Wölfe treffen auf viele Bekannte!

von Lukas Schmitt

 

 

Die Staffeleinteilung der 3. Liga für die Saison 2026/2027 ist veröffentlicht – und die Wölfe Würzburg wurden erneut der Staffel Süd zugewiesen. Dort wartet auf das Wolfsrudel eine Mischung aus bekannten Rivalen, ambitionierten Aufsteigern und einem der wohl größten Aufstiegsfavoriten der kommenden Spielzeit.

Nicht mehr Teil der Staffel Süd ist die Spielgemeinschaft Saase3Leutershausen. Nach nur einer Saison in der Südstaffel wurde die SG wieder der Staffel Süd-West zugeordnet. Ebenfalls nicht mehr im Teilnehmerfeld vertreten sind die drei Absteiger der vergangenen Saison: die HG Oftersheim/Schwetzingen, die SG Köndringen/Teningen sowie der TuS Fürstenfeldbruck.

Mit dem HC Oppenweiler/Backnang kehrt hingegen ein alter Bekannter nach nur einem Jahr in der 2. Bundesliga zurück in die 3. Liga. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg hat sich namhaft verstärkt und wird mit unserem ehemaligen Spieler Lev Szuharev sowie weiteren hochkarätigen Neuzugängen als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg gehandelt.

Den drei Absteigern stehen auch in diesem Jahr drei Aufsteiger gegenüber. Obwohl die Wölfe bislang gegen keinen der drei Neulinge ein Pflichtspiel bestritten haben, gibt es durchaus interessante Verbindungen.

Aus der bayerischen Regionalliga schaffte die ambitionierte SG Regensburg den Sprung in die 3. Liga. Trainiert werden die Oberpfälzer von Benjamin Herth, der ebenfalls eine Vergangenheit im Würzburger Trikot hat.

Als Vizemeister der Regionalliga Baden-Württemberg steigt die HSG Albstadt auf. Auch dort gibt es ein bekanntes Gesicht: Julian Thomann, Cheftrainer der Wölfe zwischen 2021 und 2023, schnürt in seiner Heimat gemeinsam mit seinem Bruder Gregor wieder die Handballschuhe. Beide zählen zu den absoluten Leistungsträgern des Aufsteigers.

Komplettiert wird das Aufsteiger-Trio durch den Meister der Regionalliga Baden-Württemberg, den TSB Schwäbisch Gmünd. Für alle drei Vereine ist es die erste Spielzeit in der 3. Liga. Entsprechend groß wird die Motivation sein, den Klassenerhalt zu sichern und sich auf nationaler Ebene zu etablieren.

Die übrigen Mannschaften sind dem Wolfsrudel bereits bestens bekannt. Der SV Salamander Kornwestheim, der als Meister der vergangenen Saison auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde verzichtete, wird erneut zu den Spitzenteams gehören. Gleiches gilt für den TSB Heilbronn-Horkheim, die SG Pforzheim-Eutingen sowie den VfL Pfullingen, die in der vergangenen Spielzeit ihre Ambitionen auf die vorderen Tabellenplätze eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben.

Mit der HSG Konstanz wartet zudem ein langjähriger Zweitligakonkurrent, der nach einer ernüchternden letzten Saison wieder angreifen will. Darüber hinaus sorgen die Bundesliga-Reserven des HC Erlangen, der Rhein-Neckar Löwen, des HBW Balingen-Weilstetten und des TVB Stuttgart erneut für hochveranlagte und schwer auszurechnende Gegner.

Trotz des Abstiegs des TuS Fürstenfeldbruck dürfen sich die Fans auch in der kommenden Saison auf drei bayerische Derbys freuen. Sowohl die Duelle gegen den HC Erlangen II, den TV Erlangen-Bruck und die Regensburger Adler versprechen große Emotionen und hoffentlich eine erneut hervorragend gefüllte tectake ARENA.

Nachdem in der vergangenen Saison durchschnittlich 1.327 Zuschauer die Heimspiele der Wölfe besuchten, soll dieser Wert in der kommenden Spielzeit weiter gesteigert werden. Mit der gewohnt starken Unterstützung von den Rängen und der bekannten Heimstärke möchten die Wölfe erneut die Grundlage schaffen, um die oberen Tabellenplätze anzugreifen.

Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß – das Wolfsrudel ist bereit!

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