Abschluss der englischen Woche
von Lukas Schmitt
Am Samstagabend empfangen die Wölfe den TV Bittenfeld II in der tectake ARENA. Nach drei Spielen innerhalb von sieben Tagen soll vor heimischem Publikum ein positiver Abschluss her. Anwurf ist um 19 Uhr.
Die Belastung ist hoch, die Pause kurz – und dennoch wollen die Wölfe Würzburg am Samstag noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Mit dem Heimspiel gegen den TV Bittenfeld II steht das dritte und letzte Spiel einer intensiven englischen Woche auf dem Programm. Nach dem knappen Heimsieg gegen den TSB Schwäbisch Gmünd am vergangenen Sonntag und der umkämpften Auswärtspartie beim aktuellen Tabellenführer HC Oppenweiler/Backnang am Mittwoch soll nun vor eigenem Publikum der nächste Erfolg folgen.
In Backnang zeigte das Wolfsrudel eine engagierte Leistung und lieferte dem Spitzenreiter einen spannenden Kampf. Am Ende fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück, sodass sich die Mannschaft knapp geschlagen geben musste. Umso größer ist nun die Motivation, die englische Woche mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Dass die Kräfte nach drei anspruchsvollen Begegnungen innerhalb von nur sieben Tagen nicht unbegrenzt sind, ist dabei allen Beteiligten bewusst. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die eigenen Stärken auf die Platte zu bringen.
Personell gibt es vor dem Wochenende erfreuliche Nachrichten: Nach längerer Zeit könnte Trainer Dragoș Oprea erstmals wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Florian Schmidt steht nach langer Ausfallzeit voraussichtlich wieder zur Verfügung und würde dem Wolfsrudel zusätzliche Möglichkeiten geben.
Besonderes Wiedersehen für Dragoș Oprea
Eine besondere Note erhält die Begegnung auch durch die persönliche Verbindung von Trainer Dragoș Oprea zum Gegner. Seine letzte Station vor seinem Engagement bei den Wölfen war die A-Jugend des TV Bittenfeld. Entsprechend kennt er noch zahlreiche Spieler der heutigen Mannschaft und wird einige bekannte Gesichter auf dem Spielfeld wiedersehen. Für Oprea dürfte das Duell daher durchaus eine besondere Begegnung werden.
Die Gäste aus Bittenfeld haben nach einem schwierigen Saisonstart mittlerweile besser in die Spur gefunden. Nach vier Niederlagen zum Auftakt kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Heib zurück und konnte drei ihrer vergangenen fünf Spiele gewinnen. Damit steht die Bundesligareserve des TVB Stuttgart inzwischen mit sechs Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Erfolgreichster Torschütze der Gäste ist bislang Maurice Widmaier, der bereits 38 Treffer erzielen konnte.
Wölfe wollen die positive Bilanz fortsetzen
Dass der TV Bittenfeld II keinesfalls unterschätzt werden darf, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Ergebnisse. Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen Saisonstart stabilisiert und wird alles daran setzen, auch in Würzburg etwas Zählbares mitzunehmen.
Die Erinnerungen an die vergangenen Duelle dürften dem Wolfsrudel allerdings Mut machen: In der zurückliegenden Saison konnten die Wölfe beide Begegnungen gegen die Bundesligareserve aus Bittenfeld für sich entscheiden. Diese Bilanz soll auch in der laufenden Spielzeit Bestand haben.
Trotz der enormen Belastung der vergangenen Tage ist die Zielsetzung klar: Die Wölfe wollen noch einmal alles investieren, die Punkte in der tectake ARENA behalten und sich gemeinsam mit den eigenen Fans für eine intensive englische Woche belohnen.
Anwurf der Partie ist am Samstag um 19 Uhr in der tectake ARENA in Würzburg. Das Wolfsrudel freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen!
Unser Gegner

Hintere Reihe:
Luca Eckert, Felix Hoffmann, Alexander Bischoff, Jan-Luca Mauch, Mika Schweikardt, Lian Eckert, Can-Lauren Akkoc, Maurice Widmaier.
Mittlere Reihe:
Finn Eberle, Physiotherapeut Pascal Habermehl, Betreuer Marvin Lachner, Co-Trainer Michael Rill, Trainer Alexander Heib, Co-Trainer Philipp Porges, Betreuer Kristof Heller, Vorstandsmitglied Rainer Heib, Sebastian Luithardt.
Vordere Reihe:
Noah Behling, Mathias Riedlmayer, Yannick Wissmann, Nick Lehmann, Joshua Gantner, Benedikt Starkloff, Stefan Schwaderer, Dalio Uskok, Samuel Kynast.
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