in der Lage, Spiele über Kampf und Struktur für sich zu entscheiden.
Gefährliches Trio im Fokus
Besondere Aufmerksamkeit dürfte in der Vorbereitung der Wölfe auf dem Offensiv-Trio der Gäste gelegen haben. Linkshänder Luca Mauch (126 Tore), Rechtsaußen Michael Seiz (108 Tore) und Rückraumspieler Maurice Widmaier (99 Tore) zeichnen sich gemeinsam für 333 Treffer verantwortlich – mehr als die Hälfte aller Bittenfelder Tore. Dieses Trio gilt es am Sonntag besonders in den Griff zu bekommen.
Wölfe nahezu in Bestbesetzung
Auf Seiten der Wölfe kann Cheftrainer Heiko Karrer weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Neuzugang Anton Beck, der noch an einer Adduktorenverletzung laboriert, und Dominik Schömig, der gegen Fürstenfeldbruck einen Schlag auf die Hand abbekommen hat, steht der Großteil des Kaders zur Verfügung.
Das Hinspiel dürfte zusätzliches Selbstvertrauen geben: Mit einer starken und aggressiven Deckungsleistung hielten die Wölfe den TVB bei nur 22 Gegentoren und entführten beim 27:22-Erfolg beide Punkte aus Bittenfeld.
Nun soll auch im Rückspiel die Defensive wieder das Fundament sein. Mit der Unterstützung der eigenen Fans wollen die Wölfe im letzten Heimspiel des Monats Februar noch einmal alles in die Waagschale werfen, um die nächsten zwei Punkte in Würzburg zu behalten.
Unser Gegner

Philipp Porges, Finn Eberle, Kristof Heller, Alexander Heib, Michael Rill, Marvin Lachner, Maurice Widmaier, Yannik Wissman
Michael Seiz, Sebastian Luithardt, Nick Lehmann, Joshua Gantner, Benedikt Starkloff, Noah Behling, Dalio Uskok