Mit Mut zum Spitzenreiter

von Lukas Schmitt

Am Mittwochabend wartet auf die Wölfe Würzburg eine anspruchsvolle Herausforderung: Die Mannschaft von Dragoș Oprea gastiert beim HC Oppenweiler/Backnang, der sich zuletzt mit einer beeindruckenden Siegesserie an die Tabellenspitze der 3. Liga gespielt hat. Trotz der Außenseiterrolle reisen die Wölfe mit Selbstvertrauen und einer klaren Überzeugung an: Mit der richtigen Mentalität ist auch beim Spitzenreiter etwas möglich.

Schwerer könnte die Aufgabe auf dem Papier kaum sein: Um 20 Uhr treten die Wölfe in der MURRTAL-ARENA beim aktuellen Tabellenführer HC Oppenweiler/Backnang an. Der HCOB hat zuletzt sechs Siege in Folge eingefahren und sich damit an die Spitze der Tabelle gesetzt. Entsprechend selbstbewusst dürfte die Mannschaft von Trainer Rui Silva vor heimischer Kulisse auftreten.

Doch die Wölfe wollen sich keineswegs verstecken. Entscheidend wird sein, von Beginn an mutig aufzutreten, die eigenen Stärken auf die Platte zu bringen und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. Trainer Dragoș Oprea ist überzeugt, dass seine Mannschaft auch gegen die Topteams der Liga bestehen kann, wenn sie ihr Potenzial konstant abruft.

„Schaffen wir es, über 60 Minuten mehr Konstanz in unser Spiel zu bringen und unsere Schwankungen zu minimieren, sind wir in der Lage, JEDEN Gegner zu schlagen!“, lautet die klare Ansage des Trainers.

Konstanz als Schlüssel gegen den Tabellenführer

Der HC Oppenweiler/Backnang hat zuletzt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum er derzeit ganz oben steht. Sechs Siege hintereinander sprechen für die aktuelle Form des Teams. Beim jüngsten 33:26-Erfolg gegen den TSV Neuhausen/Filder unterstrich der HCOB erneut seine Qualitäten.

Ein wesentlicher Faktor ist das Zusammenspiel aus einer stabilen Defensive und schnellem Umschaltspiel. Aus Ballgewinnen und gelungenen Abwehraktionen entwickelt der Spitzenreiter regelmäßig gefährliche Tempogegenstöße. Für das Wolfsrudel wird es deshalb entscheidend sein, im Angriff geduldig und konsequent zu agieren, technische Fehler möglichst zu vermeiden und dem Gegner keine einfachen Tore zu ermöglichen.

Vor allem die eigenen Leistungsschwankungen gilt es zu minimieren. Gelingt es der Mannschaft von Dragoș Oprea, über 60 Minuten als geschlossene Einheit aufzutreten und auch schwierige Phasen ohne größere Einbrüche zu überstehen, kann sie den Favoriten vor Probleme stellen. Dafür braucht es eine aggressive Abwehr, Entschlossenheit im Abschluss und den Glauben an die eigene Stärke.

Wiedersehen mit Lev Szuharev

Neben der sportlichen Herausforderung kommt es auch zu einem Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht: Lev Szuharev trifft mit dem HCOB auf seine ehemaligen Teamkollegen. In der vergangenen Saison stand er noch gemeinsam mit den Wölfen auf der Platte und kennt einige seiner früheren Mitspieler daher bestens.

Für beide Seiten dürfte die Begegnung eine besondere Note haben. Sobald der Anpfiff ertönt, rückt die gemeinsame Vergangenheit jedoch in den Hintergrund. Dann geht es darum, sich auf dem Spielfeld zu behaupten und die eigenen Ziele zu verfolgen. Für das Wolfsrudel ist das Wiedersehen ein zusätzlicher Anreiz, sich beim ehemaligen Teamkollegen von seiner besten Seite zu präsentieren.

Mit Überzeugung und Mentalität nach Oppenweiler

Die Ausgangslage ist eindeutig: Der HCOB geht als Tabellenführer und Favorit in die Begegnung. Doch Tabellenplätze und Siegesserien entscheiden ein Handballspiel nicht allein. Die Wölfe wollen die Herausforderung annehmen, sich nicht verstecken und dem Spitzenreiter über 60 Minuten einen leidenschaftlichen Kampf liefern.

Die Marschroute ist dabei klar. Mit der Überzeugung, jeden Gegner schlagen zu können, und der nötigen Mentalität wollen die Wölfe die schwierige Auswärtsaufgabe angehen. Gelingt es, die eigenen Schwankungen zu minimieren und die Leistung konstant auf die Platte zu bringen, soll auch beim Spitzenreiter etwas Zählbares möglich sein.

Die Mannschaft von Dragoș Oprea fährt mit Mut, Selbstvertrauen und dem festen Glauben an die eigene Stärke nach Oppenweiler. Die Wölfe haben nichts zu verlieren – und wollen genau diese Ausgangslage nutzen, um den Tabellenführer herauszufordern.


 


Unser Gegner

 

Hintere Reihe:
Co-Trainer Steffen Hepperle, Torwartrainer Matthias Gysin, Jan Forstbauer, Patrick Kiesewalter, David Soos, Lukas Rauh, Physiotherapeut Silas Buth, Physiotherapeut Fabian Riegraf.

Mittlere Reihe:
Trainer Rui Silva, Lev Szuharev, Timm Buck, Nick Fröhlich, Louis Mönch, Ruben Sousa, Physiotherapeutin Katja Maier.

Vordere Reihe:
Paul Krügele, Martin Schmiedt, Sacha Koltes, Dave Hörnig, Dennis Wipf, Christos Erifopoulos, Cedric Mayer, Felix Klingler.

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von Lukas Schmitt - 27.10.2026

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