Politische Rückendeckung für die Wölfe!
von Lukas Schmitt
Pressemitteilung
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Im Rahmen des Heimspiels der Wölfe Würzburg am 22. Februar 2026 fand ein intensiver Austausch zwischen Vertretern der Politik und der Führung der Wölfe statt. Im Mittelpunkt standen die weiterhin ausstehenden Corona-Wirtschaftshilfen sowie die daraus resultierenden wirtschaftlichen Herausforderungen für den Profihandball in Würzburg.
An dem Gespräch nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Björn Jungbauer und Volkmar Halbleib teil. Beide bekannten sich im Anschluss an die Partie im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz ausdrücklich zum Projekt der Wölfe Würzburg.
Björn Jungbauer betonte dabei die sportliche und gesellschaftliche Bedeutung der Wölfe Würzburg für die Region:
„Das, was wir heute 60 Minuten auf dem Platz gesehen haben, zeigt einfach, dass wir Handball im Spitzensport in Würzburg brauchen. Genau deshalb ist die Aufgabe klar – und wir werden versuchen, das entsprechend zu unterstützen.“
Auch Volkmar Halbleib unterstrich die parteiübergreifende Unterstützung und die Dringlichkeit einer Lösung:
„Wir sind hier in der Region gemeinsam unterwegs, parteiübergreifend – und ich glaube, das gehört sich auch so. Wir wissen, dass wir mit den Wölfen einen Verein haben, einen Leistungsträger des Sports in der Region, für den es sich zu kämpfen lohnt. Das Wichtigste ist, dass wir diese Corona-Phase jetzt endlich abschließen. Was wir tun können, ist gemeinsam mit den Stellen, die die Förderbescheide abwickeln, und dem Wirtschaftsministerium ins Gespräch zu kommen und auch noch einmal Druck zu machen, damit die Wölfe die wirtschaftliche Grundlage bekommen, die sie brauchen.“
An der Pressekonferenz nahmen zudem die Geschäftsführer Johannes Sendelbach und Roland Sauer, Köhler (Geschäftsführer des Hauptsponsors Infosim GmbH & Co. KG) sowie Pressesprecher Tim Wunderling teil. Er bedankt sich bei allen die für die Wölfe und mit den Wölfen kämpfen und blickt nach den jüngsten Ereignissen zuversichtlich in die Zukunft. Stefan Köhler machte zum Abschluss deutlich, dass neben der grundsätzlichen Klärung vor allem der Zeitfaktor entscheidend sei. Er äußerte den Wunsch, die Priorität des Antrags deutlich anzuheben, da es für die Wölfe auch um Planungssicherheit und zeitnahe Entscheidungen gehe.
Parallel dazu ist nun auch auf ministerieller Ebene Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Wie der Landtagsabgeordnete Felix von Zobel den Wölfen mitteilte, hat Staatssekretär Tobias Gotthardt den Landtagsbeauftragten des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Roland Jung, offiziell beauftragt, den Vorgang erneut aufzugreifen und zu prüfen. Damit ist das Anliegen der Wölfe wieder aktiv im Wirtschaftsministerium verankert.
Auch die anwesenden Vertreter der Stadt Würzburg sowie des Landkreises Würzburg machten deutlich, dass sie den bestehenden Handlungsbedarf erkannt haben und sagten ihre Unterstützung im weiteren Prozess zu.
Die Wölfe Würzburg werten diese Entwicklungen als wichtiges und positives Signal. Die klare politische Unterstützung sowie die erneute Befassung auf ministerieller Ebene geben Zuversicht, dass die offenen Fragen nun sachlich, transparent und vor Allem zeitnah geklärt werden können.
Unabhängig davon arbeiten die Wölfe weiterhin konsequent daran, ihre organisatorischen und wirtschaftlichen Strukturen zu stärken und den Verein langfristig stabil aufzustellen.
Parallel dazu setzen die Wölfe auf die Unterstützung weiterer Partner und Sponsoren, um die durch die bislang noch ausstehende Auszahlung der Corona-Wirtschaftshilfen entstandenen Liquiditätsengpässe gemeinsam abzufedern.
Ziel bleibt es, professionellen Handballsport in Würzburg und der Region nachhaltig zu sichern.
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Für Rückfragen:
Tim Wunderling (tim.wunderling@wolfsrevier.de)
Pressesprecher Wölfe Würzburg