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31. Mai 2019
Spielbericht
Wilhelmshavener HV
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Interview


Tobias Schwolow



Servus Tobias. Der WHV steht wenige Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz und muss sehr um den Klassenerhalt zittern. Zuletzt gab es einen immens wichtigen Sieg in Dresden. Wie geht ihr die letzten Spiele an?
So wie in Dresden. Das war ein Do-or-Die-Spiel. Hätten wir das verloren, wären wir weg gewesen. Wir werden jetzt alles reinwerfen was wir haben, um das Ziel Klassenerhalt noch zu erreichen. Wir kennen die Situation aus den letzten Jahren und wissen worauf es ankommt.

Ihr habt im Winter personell noch einmal nachgelegt. Ihr habt mit Torwart Angelo Grunz, Miladin Kozlina und Bartosz Konitz namenhafte Verstärkungen bekommen. Woran lag es, dass es bisher trotzdem nicht wirklich gut laufen wollte?
Anfangs hat es gut geklappt. Wir haben wichtige Punkte einsacken können und gute Spiele gemacht. Man hat die Heimspiele gegen Essen, Coburg und Dormagen gewonnen, aber wir haben es verpasst diese Heimstärke mit in den Bus zu nehmen. Auswärts konnten wir bis auf das letzte Spiel in Dresden keine großen Big-Points landen. Da gilt es anzuknüpfen.

Du bist seit 2013 in Wilhelmshaven und hast dich seitdem zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Aktuell bist du in der Torschützenliste auf Platz fünf mit 202 Treffern. Rücken solche persönlichen Statistiken aufgrund der sportlichen Situation in den Hintergrund?
Sie rücken immer in den Hintergrund. Der Erfolg der Mannschaft steht hierbei im Vordergrund. Bei uns ist es so, dass relativ viel im Rückraum entschieden wird. Entweder kommt man zu vielen Abschlüssen oder man spielt seine Nebenleute frei. Im Endeffekt ist es mir dann egal wie die Tore fallen und wer Sie wirft, Hauptsache wir können am Ende das Spiel für uns entscheiden.

Auf der Homepage des WHV steht, dass du aktuell Student bist. Da es schwierig ist langfristig vom Handball leben zu können ist eine parallele Berufsausbildung besonders wichtig. Was machst du aktuell genau? Und wie lässt sich das mit dem Leistungssport vereinbaren?
Das ist richtig. Ich bin Student in den letzten Zügen. Mache gerade ein praxisbezogenes Praktikum und muss im Anschluss nur noch 3 Klausuren schreiben plus Bachelorarbeit.
Momentan sind die Tage ziemlich voll und zeitintensiv. Man fährt von der Arbeit direkt zum Training und zwischendurch verlangt die Familie auch ihren Anteil. Von daher lässt es sich schon vereinbaren. Man muss hier und da ein paar Abstriche machen, aber das ist bei dem ein oder anderen aus der Mannschaft genauso. Außerdem hat man es sich ja auch selbst ausgesucht.

Jetzt kommt es zum Rückspiel gegen die Wölfe. Im Hinspiel war es eine deutliche Angelegenheit für das Team aus Rimpar. Was erwartest du nun für ein Spiel?
Im Hinspiel war es zunächst relativ ausgeglichen aber dann haben wir den Faden verloren und ihn im Laufe des Spiels auch nicht mehr wiedergefunden. Das gilt es zu vermeiden. Ich muss sagen, es herrscht eine gewisse Vorfreund, weil es immer Spaß gemacht hat hier zu spielen und wir werden auch alles dafür tun, dass wir auch nächstes Jahr wieder herkommen dürfen. Deswegen ist ein Sieg für uns Pflicht.


von Michael Schulz - 31.05.2019


Achtung!
Für unser letztes Heimspiel am 01.06. um 18:00 im Wolfsrevier der s.Oliver-Arena gibt es geänderte Abfarhtszeiten unseres Fan-Shuttles.

Abfahrt: 16.00 Uhr Rimpar / 16.05 Uhr Maidbronn
Rückfahrt: 21.30 Uhr s.Oliver-Arena

ECHT - WILD - TREU - GIERIG