Teambuilding
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v.li.: Rimparer Spieler bejubeln den Sieg nach Spielende, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HBW Balingen-Weilstetten, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]


Vorbericht


TV Hüttenberg



In der letzten Saison spielte man noch in der DKB Handball-Bundesliga und stieg trotz sehr großem Kampfgeist letztlich in die zweite Liga ab. Nach einem Abstieg ist man selbstredend ein Kandidat für den Kampf um die vorderen Plätze in der nächsten Saison. Dennoch gilt es immer abzuwarten wie der Verein und die Mannschaft einen solchen Abstieg verkraften und wie man sich in der zweiten Liga dann zurecht findet.

Schlechter Saisonstart als schwere Hypothek

Nach einem Unentschieden zum Saisonauftakt zu Hause gegen Aue setzte es in der Folge fünf Niederlagen am Stück für den TV Hüttenberg. Drei dieser fünf Spiele verlor man denkbar knapp mit jeweils einem Tor Unterschied und ehe man sich versah, stand man in der unteren Tabellenhälfte. Hinzu gesellten sich einige längere Ausfälle aufgrund von Verletzungen und so kam die Mannschaft nie wirklich in Tritt. In der Folge konnte man immer häufiger punkten, ohne jedoch die nötige Konstanz abliefern zu können und so steckte man sehr lange im Abstiegskampf. Den Schritt in das gesicherte Mittelfeld machte der TV ab dem 29. Spieltag, als man mit einem Sieg beim VfL Lübeck-Schwartau die beste Saisonphase einleitete. Die Mittelhessen blieben in der Folge bei sieben Spielen sechs Mal ungeschlagen und sammelten so frühzeitig die Punkte, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben.

3:2:1 Abwehrformation als Markenzeichen

Bekannt ist der TV Hüttenberg für seine 3:2:1 Abwehrformation, die der Verein seit Jahren erfolgreich spielen lässt. Bereits in der vergangenen Saison in der ersten Liga stellte man so einige Teams vor größere Probleme. In der Liga, in der eigentlich jedes Team standardmäßig eine 6:0 Formation deckt, hat die Tatsache, dass der TV Hüttenberg als Hauptformation die 3:2:1 spielt absoluten Seltenheitswert. Seit dieser Saison hat man sich mit Nikolai Weber einen bundesligaerfahrenen Torhüter dazugeholt um die Defensive nochmals aufzuwerten. Mit seiner Erfahrung gibt der Keeper der Mannschaft viel Sicherheit und hat ihr mit seinen Paraden bereits einige Punkte gesichert. Die Toptorschützen des TV Hüttenberg sind Markus Stegefelt, Björn Zintel und Ragnar Johannsson. Der Isländer Johannsson wird den TVH allerdings nach dieser Spielzeit in Richtung des Bergischen HC verlassen und ist ein herber Verlust für die Hessen. Das Herzstück des Angriffs ist seit einigen Jahren der erfahrene Mittelmann Tomas Sklenak. Er ist der Denker und Lenker des TVH und die Wölfe sollten sich gut auf sein Zusammenspiel mit dem Kreisläufer einstellen.


Wölfe wollen Saisonabschluss positiv gestalten

Die Wölfe wollen dieses Mittelfeldduell zum Abschluss der Saison noch einmal mit voller Kraft angehen. Das letzte Spiel der Runde ist auch das vorerst letzte Spiel für Max Bauer und Trainer Matthias Obinger bei den Wölfen. Die Mannschaft möchte auch für diese beiden nochmal alles reinlegen und sie würdig verabschieden. Der TV Hüttenberg hat gegen Ende der Saison nochmals einige Verletzungsprobleme, aber wird sich gerade vor heimischer Kulisse ebenfalls mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden wollen. Personell bleibt bei den Wölfen alles unverändert und Trainer Matthias Obinger kann bis auf Lukas Siegler auf den kompletten Kader zurückgreifen. Es werden auch einige Fans anreisen und die Mannschaft wie immer lautstark unterstützen. Das Team weiß das sehr zu schätzen und wird mit aller Macht versuchen, sich mit einer guten Leistung zu bedanken. Noch einmal heißt es Daumen drücken für die Wölfe und dann geht es für alle Beteiligten in die wohlverdiente Sommerpause!

von Michael Schulz - 07.06.2019