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Nachbericht
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Wölfe-Spotlight mit Max Brustmann


me – Zuverlässig, ehrgeizig und fokussiert. Das ist nur ein Teil der Adjektive, die man ihm zusprechen kann. Die Rede ist natürlich von unserem Torhüter Max Brustmann. Das Rimparer Urgestein hat unumstritten großen Anteil an der Erfolgsgeschichte in der jüngeren Wölfe-Historie. Aber auch über Rimpar hinaus hat sich „The Wall“, wie er von den Fans genannt wird, mit seinen unzähligen Paraden einen Namen gemacht. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Hallo Max, mit Eisenach gastiert ein deutscher Traditionsverein in der Würzburger Turnhölle. Wie wollt ihr trotz der schweren Aufgabe gegen die Thüringer punkten?

Hallo, Das stimmt. Mit dem ThSV kommt ein Erstligaabsteiger zu uns, der sicher wieder zu den Favoriten auf die ersten drei Tabellenplätze gehört. Trotzdem spielen wir in unserer eigenen Halle, vor unseren Zuschauern und wollen natürlich gewinnen. Wenn wir es wieder schaffen, unsere starke Abwehr zu stellen und ins Konterspiel zu kommen, können wir auch Eisenach schlagen.

Du bist, wie von den meisten nicht anders erwartet, wieder ein sicherer Rückhalt in der Wölfe-Defensive. Mit 118 Paraden (Quelle: HBL/02.11.) gehörst du zu den besten Torhütern der Liga. Worin liegt dein Erfolgsgeheimnis?

Spaß am Handball, kombiniert mit Erfahrung (nicht Alter ;)) und nicht zuletzt unsere starke Abwehr.

Die Wölfe rangieren, trotz der bitteren Niederlag in Lübbecke, immer noch auf Rang drei der Zweitligatabelle (Stand 02.11.). Wie ihr Trainer Matthias Obinger immer wieder betont, ist das nur eine schöne Momentaufnahme. Was ist deiner Meinung nach ausschlaggebend für den erfolgreichen Saisonstart?

Dass wir wieder den Spaß gefunden haben, als Mannschaft zusammen zu spielen. Wir konnten in der Vorbereitung und auch während des Saisonstarts in Ruhe arbeiten. Keiner stellt sich in den Mittelpunkt, sondern alle sind wirkliche Teamplayer.

Du, als Ur-Rimparer, der in der Jungend bei der DJK das Handballspielen begann, hast den ganzen Weg der Wölfe miterlebt. Wie fühlt es sich an, mittlerweile die vierte Zweitligasaison mit deinem Rudel zu spielen und wo denkst du, kann bzw. wird der Weg noch hingehen?

Ja, klar ist das Wahnsinn, dass wir uns mittlerweile in der Bundesliga etabliert haben. Ich glaube, dass es in unserer Region natürlich möglich ist, das Projekt Wölfe noch weiter voranzutreiben. Man muss sehr konzentriert und mit der nötigen Demut weiterarbeiten. Ob es irgendwann für den ganz großen Wurf reicht, wird sich zeigen.

Danke für deine Zeit Max.

Michael Endres
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