Sondermeldung
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Offener Brief zur aktuellen Situation
19. März 2020

HBL entschließt sich zu vorläufiger Unterbrechung des Spielbetriebes


Sicherheit geht vor - Wölfe begrüßen den Entschluss



Die HBL reagiert auf die jüngsten Entwicklungen und hat am Donnerstagabend die Geschäftsführer der HBL informiert, dass mindestens bis Ende April der Spielbetrieb ruhen wird. Das betrifft sowohl die 1. als auch die 2. Handball-Bundesliga
Die aktuelle Sachlage

Die Entscheidung der HBL hat zur Folge, dass mindestens die kommenden fünf Spieltage ausgesetzt werden. Für die Wölfe bedeutet dieser Schritt, dass neben der bereits verschobenen Auswärtsreise nach Bietigheim, ebenfalls unsere Gastspiele in Essen sowie Konstanz zunächst nicht ausgetragen werden können. Ebenfalls betroffen sind unsere beiden Heimspiele am 22. März gegen den ASV Hamm-Westfalen sowie am 03. April die Begegnung gegen den ThSV Eisenach. Die HBL strebt die Fortsetzung der laufenden Zweitliga-Meisterschaft möglichst ab dem 22. April an. Damit wäre unser Heimspiel gegen den HSV Handball am 24. April die erste Begegnung nach der Zwangspause. Die bis dato ausgefallenen Partien sollen dann im Mai nachgeholt werden, um das Ziel - die Saison zu beenden - verwirklichen zu können.

"Für die HBL GmbH und alle 36 Klubs stellt diese Entscheidung einen sportlich und wirtschaftlich einzigartigen, massiven und bedrohlichen Einschnitt dar", heißt es in der Pressemitteilung seitens der Liga. "Dennoch hat sich der gesamte Handball-Profisport zu diesem sehr schwierigen Schritt entschlossen, da die oberste Priorität natürlich die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung sein muss." Hinter diese Meinung stellen sich auch die Wölfe, die den sicher schwierigen, allerdings unumgänglichen Schritt begrüßen. Damit will die Liga und all ihre Klubs einen Beitrag dazu leisten, die Corona-Epidemie bestmöglich einzudämmen. Das ist aktuell alles, was wirklich zählt.
 
 
Vorläufige Konsequenzen und Verfahren mit Tickets

Alle bereits für die beiden Heimspiele erworbenen Eintrittskarten werden ihre Gültigkeit für den entsprechenden Nachholtermin behalten, eine Kostenrückerstattung ist vorerst nicht möglich. Auch die Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit bis zur Fortsetzung des Spielbetriebs. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass die HBL ihr Vorhaben verwirklicht und alle Spiele nachgeholt werden. Dieser Kenntnisstand bleibt natürlich eine Momentaufnahme, welche sich jederzeit ändern kann.

"Falls sich etwas Neues ergibt, werden wir umgehend über unsere Kanäle informieren", verweist Geschäftsstellenleiter Christian Graber unter anderem auf den Ticker und führt weiter aus: "Wir sind im regen Austausch mit den zuständigen Behörden sowie der Liga. Aktuell kann niemand genau sagen, wie es weitergehen wird. Wir stellen uns auf turbulente Wochen ein, die wir irgendwie überstehen müssen. Wirtschaftlich ist diese Pandemie natürlich ein Fiasko für uns, aber selbstverständlich bleibt die Gesundheit der Menschen das höchste Gut, weshalb wir voll hinter den Maßnahmen der HBL stehen. Wenn wir mehr wissen, müssen wir Lösungen suchen und hoffen dabei natürlich auch auf die Solidarität unserer Fans und Partner."

Nico Nersinger - 13.03.2020