Wölfe ringen Leutershausen nieder
von Lukas Schmitt
Die Wölfe haben sich am Samstagabend in einem intensiven Duell mit 26:25 gegen Saase3 Leutershausen durchgesetzt. Gegen einen starken Gegner war es ein hart erkämpfter Erfolg, bei dem vor allem die Defensive und ein überragender Schlussmann den Ausschlag gaben.
Das Wolfsrudel fand hervorragend in die Partie, stand stabil in der Defensive und erspielte sich mit Tempo und klaren Abschlüssen die erste Führung. Doch nach dieser starken Anfangsphase riss im Angriff zunehmend der Faden. Leutershausen stellte sich besser auf das Angriffsspiel der Wölfe ein, nutzte eigene Chancen konsequent und drehte die Partie bis zur Pause. Mit der Halbzeitsirene erzielt Gäste-Kreisläufer Niklas Krämer den Treffer zum 10:12.
Doch schon in den ersten 30 Minuten, konnte sich die Heimsieben auf Ihre Defensive verlassen. Über die gesamten 60 Minuten hinweg präsentierte sich das Wolfsrudel defensiv auf hohem Niveau. Vor allem der Mittelblock mit Alexander Merk und Michel Reitemann überzeugte mit großer Stabilität, gutem Timing und kompromisslosem Zweikampfverhalten. Immer wieder brachten sie die Angriffe der Gäste ins Stocken und hielten damit den Rückstand in Grenzen.
Nach dem Seitenwechsel steigerte sich das Wolfsrudel im Angriff deutlich. Besonders Neuzugang Anton Beck und Spielmacher Joel Mauch nahmen nun das Spiel in die Hand. Mit ihrem Durchsetzungsvermögen und wichtigen Treffern waren sie die entscheidenden Faktoren im zweiten Durchgang. Ein 8:1-Lauf zwischen der 36. und 46. Minute brachte die Wende und zwangen Gästetrainer Florian Taafel schon früh zu seiner dritten Auszeit.
Und anscheinend fand er die richtigen Worte, denn seine Mannschaft kämpfte sich zurück in die Partie und ihr Top-Scorer an diesem Abend, Jakob Leun, konnte sieben Minuten vor Schluss wieder den Anschlusstreffer erzielen. In der entscheidenden Phase war dann auf einen Verlass: Sebastian Klein. Der Wölfe-Schlussmann wuchs über sich hinaus und wurde mit zahlreichen Paraden – darunter wichtige gehaltene Strafwürfe – zum Matchwinner. Immer wieder entschärfte er klare Chancen der Gäste und sicherte so den knappen Vorsprung.
In einer spannenden Schlussphase bewies das Wolfsrudel die nötige Ruhe und Disziplin. Trotz des knappen Spielstands ließ sich die Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen und brachte den 26:25-Erfolg über die Zeit. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter Heimsieg gegen einen starken Gegner – getragen von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer bärenstarken Defensive und einem überragenden Sebastian Klein im Tor.
Wölfe: Klein, Wittmann – Krenz, Schömig 4, Reidegeld 3, Karle, Mauch 5, Kütt 1, Beck 6, Längst, Szuharev 2, Reitemann, Grömling, Franke 2/1, Merk 3.
Leutershausen: Ullrich, Luba – Gutsche 4, Salger 6, Sorda, Krämer 2, Schwarzer, Ullrich, Schetters, Leun 7, Bauer 1, Keller 1, Preller 2, Kessler 2.
Zeitstrafen: 2:2 Rot: - Siebenmeter: 2/1 - 3/0 Zuschauer: 1082
Spielfilm: 4:1 (7.), 7:6 (19.), 8:9 (26.), 10:12 (30.), 11:14 (34.), 16:16 (40.), 21:17 (47.), 23:22 (53.), 26:25 (60.).
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