„Ein Band für´s Leben“
Wölfe Charity
5. Dezember 2018
Interview
Lukas Stutzke
7. Dezember 2018

v.li.: Steffen Kaufmann (DJK Rimpar Wölfe), Jan Schäffer (HC Erlangen), DHB-Pokal Achtelfinale, DJK Rimpar Wölfe - HC Erlangen, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]


Vorbericht


TSV Bayer Dormagen


Packender und fesselnder konnte der letzte Heimauftritt unserer Wölfe nicht enden. Beim 29:28 gegen die Topmannschaft aus Lübbecke konnte die Schlussminute kaum dramatischer sein. Und an jenem Sonntag war endlich das Glück den Wölfen hold. In der ganzen Halle, nicht nur auf dem Parkett bei den Spielern, war dieser imaginäre Stein zu spüren, welcher nach der Sirene vom Herzen gefallen war. Es fühlte sich an, wie ein Befreiungsschlag, auf den man viel zu lange hatte warten müssen. Umso größer war dann die Erleichterung.

Ist der Knoten nun geplatzt?
Denn diese beiden Punkte waren enorm wichtig. Alleine schon, weil man mit dem Sieg wieder die Abstiegsränge verlassen hatte. Noch viel mehr, um ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen und wieder entschlossener in die kommenden Aufgaben gehen zu können. Damit kam auch der Moment genau zur rechten Zeit: Mit vier Heimspielen darf der Dezember getrost als Monat der Entscheidungen betrachtet werden. Die Vorweihnachtszeit können die Wölfe nun damit verbringen, sich peu à peu von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Dafür brauchen wir noch mehr Heimsiege. Idealerweise im Dezember deren vier.

Denn die beiden Punkte gegen unseren Gast aus Dormagen sind genau betrachtet noch ein ganzes Stück wichtiger, als der vermeintliche Befreiungsschlag gegen Lübbecke. Die Westfalen stecken nämlich ebenfalls im großen Pool der abstiegsgefährdeten Teams fest und sollten tunlichst auch weiterhin mit Blick auf das Punktekonto hinter den Wölfen her hecheln. Dafür muss gepunktet werden. Die Hoffnung ist groß, dass der Sieg gegen Lübbecke nur der Startschuss für weitaus mehr gewesen ist.

Jugend forscht
Mit Dormagen empfangen wir einen Aufsteiger, der wie jeder andere Gegner der Liga schlagbar ist, allerdings auch seine Waffen besitzt. Die Idee der Westfalen scheint jedenfalls klar zu sein: Mit jungen Spielern soll die Liga aufgemischt werden. Viele Akteure sind noch im entwicklungsfähigen Alter, was für die Zukunft natürlich tolle Möglichkeiten birgt. Allerdings kann eine blutjunge Truppe mit wenig Erfahrung im Abstiegskampf auch mal den Kopf verlieren. Da muss sich der Aufsteiger erst noch beweisen, wie er mit dem Druck umgehen wird.

Unserem Rudel kann das zunächst egal sein. Auf den Gegner schauen die Wölfe ohnehin nicht zu sehr. Das Rudel ist sich im Klaren und hat es sich zuletzt auch wieder vor die eigenen Augen geführt, was es für Potential in sich stecken hat. Mit frischem Wind sollen weitere Heimsiege gefeiert werden, dafür muss die Hürde Dormagen gemeistert werden. Einfach wird es keineswegs, aber die Wölfe werden wie gewohnt alles für den Erfolg reinwerfen.

von Christian Graber - 07.12.2018