Vorberichte
Weihnachtliche Rundreise
20. Dezember 2017
Nachbericht
Beeindruckender Rückrundenstart
27. Dezember 2017

v.li.: Jan Schäffer (DJK Rimpar Wölfe), Max Brustmann (DJK Rimpar Wölfe), Lars Weissgerber (HG Saarlouis), DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HG Saarlouis, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]

Überragende Torwartleistung sichert den Erfolg

Eintracht Hildesheim vs. DJK Rimpar Wölfe 25:27 (13:14)

(at) Ein wenig konnte einem der bislang erfolgreichste Torwerfer der 2. Handballbundesliga schon leidtun. Da reihte sich der griechische Ausnahmerückraumspieler Savvas Savvas wieder einmal mit seinen sieben Toren in die Riege der besten Torschützen des Tages bei der Auseinandersetzung des Aufsteigers aus Hildesheim mit den Rimparer Wölfen ein, erlebte in der Bilanz dann aber doch ein kleines Debakel. Schuld daran war ein Akteur, den die rund zwanzig mitgereisten Schlachtenbummler aus Unterfranken schon während, vor allen Dingen aber nach dem Spiel zu Recht als ihren Helden des Tages feierten. Max Brustmann, der an diesem Tag von allen Torhütern der 2. Liga das mit Abstand beste Ergebnis erzielte, entzauberte den Hildesheimer Star, indem er reihenweise, auch die schwersten Bälle entschärfte. Ganze vierundzwanzig Mal brachte der Mannschafts-Oldie Arm oder Bein zwischen Ball und Tor. Allein Savvas scheiterte neun Mal an dem Rimparer Keeper, davon zweimal mit Siebenmetern.

Fast wäre bei dieser Einmannshow untergegangen, dass sich die ganze Mannschaft von Matthias Obinger trotz einiger Widrigkeiten sehr achtbar geschlagen und am Ende einen verdienten Auswärtssieg eingefahren hatte. Denn bei allen noch so spektakulären Torverhinderungsaktionen müssen auch vorne erst einmal die nötigen Tore geworfen werden, um am Ende mehr als der Gegner aufzuweisen. Zudem fand auch die Deckung nach anfänglichen Problemen mit dem ausgesprochen durchsetzungsstarken Kreisläufer Nikolaos Tzoufras zu ihrem Spiel und schaffte es, unter Regie des wieder einmal gut disponierten Abwehrchefs Stefan Schmitt Ordnung in ihre Reihen zu bringen. So entwickelte sich in der ersten Hälfte ein ausgesprochen ausgeglichenes Spiel, das zum Pausentee eine knappe 13:14-Führung der Gäste auswies.

Die schon angesprochenen Widrigkeiten hatten aber schon in der 20. Spielminute begonnen, als nach einer vermeintlichen Unsportlichkeit Patrick Schmidt disqualifiziert worden war. Angeblich hätte er dem bis dahin gut haltenden Gastgeber Torwart Jakub Lefan bei einem Siebenmeter den Ball absichtlich gegen den Kopf geworfen. Die bemühten, aber nicht sehr sicher wirkenden Schiedsrichter aus Berlin interpretierten die Aktion so und bewahrten sich mit ihrer Auffassung eine gewisse Exklusivität, denn es war deutlich zu sehen, dass der Hildesheimer Keeper bei seiner Abwehrhandlung eine Seitwärtsbewegung vollzog und so erst den Kopftreffer ermöglichte. Genau das darf nach dem Regelwerk aber nicht gegeben sein. Wie auch sollte der Werfer wissen, wohin sich ein Torwart bewegt? Die Unterstellung einer Unsportlichkeit bekommt dann selbst sehr schnell eine unfaire Note, denn sie setzt Absicht voraus, wo nachweisbar keine gegeben war. Auch als Jan Schäffer in der 50. Minute sich seine dritte Zweiminutenstrafe und damit die Disqualifikation abholte, hätte man sich von den beiden, noch sehr jungen Unparteiischen mehr Einfühlungsvermögen gewünscht, denn hätten sie jede solcher Aktionen so geahndet, wäre es an diesem Tag sehr einsam um die beiden geworden. So aber wurde das Spiel noch einmal richtig spannend gestaltet, denn die Hildesheimer witterten zu Recht Morgenluft, nachdem sie sich auf 21:23 herangearbeitet hatten. Sehr zum Leidwesen von Trainer Matthias Obinger, denn seine Mannschaft hatte in der 46. Minute bereits mit sechs Toren geführt. Aber wie schon in der Vergangenheit waren es wieder einige überhastete Aktionen im Angriff, die den Gastgebern einen Viertorelauf ermöglichten. Es war letztlich einem Max Brustmann im Tor, einem an diesem Tag sicheren Siebenmeterwerfer Benjamin Herth und den beiden herausstechenden Wölfe-Akteuren Steffen Kaufmann und Patrick Gempp zu verdanken, dass der Vorsprung bis zum 25:27-Endstand sicher verwaltet werden konnte.


Die Statistik der Wölfe

Brustmann, Wieser (n.e.), Kraus 1, S. Schmitt, Schömig 1, Böhm, Gempp 3, Schäffer 4, P. Schmidt 0/1, Kaufmann 7, Brielmeier 2, Herth 7/5, Sauer 2


Liebe Wölfefans,
wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.

Ihr Wölfe-Team