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Bericht


Fin Backs für U21-Nationalmannschaft nominiert



Herzlichen Glückwunsch, Fin Backs!!! Wir gratulieren unserem Fin zur Nominierung für die U21-Nationalmannschaft zu den beiden Länderspielen, jeweils gegen Tschechien am 12. und 13. April. Natürlich wünschen wir Ihm jetzt schon ganz viel Erfolg mit den anderen Spitzenspielern aus den Jahrgängen 1998 und 1999, während wir zuhause die Daumen drücken.

Es ist nicht die erste Nominierung für unsere Nummer 41: Er hat bereits an der U19-Weltmeisterschaft 2017 teilgenommen und 2018 sogar die Bronzemedaille bei der U20-Europameisterschaft geholt. Zu Recht fiel somit die Wahl des U20/U21 Nationaltrainers Martin Heuberger auf den seit 2018 bei den Wölfen spielenden Linksaußen. Obwohl das junge Talent bereits Erfahrungen in Länderspielen sammeln durfte, bleibt ein wenig Lampenfieber dennoch bestehen: „Ich bin natürlich aufgeregt bei einem Länderspiel. Vielleicht nicht so extrem wie bei meinem ersten Länderspiel, aber eine gewisse Grundnervosität ist auf jeden Fall da“, erklärt der 20-Jährige.

Trainingslehrgang mit der Nationalspitze

Auf dem Lehrgang im April, gefolgt von den beiden Länderspielen, werden die U-21 Spieler laut DHB auch auf die A-Nationalmannschaft treffen, deren EM-Qualifikationsspiel gegen Polen den krönenden Abschluss der lehrreichen Tage bilden soll. Mit zum Teil gemeinsam absolvierten Trainingslehrgängen verfolgt der Handballbund die Absicht, die Junioren dem A-Kader näherzubringen, eine Verbindung herzustellen und so den Sprung in die Herren-Nationalmannschaft zu erleichtern. Dazu wurden auch schon Trainingsspiele durchgeführt. Eine solch profitable Zusammenarbeit soll dazu beitragen, dass bei der U21-Weltmeisterschaft, die von 14.-29. Juli in Spanien stattfinden wird, gute Ergebnisse erzielt werden.

„Es ist immer etwas Besonderes mit dem Adler auf der Brust zu spielen und die Bundesrepublik Deutschland zu repräsentieren“, berichtet Fin Backs, der natürlich auf die Teilnahme bei der diesjährigen WM hofft. Doch die Nominierung gewährleistet leider noch keinen endgültigen Platz im Kader. Diese Entscheidung wird der Nationaltrainer erst kurz vor der Meisterschaft bekanntgeben.

Keine Unbekannten

Auf die Frage hin, wie gut er denn die anderen Spieler überhaupt kenne, gab Fin eine klare Antwort: „Ich kenne die anderen Spieler sehr gut. Wir spielen auch abseits der Nationalmannschaft gegeneinander und daher haben wir alle einen sehr guten Draht zueinander. Es sind nicht nur Mannschaftskollegen, sondern gute Freunde, mit denen man auch abseits des Handballs Zeit verbringt.“ Die Spieler hatten und haben in zahlreichen Lehrgängen genug Zeit bekommen, sich weiter kennenzulernen, um ein reibungslos kooperatives Spiel der Nationalmannschaft zu garantieren. Diese enge Verbundenheit könnte sich auch auf dem Feld in den Wettkämpfen der Weltmeisterschaft 2019 in Spanien als klarer Vorteil herausstellen.

Das gesamte Wolfsrevier wünscht Fin eine erfolgreiche Zeit mit der Nationalmannschaft und eine hoffentlich noch lange andauernde Karriere mit dem Bundesadler auf der Brust!


von Christina Neeser - 28.03.2019



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