Krallt euch die Dauerkarte für die Saison 19/20!
15. April 2019
Vorbericht
HC Elbflorenz 2006
17. April 2019

Interview


Julius Dierberg



Servus Julius. Aktuell steht der HC Elbflorenz auf dem 18 Tabellenplatz und hat 20:38 Punkte. Aus den letzten fünf Spielen gab es 2 Siege und drei knappe Niederlagen. Wie bewertest du die aktuelle Form eures Teams?
Servus, ich denke dass wir in den letzten Wochen eine aufsteigende Form haben und konnten in manchem Spiel mehr unseren Stempel aufdrücken, als es in anderen Spielen der Fall war. Dennoch haben wir natürlich keine einfache Situation, wodurch unsere Leistungen leider etwas schwankend waren.

Du kamst 2017 vom VfL Potsdam nach Dresden. Zu deiner Zeit dort wurdest du aufgrund deiner Torgefahr als “Ballermann der Liga” bezeichnet. Wie stehst du zu diesem Spitznamen? Und war der Schritt damals nach Dresden der richtige Schritt für dich?
Den Spitznamen bekam ich damals von der Presse und er war natürlich ein Schmunzler für mich. Die Saison damals lief sehr gut für mich und deswegen war es für mich klar den nächsten Schritt in meiner Laufbahn zu machen. Da kam das Angebot aus Dresden, die in dieser Phase noch um den Aufstieg kämpften, zur richtigen Zeit. Ich war mir zu 100% sicher, dass der HC Elbflorenz den Aufstieg in die 2. Bundesliga schafft, dass das Projekt und die Stadt gut zu mir passt – von daher kann ich sagen: Ja es war der richtige Schritt!

Du bist gelernter Physiotherapeut. In diesem Beruf lernt man sehr viel über den menschlichen Körper und wie man diesen behandeln kann, wenn er Mal nicht rund läuft. Arbeitest du aktuell noch in diesem Beruf? Und hast du durch die Ausbildung ein besseres Körpergefühl oder einen besseren Blick für deinen eigenen Körper?
Ich habe zu Potsdamer Zeiten noch sehr intensiv in meinem Beruf gearbeitet. Durch die Chance in Dresden als Handballprofi tätig zu sein, habe ich meinen Fokus mehr auf den Handball gelegt. Dennoch bin ich, wenn auch weniger, noch in der Physiotherapie tätig. Durch die Physiotherapie vermute ich schon, dass man seinen Körper anders wahrnimmt und noch pfleglicher damit umgeht.

Ihr steht mitten im Abstiegskampf und dieser ist dieses Jahr extrem hart umkämpft. Die halbe Liga muss noch zittern und ist noch nicht sorgenfrei. In dieser Saisonphase kann es auf Kleinigkeiten ankommen, die letztlich über Sieg und Niederlage entscheiden. Wie wichtig ist deiner Meinung nach die mentale Komponente im Abstiegskampf?
Der Abstiegskampf ist wirklich extrem hart dieses Jahr, das ist auch den 5 Abstiegsplätzen geschuldet! Es ist aber auffällig, dass es den Mannschaften, die weiter oben im Abstiegskampf drinnen stecken, etwas einfacher fällt die engen Spiele zu spielen. Daher ist die mentale Komponente schon ein Baustein des Erfolgs, da kann man über ein super Mannschafts- bzw. Teamgeist einiges wettmachen und den haben wir! Deswegen bin ich sehr optimistisch, dass wir es noch schaffen werden nach 38 Spieltagen am rettenden Ufer zu sein!

Jetzt müsst ihr nach Würzburg in die s.oliver Arena. Dort kommt es zum Rückspiel gegen die Rimparer Wölfe. Im Hinspiel gab es einen knappen 27:26 Sieg für euch. Was erwartest du für ein Spiel?
Wir wissen, dass es schwer wird gegen die Wölfe in Zusammenspiel mit den Fans in der s.Oliver Arena. Ich erwarte daher auch von diesem Spiel, dass es ein absolut schnelles, knappes und umkämpftes Spiel wird, was auch eventuell erst mit der letzten Aktion des Spiels entschieden wird. Am liebsten wieder mit einem positiven Ergebnis für uns ;)


von Michael Schulz - 16.04.2019






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