Vorbericht
HC Rhein Vikings
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Interview


Philipp Pöter


Servus Philipp. Du bist im Sommer nach Düsseldorf zurückgekehrt, wo du bereits von 2004-2009 aktiv warst. Damals habt ihr sogar den Aufstieg ins Oberhaus geschafft. Welche Rolle spielte die sportliche Vergangenheit bei deiner Entscheidung für die Vikings?
Ich hatte 4 Jahre lang ausserhalb meiner Heimat neue handballerische Herausforderungen angenommen und mich jetzt dazu entschlossen, wieder in die Heimat zurück zu kehren. In Düsseldorf hatte damals meine Karriere begonnen und nachdem ich das Angebot der Verantwortlichen der HC Rhein Vikings bekam, fande ich es sehr reizvoll.

Der Sportmarkt Düsseldorf ist hart umkämpft. Durch den Zusammenschluss des Neusser HV und der ART Düsseldorf wurden die Kräfte zweier Vereine gebündelt. Seitdem tritt die Mannschaft unter dem Namen Rhein Vikings an. Auch bei Rimpar steht eine solche Namensänderung zur Debatte um attraktiver für Sponsoren zu werden. Wie ist deine Meinung zu solchen Maßnahmen aus wirtschaftlichen Gründen?
Ein solcher Zusammenschluss bedeutet auch immer, dass man mit Neuem Namen und zum Teil natürlich auch mit Neuer Umgebung ein Umfeld schaffen muss, was nicht von Heute auf Morgen Früchte tragen kann. Den Neusser HV und den ART Düsseldorf mit seinen Tradition zu einem verschmelzen zu lassen bedeutet auch nicht gleichzeitig, dass man das große Aufsehen in der Region erweckt und die Leute in die Halle stürmen. Sowas brauch Zeit und vorallem sportlich Top Leistungen, um medial auch positive Aufmerksamkeit zu schaffen.

Am letzten Spieltag seid ihr durch den Sieg von Dresden auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Wie siehst du die Situation?
So wie es die Tabelle vermuten lässt. Wir sind Letzter und dadurch das 5 Mannschaften absteigen, bedeutet es für uns jetzt schon für die Saison 18/19 Abstiegskampf. Vor der Saison war es uns schon klar, dass es hart wird, aber mit nur 3 Punkten zum aktuell Zeitpunkt haben auch wir nicht gerechnet.

Ein Trainerwechsel wurde bereits vollzogen. So eine Situation ist für alle Beteiligten nicht gut. Welche Veränderungen kannst du wahrnehmen?
Ein Trainerwechsel im Laufe einer Saison ist nie Optimal, aber jetzt ist es so und die Mannschaft versucht sich wieder zu finden. Das Engagement im Training und im Spiel ist unumstritten gut, nur fehlen uns aktuell einfach noch die Punkte.

Nun das Spiel zu Hause gegen die Wölfe. Ihr steht vor einem richtungsweisendem Doppelspieltag. Was erwartest du für ein Spiel?
Wir werden so schnell nicht müde und versuchen Zuhause wieder alles zu geben.

von Michael Schulz - 08.11.2018