Spielbericht
TSV Bayer Dormagen
28. Mai 2019
Achtung: Geänderte Abfahrtszeiten
FanShuttle
29. Mai 2019




Im Visier


Wilhelmshavener HV


Stadt

Aufgrund ihrer geographischen Lage im Norden Niedersachsens gehört Wilhelmshaven zur Metropolregion Bremen/Oldenburg. Der direkte Zugang zur Nordsee bescherte der Stadt bereits im Jahr 1869 den Titel „erster deutscher Kriegshafen an der Jade“ und daraufhin entwickelte sie sich zum größten Stützpunkt der Marine und der Bundeswehr. Außerdem eignet sich der Standort hervorragend für den Rohölimport und andere Industriezweige, die von der Fahrwassertiefe des Hafens profitieren. Auch die größten Containerschiffe können in Wilhelmshaven beladen werden. In der Meeres-, Küsten- und Vogelforschung sind die ansässigen Institute und Hochschulen ebenso sehr aktiv.
Im sportlichen Bereich zeichnet sich Wilhelmshaven durch seine hohe Gesamtanzahl an Mitgliedschaften ab. Mit 22.942 Personen (27,71% der Einwohner) steht die Stadt auf Platz vier der Landesliste. Es reicht von den populären Sportarten wie Turnen, Fußball, Schießsport, Tennis, Pferdesport, Eishockey und Handball, über die vielen ortsbedingten Wassersportvereine bis hin zu den friesischen Volkssportarten „Boßeln“ und „Klootschießen“.

Verein

Der Verein entstand 1995 aus der Handball-Abteilung des Polizei-Sportvereins Wilhelmshaven. Seit der Saison 1999/2000 bestreitet der Verein seine Spiele unter der jetzigen Bezeichnung Wilhelmshavener HV. Nach einem ab 2003/04 gestarteten sechsjährigen Aufenthalt in der höchsten Spielklasse der Bundesrepublik, musste Wilhelmshaven leider in der Saison 2007/08 absteigen. Ein weiterer Abstieg folgte: Im Februar 2011 teilte der Verein mit, dass man aus finanziellen Gründen „den bereits laufenden Lizenzantrag für die neue eingleisige zweite Bundesliga nicht weiter verfolgen“ wird, jedoch erkämpfte sich der Wilhelmshavener HV in der Saison 2014/15 erneut den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse des deutschen Handballs.
Seit der Saison 2015/16 spielt der WHV in der 2. Handball-Bundesliga auf. Bisher bleibt jedoch abzuwarten, ob das nach dieser Saison und dem aktuell 16. Tabellenplatz weiterhin so bleiben wird. Seine Heimspiele bestreitet der WHV in der Nordfrost-Arena, die bei 2.200 Sitzplätzen insgesamt 2.431 Zuschauer fasst.

Mannschaft

Der 16. Platz – der erste Abstiegsrang – zwei Spieltage vor Saisonende: So hatten sich die Wilhelmshavener diese Saison vermutlich nicht vorgestellt. Das „multikulturelle“ Team rund um A-Trainer Christian Köhrmann hat nach wie vor Chancen in der Liga zu bleiben, jedoch liegt es nicht mehr einzig und allein in ihrer Hand, sondern auch in derer der unmittelbaren Konkurrenten.
Die Top-Torschützen der Mannschaft sind Tobias Schwolow und Rene Drechsler, welche von Rückraum links und rechts Druck auf ihre Gegner ausüben. Im Tor der Wilhelmshavener steht mit Dennis Doden, Frederick Lüpke und Angelo Grunz ein überraschend junges Hütergespann.
Im Hinspiel konnten die Wölfe einen überragenden Auswärtssieg mit 10 Toren Unterschied einfahren. Da es für den WHV noch um sehr viel geht, wird die Mannschaft noch einmal Alles in die Waagschale werfen, um im Wolfsrevier die zwei Punkte zu holen. Die Rimparer Wölfe werden jedoch ihrerseits alles geben, um genau das zu verhindern. Kommt vorbei beim letzten Heimspiel dieser Saison!

Achtung!
Für unser letztes Heimspiel am 01. Juni 2019 um 18:00 im Wolfsrevier, der s.Oliver-Arena, gibt es geänderte Abfahrtszeiten unseres Fan-Shuttles. So wollen wir gewährleisten, dass alle angereisten Zuschauer in vollen Zügen das Event "letztes Heimspiel" genießen können. Die neuen Abfahrtszeiten sind wie folgt:

Abfahrt: 16.00 Uhr Rimpar / 16.05 Uhr Maidbronn

Rückfahrt: 21.30 Uhr s.Oliver-Arena


von Christina Neeser- 28.05.2019




ECHT - WILD - TREU - GIERIG