Wölfe empfangen amtierenden Meister

von Lukas Schmitt

 

Am Samstagabend ist es endlich so weit: Die Wölfe bestreiten ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Um 19 Uhr gastiert der amtierende Meister SV Salamander Kornwestheim in der tectake Arena. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Pforzheim wartet damit direkt eine der anspruchsvollsten Aufgaben der Liga auf die Mannschaft von Dragoș Oprea.

Der Auftakt ist geglückt, jetzt wartet die erste Heimaufgabe: Mit dem SV Salamander Kornwestheim kommt am Samstagabend ein Gegner ins Wolfsrevier, der auch in dieser Saison zu den großen Favoriten auf den Aufstieg zählt. Der amtierende Meister hat bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass mit ihm erneut zu rechnen ist.

Nach drei Spieltagen stehen für Kornwestheim drei Siege zu Buche – allesamt vor heimischer Kulisse. Zum Auftakt setzte sich der Meister gegen Aufsteiger Regensburg durch, anschließend folgte ein deutlicher Erfolg gegen die ambitionierte HSG Konstanz. Am vergangenen Wochenende wartete mit Oppenweiler schließlich ein echter Härtetest. In einer umkämpften Partie behielt Kornwestheim mit 33:30 die Oberhand.

Kazmeier erneut Dreh- und Angelpunkt

Einer der auffälligsten Akteure ist dabei erneut Felix Kazmeier. Der Rückraumspieler hat seine starke Form aus der vergangenen Saison mit in die neue Spielzeit genommen und bereits 29 Treffer erzielt. Mit durchschnittlich fast zehn Toren pro Partie ist Kazmeier aktuell der wichtigste Torschütze der Gäste und ein Spieler, auf den die Wölfe besonders achten müssen.

Doch Kornwestheim ist keineswegs nur von einzelnen Akteuren abhängig. Trainer Dr. Alexander Schurr kann auf eine über Jahre eingespielte Mannschaft zurückgreifen, die auf nahezu jeder Position über starke Alternativen verfügt. Die Kombination aus Erfahrung, Eingespieltheit und individueller Qualität macht den amtierenden Meister zu einer Mannschaft, die nur schwer aus dem Konzept zu bringen ist.

Dass die Aufgabe für die Wölfe eine besondere Herausforderung wird, zeigte bereits die vergangene Saison. Ende 2025 setzte sich Kornwestheim deutlich mit 36:26 gegen die Wölfe durch. Im Rückspiel im Wolfsrevier sah die Sache allerdings lange Zeit ganz anders aus: Zur Halbzeit führten die Wölfe mit 17:11 und zeigten eindrucksvoll, dass sie auch mit dem damaligen Ligaprimus mithalten können.

Dass es am Ende dennoch nicht zum Heimsieg reichte, lag unter anderem an einem starken Jan Tinti. Der Kornwestheimer Schlussmann erwischte damals einen herausragenden Abend und gehört auch weiterhin zu den stärksten Torhütern der Liga.

Mit Selbstvertrauen ins erste Heimspiel

Trotz der klaren Ausgangslage gehen die Wölfe keineswegs ohne Selbstvertrauen in die Partie. Der erfolgreiche Saisonstart bei der SG Pforzheim/Eutingen hat der Mannschaft von Dragoș Oprea wichtige Punkte und zugleich Selbstvertrauen gegeben. Gerade die Defensive und die Torhüterleistung überzeugten beim Auswärtssieg und bildeten die Grundlage für den gelungenen Auftakt.

Hinzu kommt die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. Der in diesem Jahr dünne Kader hat die Wölfe bereits in der Vorbereitung eng zusammengeschweißt. Auch gegen Pforzheim zeigte sich, dass die Mannschaft mit Rückschlägen umgehen und über die gesamte Spielzeit an ihrem Plan festhalten kann.

Personell müssen die Wölfe weiterhin auf die beiden Langzeitverletzten Jonas Krenz und Florian Schmidt verzichten. Welche Spieler aus dem Perspektivkader am Samstag zum Aufgebot gehören werden, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

Volles Wolfsrevier als zusätzlicher Faktor

Jetzt wartet also das erste Heimspiel – und damit auch die erste Gelegenheit, gemeinsam mit den Fans für eine besondere Atmosphäre im Wolfsrevier zu sorgen. Gegen einen Gegner wie Kornwestheim kann die Unterstützung von den Rängen zu einem wichtigen Faktor werden.

Die Favoritenrolle liegt am Samstag zweifellos bei den Gästen. Kornwestheim hat saisonübergreifend neun Spiele in Folge gewonnen und kommt entsprechend mit breiter Brust nach Würzburg. Doch die Wölfe haben bereits am vergangenen Wochenende gezeigt, dass sie auch auswärts gegen starke Mannschaften bestehen können.

Für einen Erfolg gegen den amtierenden Meister wird es eine absolute Top-Leistung brauchen. Eine ähnlich kompakte Defensive, starke Torhüter und die nötige Konsequenz im Angriff sind gefragt. Gelingt es den Wölfen zudem, gemeinsam mit den eigenen Fans über 60 Minuten dagegenzuhalten, ist klar: Im Wolfsrevier wird es für jeden Gegner schwer.

Anpfiff ist am Samstag um 19 Uhr in der tectake Arena. Die Wölfe freuen sich auf ein volles Wolfsrevier und die Unterstützung von den Rängen!


Unser Gegner

 

Hintere Reihe:
Jan Döll, Marvin Bahmann, Christopher Tinti, Toni Luithardt, Moritz-Lukas Lanig, Felix Kazmeier, Raphael Haller, Finn Joneleit, Jan Reusch.

Mittlere Reihe:
Mannschaftsarzt Dr. Simeon Geronikolakis, Sportlicher Leiter Pascal Welz, Athletiktrainer Jens Babel, Co-Trainer Frieder Hansen, Trainer Dr. Alexander Schurr, Pressesprecherin Melanie Bürkle, Physiotherapeutin Aleksandra Forstbauer.

Vordere Reihe:
Tim Zeppmeisel, Maximilian Keil, Jan Kägler, Jan Tinti, Christoph Eibert, Lukas Reu, Luke Kaysen, Marco Lantella.

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von Lukas Schmitt - 16.09.2026

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