Weihnachtsgeschenke für Dauerwölfe
4. Dezember 2016
Damen I
Rimpar unterliegt Herzogenaurach
8. Dezember 2016

v.li.: Jan Schäffer (DJK Rimpar Wölfe) jubelt, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HC Empor Rostock, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!

Gerechte Punkteteilung im Verfolgerduell

DJK Rimpar Wölfe vs. HSG Nordhorn-Lingen 22:22 (11:13)


Am gestrigen Sonntag gastierte die HSG Nordhorn-Lingen im Wolfsrevier. Das Team von der niederländischen Grenze kam als Tabellenachter nach Würzburg. Die Wölfe hatten durch die Niederlage von Bad Schwartau vom Sonnabend schon vor der Partie einen Platz gewonnen und sind auf Rang vier nach vorne gerutscht. Um diese Platzierung zu bestätigen musste aber mindestens ein Punktgewinn gegen die starken Gäste erzielt werden. Um 18 Uhr war vor 1596 Zuschauern Anpfiff zum Verfolgerduell. Das Spiel sollte auch das halten, was es im Vorfeld an Spannung versprach.

Die Wölfe legten auch gleich richtig los. Mit dem besseren Start ging das Rudel schnell mit 1:0 in Führung und konnte durch einen beherzten Kampf von Jan Schäffer den Vorsprung beim Stand von 3:1 zum ersten Mal auf zwei Tore ausbauen. Bis zum 5:3 konnte dieser auch gehalten werden. Nordhorn gelang es dann aber auf ein Tor heranzukommen und beim Stand von 7:7 auszugleichen. Es folgte die Führung für die Gäste, die nach einem kurzen Zwischenspurt auf drei Tore anwuchs (8:11). Bis zur Halbzeitpause konnten die Wölfe auf zwei Tore verkürzen. Halbzeitstand 11:13.

Der zweite Spielabschnitt begann ähnlich umkämpft, wie der Erste aufhörte. Der HSG gelang es dabei, den Vorsprung bis zur 39. Minute zu halten (15:18). Die Gäste konnten in den darauffolgenden 12 Minuten die Abwehr mit einem stark aufspielendem Max Brustmann zwischen den Pfosten nicht überwinden. In dieser Zeit gelang den Wölfen der Ausgleich (18:18) und sogar der 19:18-Führungstreffer. Die Rimparer befanden sich also in der besseren Ausgangslage für die letzten, knapp zehn Spielminuten. Das Spiel entwickelte sich im Schlussspurt zu einem noch spannenderen Krimi, als bisher. Nordhorn konnte sich die Führung beim 20:21 zurückerkämpfen, doch dies hielt nicht lange und die Jungs von Matthias Obinger setzen sich zwei Minuten vor Ende wieder mit 22:21 in Front. Die Wölfe konnten sich 60 Sekunden vor Schluss den Ball erkämpfen und hatten die Chance, den Sack zuzumachen. Doch im Angriffsaufbau entschieden die beiden Unparteiischen nach einer unglücklichen Aktion auf Offensivfoul gegen die DJK und Nordhorn-Lingen bekam die Ausgleichsmöglichkeit. Diese nutzte der stärkste Gästespieler, Patrick Miedema, eiskalt aus und netzte 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 22:22 ein. Den Wölfen bot sich aber dennoch die Möglichkeit, das Spiel noch für sich zu entscheiden. In den letzten 20 Sekunden gelang es dem Rudel aber nichtmehr, in eine gute Wurfposition zu gelangen und den Sieg perfekt zu machen. Endstand 22:22.

Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung konnte man sich aber über einen Punkt freuen und musste neidlos eingestehen, dass die Punkteteilung eine mehr als faire Geschichte ist. Beide Teams hatten ihre Hoch- und Tief-Phasen und konnten ihre Akzente setzen, aber nicht den entscheidenden Schritt machen. Trotz einer personell schwierigen Situation in der Mannschaft von Matthias Obinger (Bötsch – krankheitsbedingt fehlend, Brustmann – angeschlagen, Sauer – angeschlagen, Kaufmann – angeschlagen) konnten die Wölfe erneut ein tolles Spiel darbieten und durch ihre geschlossene Mannschaftsleistung einen Punkt in Würzburg halten.


Die Statistik des Spiels

DJK Rimpar Wölfe
Brustmann – Kraus 2, Schmitt 1, Schömig 1, Böhm, Schäffer 7, Schmidt 2/1, Kaufmann 1, Siegler 3, Bauer 1, Brielmeier 2, Herth 2, Sauer

HSG Nordhorn-Lingen
Kaleun – Verjans 1, Schumann, Mickal 1, Miedema 7, Fraatz, Poll, Rooba, Terwolbeck 2, de Boer 3, Madsen, Seidel 8/3

Spielfilm
3:1 (4.), 6:6 (14.), 8:9 (21.), 8:11 (25.), 11:13 (Halbzeit), 14:15 (35.), 15:18 (38.), 18:18 (47.), 20:19 (52.), 22:22 (Endstand)
Siebenmeter: 2/1 : 5/3

Zeitstrafen: 6/4

Schiedsrichter: Andreas Pritschow/Marcus Pritschow (beide Stuttgart)

Zuschauer: 1596 – s.Oliver Arena Würzburg


Für die DJK Rimpar Wölfe

Michael Endres