Pressemitteilung
Weiterer Hauptsponsor für die Wölfe
14. September 2018
Spielbericht
VfL Lübeck-Schwartau
17. September 2018

Vorbericht



VfL Lübeck-Schwartau



Gut ein Jahr ist es her – genau genommen am 10. Juni 2017 ist es gewesen – als unsere Wölfe in der Hansehölle zu Lübeck um den Aufstieg in die 1. Bundesliga spielten. Gegner damals wie auch diesen Sonntag, der VfL Lübeck-Schwartau. Mit einer ambitionierten Leistung am letzten Spieltag, wie es sich manch Wölfe-Fan damals auch von anderen Vereinen in anderen Hallen gewünscht hätte, bezwang an diesem Samstag der Hausherr unser Wolfsrudel und der Traum vom Aufstieg war im letzten Moment zerstört. Natürlich eine schmerzhafte Erfahrung, aus dem das Wolfsrudel gelernt hat und gestärkt hervorgegangen ist. Inzwischen ist auch eine weitere Saison vergangen und die neue Spielzeit steckt noch in ihren Kinderschuhen.

Nun kommt jener Gegner, der damals als verdienter Sieger vom Parkett ging, wieder ins Wolfsrevier. Seit dieser schmerzhaften Niederlage konnte sich unser Rudel allerdings bereits zweimal gegen die Hanseaten behaupten, was sonst keinem Team in der abgelaufenen Saison gelungen war. Bei unserem letzten Gastspiel an der Ostsee, bezwang das Rudel den Gastgeber – womöglich noch mit Frust ob des zuvor verspielten Aufstiegs – deutlich mit sieben Toren. Dieses Jahr, beim Rückspiel, war es eine umkämpfte Partie, an dem ebenfalls die Wölfe das bessere Ende auf ihrer Seite hatten und sich mit einem Tor durchsetzen konnten. So wurde der VfL aus dem Norden keineswegs zum Angstgegner, allerdings wird es immer die Mannschaft bleiben, welche damals am 10. Juni 2017 mit sportlich fairen Mitteln unserem Ziel Bundesliga im Wege stand.

Wenn dann am Sonntag, um 17 Uhr das harzige Leder durch die s.Oliver-Arena fliegen wird, haben unsere Wölfe sicherlich auch noch das Bedürfnis, sich ein weiteres Mal für diese Niederlage zu revanchieren. Wie es geht, wissen sie gewiss. Das Wolfsrudel muss es (einfach) nur umsetzen. Leicht wird das jedoch nicht. Das Team aus Lübeck darf gewiss zu den stärksten der Liga gezählt werden, ein wahrer Brocken also. Nicht wenige Experten sprechen den Nordlichtern eine nicht unwahrscheinliche Möglichkeit zu, um die Aufstiegsränge mitzuspielen. Besonders die Heimstärke ist berüchtigt, wie es die Blauen aus Lübeck bereits beweisen konnten. Am ersten Spieltag bezwang man ein anderes Topteam, den HBW Balingen, am vergangenen Freitag siegte man gegen Dessau zu Hause. Auswärts allerdings patzte der VfL bei seinem bisher einzigen Gastspiel und das sogar deutlich: Beim Aufsteiger vom TuS Ferndorf setzte es eine Klatsche mit zehn Toren Differenz. Ein beachtlich großer Fleck auf der weißen Ostsee-Weste. Was das für unsere Wölfe heißt? Nun, nichts Neues: Man kann den VfL Lübeck schlagen, eine Quintessenz, die niemanden zu überraschen vermag.

Ein Sieg wäre absolut wichtig, dann dürfte man bereits von einem ordentlichen Start sprechen. Denn die deutliche und verdiente Auswärtsschlappe beim TuSEM Essen ist vergangenen Samstag ein großes Stück weit in Vergessenheit geraten. Die Wölfe konnten beim Derby gegen den TV Großwallstadt in Aschaffenburg wieder ihr wahres Gesicht zeigen und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung dem unterfränkischen Rivalen die Grenzen aufzeigen. Bleibt das Rudel dieser Linie weiterhin treu, wird es auch für den Brocken aus Lübeck kein Zuckerschlecken im Wolfsrevier. Wie man die Hanseaten schlagen kann, ist bekannt.