Spitzenreiter gastiert im Wolfsrevier
von Lukas Schmitt
Am kommenden Sonntag wartet auf die Wölfe ein echtes Highlight: Im vorletzten Heimspiel der Saison empfängt das Wolfsrudel den aktuellen Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim in der tectake ARENA. Anwurf ist um 17 Uhr – und auch wenn es sportlich nicht mehr um den Aufstieg geht, steckt in dieser Partie jede Menge Brisanz.
Die Ausgangslage verspricht ein echtes Topspiel: Die Gäste reisen mit starken 40:10 Punkten an und führen die Tabelle souverän an, während sich die Mannschaft von Heiko Karrer mit 34:18 Punkten nach zuletzt drei Siegen in Serie auf Rang drei festgesetzt hat. Genau diesen Platz gilt es nun zu verteidigen – und gleichzeitig ein deutliches Zeichen zu setzen.
Denn das Hinspiel ist im Wolfsrudel noch bestens in Erinnerung. Damals setzte es eine deutliche Niederlage gegen die offensivstarken Kornwestheimer. Diesmal wollen die Wölfe zeigen, dass sie sich weiterentwickelt haben – mit mehr Stabilität in der Defensive und der nötigen Konsequenz im Angriff, um dem Spitzenreiter Paroli zu bieten.
Die Gäste reisen mit breiter Brust an. Nur eine Niederlage aus den vergangenen Spielen und durchschnittlich 35 Tore pro Partie sprechen für sich. Allen voran Felix Kazmeier, der mit 216 Treffern zu den besten Torschützen der Liga zählt, ist Dreh- und Angelpunkt im Angriffsspiel. Doch auch Rückraumspieler Finn Joneleit (118) und Linksaußen Marco Lantella (109) sorgen für reichlich Durchschlagskraft.
Trotz der Tatsache, dass beide Teams nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen, ist die Motivation hoch. Kornwestheim will den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft gehen, während die Wölfe alles daransetzen, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und den dritten Tabellenplatz abzusichern – dieser würde am Saisonende zur Teilnahme am DHB-Pokal berechtigen.
Personell muss das Wolfsrudel jedoch erneut improvisieren. Tim Bauder (Bauchmuskelverletzung) und Florian Schmidt (Schulter) fallen weiterhin aus, zudem steht hinter dem Einsatz von Jonas Krenz ein Fragezeichen. Auch auf die Perspektivspieler Mika Wittmann, Milan Kütt und Tyler Grömling muss die Mannschaft von Heiko Karrer verzichten. Das Trio läuft zeitgleich für die zweite Mannschaft im wichtigen Relegations-Hinspiel zur Regionalliga beim TSV Herrsching auf – ein klares Zeichen für den Zusammenhalt im Verein.
Doch gerade in solchen Situationen hat das Wolfsrudel in dieser Saison immer wieder Charakter gezeigt. Mit Leidenschaft, Teamgeist und der Unterstützung von den Rängen wollen die Wölfe dem Spitzenreiter alles abverlangen.
Jetzt ist alles angerichtet für einen packenden Handballabend: Spitzenspiel, Revanche im Fokus und das vorletzte Heimspiel der Saison. Kommt in die tectake ARENA, unterstützt die Wölfe lautstark und macht das Wolfsrevier zu einem echten Hexenkessel!
Unser Gegner

hinten v.l.n.r.
Jan Döll, Marvin Bahmann, Christopher Tinti, Moritz Lanig, Finn Joneleit, Felix Kazmeier, Tim Zeppmeisel
mittig v.l.n.r.
Mannschaftsarzt Dr. Simeon Geronikolakis, Sportlicher Leiter Pascal Welz, Athletiktrainer Jens Babel, Co-Trainer Frieder Hansen, Trainer Dr. Alexander Schurr, Pressesprecherin Melanie Bürkle, Physiotherapeutin Aleksandra Forstbauer
vorne v.l.n.r.
Jan Reusch, Maximilian Keil, Toni Luithardt, Jan David, Niko Henke, Lukas Reu, Luke Kaysen, Marco Lantella
--