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Nothing can stop, what we can do together...

Es fühlte sich gestern ein bisschen an wie am Murmeltiertag im Klassiker von 1993. Das Zitat ist genauso recycelt (aus den letzten zwei Berichten im Handballjournal) wie es die Situation ist. Saison-Unterbrechung aufgrund der steigenden Corona-Zahlen die dritte. Wir fühlen uns ein bisschen wie Phil Connors in der Zeitschleife, der sich Tag für Tag fragt, wie er aus dieser Situation rauskommen soll. Wir haben uns testen lassen, impfen lassen und dann trotzdem weiter getestet.

Das Gute an der Geschichte ist – sie ging irgendwann gut aus. Auch wenn der Spielbetrieb jetzt erneut ruht – vorläufig bis zum 09.01.2022 – hoffen wir dennoch, dass wir die Saison 2021/22 noch zu Ende spielen können bzw. werden. Im Zuge der Pandemiebekämpfung und der Reduzierung von Kontakten verstehen wir natürlich, dass der Spielbetrieb vorerst ruhen muss – wohl wissend, dass es aktuell in vielen Bezirken auch noch sehr viel schlechter ausschaut als bei uns.

Für die Rimparer Handballer bedeutet das trotzdem vorerst: Der Trainingsbetrieb läuft ungebremst weiter. Natürlich mit vielen Tests und verschärften Hygienemaßnahmen, aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir (Spieler, Jugendliche, Kinder, Trainer, Verantwortliche) haben so lange auf Handball verzichtet, unsere aktiven Spieler und Trainer sind alle geimpft, ebenso fast alle unsere Nachwuchsspieler. Wir machen uns seit 20 Monaten Woche für Woche Gedanken wie Trainings- und Spielbetrieb laufen kann und soll. Wir alle fahren einen gigantischen Mehraufwand, um unter Pandemiebedingungen dem Handball weiter nachgehen zu können.

Wofür? Für das Gefühl nach einem Heimsieg, für die erste Einladung zum Kaderlehrgang, das erste Tor beim Kinderhandballturnier, strahlende Augen beim Training, Freude an der Bewegung und dem Spiel, vielleicht auch für den ganz großen Traum. Für diese Momente, in denen ein gehaltener Ball oder ein verwandelter Strafwurf die Welt bedeutet. Für die Momente, für die wir unseren Sport lieben.

Möglicherweise werden wir den Trainingsbetrieb nochmal reduzieren müssen, wenn sich die Vorgaben der Politik ändern. Wir werden aber auch weiterhin mit unseren Landeskaderspielern trainieren und ggf. auch mit einem Perspektivkader für die erste Mannschaft. Selbst wenn wir alles nochmal einstellen müssen: Den Gedanken gemeinsam Sport zu machen – und wenn es dann wieder für eine Zeit lang virtuell laufen muss – wird uns die Pandemie nicht nehmen können. You can’t stop us.

BK