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Interview


Philipp Meyer


Servus Philipp. Du warst etwas länger am Ellbogen verletzt. Du konntest bereits wieder ein paar Spiele absolvieren. Wie schwer war es auszusetzen und zuzuschauen? Und fühlst du dich wieder bei 100%?
Leider musste ich wegen einem gerissenen Band im Ellbogen 6 Wochen pausieren. Natürlich war es extrem bitter für mich, da ich mich sehr auf die Saison gefreut habe. Dann am Rand zu stehen und den Jungs zuschauen zu müssen war sehr hart. Mit meinem Arm bin ich jetzt etwa bei 95% würde ich sagen. Ich merke es nur noch beim werfen, aber ich werfe im Spiel ja eher selten.

Ihr wart heute im Rahmen eine Promotionaktion in der Unimensa unterwegs. Was habt ihr dort genau gemacht? Und wie wurde die Aktion angenommen?
Wir waren mit dem Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs zusammen in der Stadtmensa in Würzburg. Zum einen haben wir Spenden gesammelt und zum anderen haben wir versucht Studenten zu motivieren zu unseren Heimspielen zu kommen. Die Aktion wurde insgesamt gut angenommen und ich glaube es ist auch eine ordentliche Spendensumme zusammengekommen. Außerdem haben wir gutes Feedback erhalten und hoffen jetzt häufiger Studenten in der s.Oliver Arena begrüßen zu dürfen.

Du bist vor der Saison aus der zweiten Mannschaft in die erste Mannschaft aufgestiegen. Wie groß ist die Umstellung von Bayernliga auf zweite Liga für dich?
Die Umstellung war natürlich sehr groß. Die Trainingseinheiten wurden intensiver und man muss mehr Zeit in die Spielvorbereitung investieren. Natürlich sind die Auswärtsfahrten auch deutlich weiter, als ich das bisher gewohnt war. Ich kann aber sagen, dass ich mich sehr wohl fühle in der Mannschaft und ich mich immer sehr auf die Heimspiele in einer vollen s.Oliver Arena freue!

Aktuell stehen die Wölfe auf einem Abstiegsplatz. Enge Spiele gingen häufig knapp verloren. Bis Weihnachten kommen noch einige wichtige Spiele. Wie schätzt du die aktuelle Situation ein?
Die Situation ist natürlich sehr schwierig für uns. Wir haben einige Punkte unnötig und auch unglücklich liegen lassen. Wenn wir bis zur Winterpause noch einige Punkte holen können, dann sieht die Situation auch wieder besser aus für uns. Vor allem zu Hause wollen wir Gas geben.

Jetzt steht das Duell mit Dormagen an. Der TSV hat zu Hause Dessau aus der Halle gefegt. Der Aufsteiger kommt also mit ordentlich Selbstvertrauen. Was erwartest du für ein Spiel?
Dormagen braucht die Punkte genauso wie wir. Daher erwarte ich ein Spiel auf sehr hohem kämpferische Niveau und es wird sicher eine sehr aufgeheizte Atmosphäre herrschen. Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Spiel machen werden und dann zusammen mit unseren Fans feiern können.

von Michael Schulz - 08.12.2018