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v.li.: Stefan Kaufmann (DJK Rimpar Wölfe) klatscht mit Andreas Wieser (DJK Rimpar Wölfe) ab, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HC Empor Rostock, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!

Souveräner Sieg über Wilhelmshaven

DJK Rimpar Wölfe vs. Wilhelmshavener HV 32:26 (16:15)


Am vergangenen Samstagabend gastierte der Wilhelmshavener HV zum zweiten Heimspiel der DJK Rimpar Wölfe im Februar in der s.Oliver Arena. Seit dem Aufstieg der Gäste in die zweite Liga im vergangenen Jahr, kam es zu drei Aufeinandertreffen, bei denen jeweils die Wölfe den Kürzeren ziehen und sich geschlagen geben mussten. Ein weiterer negativer Aspekt im Vorlauf des Spiels war die Meldung des krankheitsbedingten Ausfalls vom Wölfe-Schlussmann Max Brustmann. Auf den ersten Blick nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für einen erneuten Schlagabtausch aus Rimparer Sicht, der ein positives Ende nehmen sollte.

Anpfiff der Partie war um 20 Uhr in der Würzburger Turnhölle. Das Spiel begann hektisch und beide Teams leisteten sich in der Anfangsphase einige Fehler im Abschluss. Den Wölfen gelang es aber trotzdem, durch Steffen Kaufmann, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Die Gäste von der Nordsee fanden aber eine schnelle Antwort und legten durch Kay Smits das 1:1 direkt nach. Weitere Fehlwürfe und ein stark aufgelegter Andreas Wieser im Tor waren die beiden Gründe für die geringe Anzahl an Toren in den ersten 10 Spielminuten. Doch plötzlich schien der Knoten geplatzt zu sein. Von einem zwischenzeitlichen 3:2 konnten sich die Rimparer über 5:3 und 9:6 auf 11:7 absetzen und diesen Vorsprung (+4) auch eine Zeit lang halten. Nach dem 13:9 musste das Wolfsrudel aber ein wenig federn lassen und die Gäste kamen in der 27. Spielminute beim 14:14 zum Ausgleich. Bis zum Halbzeitpfiff durch die Unparteiischen konnten sich die Wölfe jedoch wieder in Front bringen. Das Geschehen erinnerte bis dato stark an das Spiel aus der Vorwoche gegen Bad Schwartau, indem man sich komfortabel 10 Minuten vor Schluss mit 6 Toren Vorsprung im Vordertreffen wusste und am Schluss nur ein Treffer den Unterschied ausmachte. Halbzeitstand 16:15.

Der zweite Spielabschnitt viel dann etwas deutlicher aus als der Erste. Die Wölfe brachten ihre, vom Wilhelmshavener Trainer nach dem Spiel gelobte, Konstanz auf die Platte und konnten die Mannschaft aus Niedersachsen wieder distanzieren. Nach dem letzten Ausgleich für Wilhelmshaven in dieser Begegnung legte Rimpar einen 6:0-Lauf zum 22:16 hin und arbeitete weiter an der Vorentscheidung. In der Spitze lag der Abstand auf den WHV bei 7 Treffen, der aber nicht ganz bis zum Schluss standhalten sollte. Nach dem 28:21 gelang es den Gästen sich wieder etwas heran zu kämpfen und zwischenzeitlich auf fünf Tore zu verkürzen. Bis zum Schlusspfiff sollte jeder der 14 auf dem Spielprotokoll eingetragenen Spieler der Wölfe (Böhm – nicht eingesetzt) von Chefcoach Matthias Obinger Einsatzzeit bekommen und sich beweisen können. Unteranderem konnte der dritte Torhüter, Markus Leikauf, mit drei 7-Meter-Paraden glänzen. Endstand 32:26.

Mit einer überzeugenden Teamleistung und einem stark aufgelegtem Andreas Wieser im Tor sicherten sich die Wölfe nicht nur zwei wichtige Punkte im Rennen um die Spitzenplätze, sondern konnten auch die Negativserie gegen Wilhelmshaven eindrucksvoll und überzeugend beenden. Am nächsten Wochenende geht es Freitag auswärts zur TSG Lu-Friesenheim und am Sonntag gastiert dann der EHV Aue im Wolfsrevier.


Die Statistik des Spiels

 

Rimpar:
Wieser (1.-60.), Leikauf (drei Siebenmeter) – Kraus 1, Schmitt, Schömig 2, Bötsch 5, Schäffer 3, Schmidt 7/2, Kaufmann 3, Bauer 2, Brielmeier 3, Herth 3, Sauer 3, Siegler.

Wilhelmshaven:
Weiner (1.-56.), Lüpke (57.-60.) – Maas 7, Kalafut 4, Smits 5/2, Postel 2, Vorontsov, Kozul 1, Schwolow, Drechsler 7.

Spielfilm: 3:3, 7:4, 11:7, 13:9, 16:15 (Halbzeit), 22:16, 26:19, 28:23, 30:24, 32:26 (Endstand).

Siebenmeter: 2/2 : 5/2.

Zeitstrafen: 4/4.

Schiedsrichter: Patrick Arndt/Christian Kobilke (beide Biederitz).

Zuschauer: 1193 – s.Oliver Arena

Für die DJK Rimpar Wölfe

Michael Endres