Vorbericht Schwere Begegnung zum Abschluss des Doppelspieltags
18. Februar 2017
Vorbericht Herren 2 Haunstetten zu Gast
18. Februar 2017

v.li.: Dominik Schömig (DJK Rimpar Wölfe), Sebastian Kraus (DJK Rimpar Wölfe), Jan Schäffer (DJK Rimpar Wölfe), Benjamin Herth (DJK Rimpar Wölfe) enttäuscht schauend, Enttäuschung, disappointed, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HSG Nordhorn-Lingen, Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!

Bitter Niederlage bei den Eulen

TSG Lu-Friesenheim vs. DJK Rimpar Wölfe 26:25 (11:9)


Am gestrigen Freitagabend kam es um 19 Uhr zur Spitzenbegegnung des 21. Spieltages zwischen „den Eulen“ der TSG Ludwigshafen-Friesenheim und den Wölfen der DJK Rimpar. In einer mit 1468 Zuschauern nur knapp halbvollen Friedrich-Ebert-Halle wurde die Partie von den Unparteiischen Jan und Manuel Lier rechtzeitig angepfiffen.
Die Begegnung startete mit einem Tor für die Gastgeber. Der TSG-Neuzugang Jan Remmlinger netzte nach knapp 30 Sekunden ein. Den ersten Akzent auf Wölfe-Seiten konnte Patrick Schmidt setzen. Gute zweieinhalb Minuten später erzielte er den Ausgleich zum 1:1 für die Rimparer. Darauffolgend gelang es den Gastgebern, das Heft in die Hand zu nehmen und sich mit 4:1 in Front zu setzen. Vor allem in der Anfangsviertelstunde taten sich die Wölfe schwer, die Friesenheimer Abwehr zu überwinden und zum Torerfolg zu gelangen. Aber auch die eigene Defensivreihe fand nicht sofort Zugriff auf den Gegner und musste einige Treffer über den Kreis wegstecken. Nach gut zehn Minuten schiene es, als hätten die Wölfe einigermaßen in die Partie gefunden. Im Angriff wurden Mittel gefunden, die extrem starke Friesenheimer Deckung zu überwinden und die Abwehr wusste, Gegentore zu verhindern. Immer wenn es der TSG gelang, sich etwas abzusetzen, konnten die Wölfe nachziehen und in Schlagdistanz bleiben. Zur Halbzeit stand es 9:11 für die TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

Der zweite Spielabschnitt begann ähnlich, wie der erste aufgehört hat. Die Eulen konnten vorlegen, aber sich durch die Bemühungen der Wölfe nicht absetzen. Der traurige Höhepunkt des Spiels fand Mitte der zweiten Hälfte statt. Jan Schäffer traf nach einem schnellen Anwurf das leere Tor der Gastgeber. Nachdem die Friesenheimer im Angriff eine Unterzahlsituation mit einem zusätzlichen Feldspieler bewältigen wollten und nach dem Torerfolg nicht sofort zum Wechseln kamen, war das Tor für Jan Schäffer frei. Während der Wurf Richtung Eulen-Tor flog, spurtete der Friesenheimer Schlussmann Kevin Klier aufs Feld und versuchte, das Gegentor zu verhindern. Dabei verletzte sich der erst im letzten Spiel nach einer Verletzung zurückgekehrte Klier schwer am rechten Knöchel und musste noch während dem Spiel in die Unfallklinik Oggersheim eingeliefert werden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle schnellstmögliche Genesung und hoffen, dass die Verletzung nicht so schwer ist, wie es der erste Eindruck vermuten ließ.

Für die Eulen-Mannschaft war das ein harter Schlag und den Rimparern gelang es in dieser Zeit auch, weiter aufzuschließen und in der 47. Spielminute zum 19:19 auszugleichen. Weitere Unkonzentriertheiten sowie kämpfende Friesenheimer machten es den Rimparern aber schwer und so mussten die Wölfe acht Minuten vor dem Ende wieder drei Tore Differenz aufholen. Vier Minuten später war das aber auch geschafft.

Es ging in die heiße Phase und der Schlagabtausch nahm immer mehr Fahrt auf. Nur noch 60 Sekunden waren auf der Hallenuhr verblieben, als Sebastian Kraus vom 6-Meter-Punkt zum 25:25 ausgleicht. Kurz darauf, die TSG ist wieder im Angriff, zieht Ben Matschke die Auszeit für Ludwigshafen-Friesenheim. Wenig später gelang der Heimmannschaft der Führungstreffer zum 26:25 (59:31). Es verblieben noch 30 Sekunden. Für die Wölfe legte Matthias Obinger das letzte Time-Out in der Partie. Seiner Mannschaft blieb noch genug Zeit, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Die Auszeit zu nutzen wusste aber auch die Defensivreihe der Gastgeber. Sie ließ in den letzten Sekunden der Partie nichts mehr anbrennen und verwehrten den Wölfen somit den Punkt.

Auch beim sechsten Versuch sollte es also nicht für Punkte reichen. Wichtig ist es nun, am Sonntag in der heimischen s.Oliver Arena gegen Aue wieder voll da zu sein und die Punkte im Wolfsrevier zu halten.


Die Statistik des Spiels

TSG Lu-Friesenheim
Klier (1.-38.), Röpcke (39.-60.), Lenz (bei einem Siebenmeter) – Grimm 3/1, Dietrich 4, Haider 1, Remmlinger 2, Durak 3/3, Djozic, Weber 4, Dippe 2, Slaninka 2, Schmidt 5, Röpcke, Egelhof, Hess

DJK Rimpar Wölfe
Brustmann (1.-60.), Wieser (bei einem Siebenmeter) – Kraus 5/3, Schmitt, Schömig, Bötsch, Schäffer 5, Schmidt 5/1, Kaufmann 4, Bauer 1, Brielmeier 1, Herth 2, Sauer 2, Böhm, Siegler

Spielfilm: 3:1 (7.), 6:5 (17.), 8:5 (23.), 11:9 (HZ), 14:11 (36.), 15:13 (38.), 17:16 (43.), 19:19 (48.), 22:19 (52.), 24:24 (28.), 26:25 (Endstand)

Siebenmeter: 5/4:6/4.

Zeitstrafen: 2:4

Rot: Max Bauer (Rimpar, 49., dritte Zeitstrafe)

Schiedsrichter: Jan Lier/Manuel Lier (beide Stuttgart)

Zuschauer:

1468 – Friedrich-Ebert-Halle Ludwigshafen


Für die DJK Rimpar Wölfe

Michael Endres