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Im Visier der Wölfe



Motor Zaporozhye



Verein
Gegründet wurde Motor Zaporozhye aus der Ukraine bereits 1958. Die Glanzzeit des Arbeiterklubs liegt ohne Zweifel in der Gegenwart: 2013 wurde das Team zum ersten Mal Meister, 2014 gelang das Kunststück erneut, sogar ohne einen Punkt abzugeben. International ist der bisher größte Erfolg das Erreichen des Championsleague-Achtelfinales 2013/2014 gegen den THW Kiel. In der Saison 2016/2017 war ebenfalls in dieser Runde Schluss. Dieses Jahr wird Motor Zaporozhye erstmalig zu den leistungsstärksten Teams gezählt und darf sich daher in der Gruppe B messen. Neben Paris St. Germain und den HBC Nantes treffen die Ukrainer dieses Jahr auch auf die SG Flensburg-Handewitt.

Spieler
Die Mannschaft ist gespickt mit Nationalspielern und bringt reichlich Länderspielerfahrung ins Wolfsrevier. Neben den einheimischen AKteuren stehen vor allem auch Weißrussen und Russen unter Vertrag. Allerdings finden sich auch zwei polnische Nationalspieler und jeweils ein Mazedonier sowie ein Spieler aus Litauen im Aufgebot von Motor wieder. Der Litauer, Aidenas Malasinskas gehört zu den interessantesten Akteuren im Kader. Der Mittelmann mit der langen Haarpracht überzeugt durch ein überragendes 1-gegen-1 und starkem Schlagwurf. Die Wölfe werden sich an seine wendigen Aktionen noch zurückerinnern, als er beim letzten Aufeinandertreffen dem ein oder anderen Gegenspieler große Mühen bereitet hatte. Mit Sergey Shelmenko auf halb rechts steht ihm ein weiterer interessanter Spieler zur Seite. Der russische Nationalspieler ist wieder bei dem Verein, wo er zum Profi wurde, nachdem er unter anderem auch Erfahrungen in Deutschland bei den Rhein-Neckar Löwen gesammelt hatte. Motor ist eine kräftige und groß gewachsene Mannschaft, die hinten Beton anrühren kann und mit ihrer Physis überzeugt. Wenn am Freitagabend um 17 Uhr unsere Wölfe auf Motor treffen, dann werden sich zwei grundverschiedene Spielstile und Spielertypen treffen. Uns erwartet ein Kontrastprogramm des Handballs und wir dürfen gespannt sein, welche Philosophie sich durchsetzen wird.

Trainer

Seit 2017 ist der 35-jährige Patryk Rombel für die ukrainische Topmannschaft verantwortlich. Der Übungsleiter konnte zuvor viele Erfolge vor allem mit den Jugendnationalmannschaften Polens feiern. Zuletzt ist er Cheftrainer des polnischen Erstligisten MMTS Kwidzyn gewesen. In Kwidzyn hatte er zuvor auch den größten Teil seiner aktiven Karriere verbracht. Zudem sammelte er bereits Erfahrungen im Nationalteam Polens, sowohl als Co-Trainer im A-Team als auch in der Position des hauptverantwortlichen Coaches für das B-Team. Nun hat der zweifache Familienvater in der Ukraine eine neue Herausforderung gefunden.