Wölfe vor wichtiger Heimaufgabe

von Lukas Schmitt

Am Sonntag empfangen die Wölfe Würzburg den TSB Schwäbisch Gmünd in der 3. Liga. Nach zwei knappen Niederlagen in Folge will das Wolfsrudel vor heimischem Publikum wieder punkten und seiner Favoritenrolle gerecht werden. Auch personell zeichnet sich eine leichte Entspannung ab.

Nach den beiden bitteren Niederlagen gegen den TSV Neuhausen/Filder (38:39) und die SG Regensburg (31:33) wollen die Wölfe Würzburg am kommenden Sonntag wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Gegen den TSB Schwäbisch Gmünd bietet sich dem Wolfsrudel die nächste Gelegenheit, vor heimischer Kulisse wichtige Punkte einzufahren und den eingeschlagenen Weg in der 3. Liga zu bestätigen.

Die Mannschaft von Trainer Dragos Oprea weiß um die eigenen Ansprüche, ist sich aber auch der Herausforderung bewusst. Trotz unterschiedlicher Voraussetzungen ist der kommende Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Der TSB hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und bringt die Qualität mit, um auch gegen ambitionierte Mannschaften für Probleme zu sorgen.

Taktisch variabel und schwer auszurechnen

Unter Trainer Aaron Fröhlich setzt der TSB Schwäbisch Gmünd auf variable taktische Lösungen und versucht, seine Gegner immer wieder vor neue Aufgaben zu stellen. Für die Wölfe wird es deshalb entscheidend sein, von Beginn an konzentriert zu agieren, die gegnerischen Spielideen frühzeitig zu erkennen und sich möglichst wenige Fehler zu erlauben.

Vor allem in der Defensive wird das Wolfsrudel gefordert sein, konsequent zu arbeiten und den Gästen keine einfachen Abschlüsse zu ermöglichen. Im Angriff gilt es, geduldig die richtigen Lösungen zu finden und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Gelingt es den Wölfen, ihr Tempo und ihre individuelle Qualität auf die Platte zu bringen, sollen die zwei Punkte in Würzburg bleiben.

Personelle Situation entspannt sich

Erfreuliche Nachrichten gibt es aus dem Lazarett der Wölfe: Die personelle Situation hat sich im Laufe der Woche etwas entspannt. Michel Reitemann und Alexander Merk, die in der vergangenen Woche komplett ausfielen, sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Beide sind allerdings noch weit von ihrer vollständigen Leistungsfähigkeit entfernt. Deshalb wird es am Sonntag darauf ankommen, ihre Einsatzzeiten entsprechend zu dosieren und sinnvoll aufzuteilen.

Auch Florian Schmidt ist nach langer Leidenszeit zurück im Mannschaftstraining. Für einen Einsatz am Wochenende dürfte es allerdings noch zu früh kommen. Jonas Krenz wird den Wölfen weiterhin fehlen. Zudem stehen hinter den Einsätzen von Filip Begic und Milan Kütt noch Fragezeichen. Bei beiden bleibt abzuwarten, ob es für Sonntag reicht.

Trotz der weiterhin angespannten Personalsituation eröffnen die Rückkehrer dem Trainerteam zusätzliche Möglichkeiten. Entscheidend wird sein, die Belastung richtig zu steuern und als Mannschaft über die gesamte Spielzeit geschlossen aufzutreten.

Mit voller Konzentration zum Heimsieg

Die vergangenen beiden Begegnungen haben gezeigt, wie eng es in der 3. Liga zugehen kann. Umso wichtiger wird es sein, über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung abzurufen und auch in schwierigen Phasen die Ruhe zu bewahren. Gerade nach den jüngsten Rückschlägen wollen die Wölfe vor den eigenen Fans eine Reaktion zeigen und sich für ihren Aufwand wieder belohnen.

Dabei ist klar: Der TSB Schwäbisch Gmünd wird nicht nach Würzburg reisen, um die Punkte kampflos abzugeben. Das Wolfsrudel muss von der ersten Minute an die nötige Intensität auf die Platte bringen, um dem Gegner keinen Raum für Hoffnung zu lassen.

Am Sonntag zählt deshalb nur eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mit der Unterstützung der heimischen Fans im Rücken wollen die Wölfe den nächsten Heimsieg einfahren und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Anwurf ist am Sonntag um 17 Uhr in der tectake ARENA. Das Wolfsrudel freut sich auf die Unterstützung von den Rängen!


 


Unser Gegner

 

Hintere Reihe:
Cheftrainer Aaron Fröhlich, Teambetreuer Can Oktay, Lenny Schwenk, Arian Pleißner, Stefan Scholz, Jonas Waldenmaier, Physiotherapeut Manoj Chamakala

Mittlere Reihe:
Sportlicher Leiter Jürgen Rilli, Sören Winger, Kai Kiesel, Andreas Maier, Christian Waibel, Yannik Leichs, Co-Trainer Matthias Czypull, Teambetreuerin Anita Abt, Physiotherapeutin Nina Waldenmaier

Vordere Reihe:
Wolfgang Bächle, Agustin Ortlieb Basualdo, Kai Schäffner, Fabian Bauer, Daniel Mühleisen, Tom Abt, Niklas Burtsche, Nils Eilers

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von Lukas Schmitt - 22.10.2026

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