Interview
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Im Visier
HC Rhein Vikings
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v.li.: Rimparer Spieler bejubeln den Sieg nach Spielende, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HBW Balingen-Weilstetten, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]




Spielbericht


HC Elbflorenz 2006


Vor 1557 Zuschauern in der trotz des guten Wetters ordentlich gefüllten s. Oliver Arena kam es zum erwartet schweren Spiel. Die Gäste aus Dresden waren nach dem Trainerwechsel extrem motiviert und wollten einen wichtigen Sieg in Sachen Klassenerhalt erringen. Die Wölfe hielten jedoch dagegen und konnten sich letztlich knapp aber nicht unverdient mit 29:27 durchsetzen.

Dresden von Beginn an griffiger und präsenter

Drei Minuten gespielt und es steht 0:3 für den HC Elbflorenz. Klassischer Fehlstart für die Wölfe. Nicht kompakt genug in der Abwehr und noch nicht präzise genug um Angriff. So lag der Gast aus Dresden durchaus verdient in Führung, da sie auch aggressiver wirkten. Nach nicht einmal zehn Minuten nahm Trainer Matthias Obinger bereits die erste Auszeit und appellierte an den Kampfgeist in seinem Team. Die Ansprache zeigte Wirkung und in der 13. Minute war es der starke Patrick Gempp mit einem seiner sechs Treffer, der erstmals beim Stand von 5:6 den Anschluss wieder herstellen konnte. In der Folge waren es wieder die Gäste, die das Kommando übernahmen und ihrerseits sich wieder absetzen konnten. Norman Flödl erhöhte auf 7:11 nach 20 Minuten. Bis zur Pause entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, ohne dass sich ein Team absetzen konnte. Beim Stand von 14:14 ging man in die Kabinen und aus Wölfe Sicht konnte man mit dem Zwischenstand durchaus zufrieden sein.

Blitzstart der Hausherren in Halbzeit zwei

Nach der Pause zeigten die Wölfe ein komplett anderes Gesicht und standen hinten sicherer, was sie in schnelle Gegenstoßtore ummünzen konnten. Max Brustmann hielt in dieser Phase jeden Ball, der auf sein Gehäuse kam und schraubte seinen Kasten zu. Der Wolf des Tages Domi Schömig konnte zwischenzeitlich drei Treffer in Folge erzielen. In der 44 Minute stellte Benni Herth per Siebenmeter den höchsten Vorsprung des Abends her beim Stand von 22:16. In der Folge stellten die Gäste auf eine 4:2 Deckung um und nahmen Rückraummitte und Rückraumlinks in Manndeckung. Die Umstellung zeigte Wirkung. Die Wölfe agierten immer fahriger und leisteten sich immer häufiger Fehler. Der HC Elbflorenz profitierte davon und holte Tor um Tor auf. Acht Minuten vor dem Ende leuchtete auf einmal wieder ein 23:23 Unentschieden auf der Anzeigetafel und es wurde noch einmal unglaublich spannend. In der Folge ging es immer hitziger zu und beide Mannschaften wollten den Sieg unbedingt. Die Wölfe konnten immer wieder vorlegen und als Paddi Schmidt 15 Sekunden vor dem Ende zum 29:27 einnetzen konnte, war das Spiel entschieden und die Halle stand Kopf. Die Wölfe konnten trotz einer nicht perfekten Leistung mit Kampfgeist und einer guten Anfangsphase in Halbzeit zwei die Punkte zu Hause behalten. Der HC Elbflorenz kämpfte um alles und war der erwartet schwere Gegner. Für alle Beteiligten war es ein hochspannender Handballabend mit dem besseren Ende für die Wölfe.

Doppelspieltag mit Heimspiel und Derby

Jetzt steht am kommenden Wochenende der Doppelspieltag an. Freitags heißt es voller Fokus auf die Rhein Vikings und hier sollte man mit einer konzentrierten Leistung die zwei Punkte einfahren. Dann geht's es Sonntag zum HSC nach Coburg. Hier wird die Halle brennen und es wird ein umkämpftes Spiel über 60 Minuten. Das Hinspiel hat schon gehalten was es versprach und so wird es am Sonntag wieder kommen. Die Wölfe wollen sich für die Niederlage zu Hause revanchieren und zusammen mit den Fans ein vier Punkte Wochenende feiern.


von Michael Schulz - 23.04.2019