Interview
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v.li.: Patrick Schmidt (DJK Rimpar Wölfe), Steffen Kaufmann (DJK Rimpar Wölfe) jubeln, DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - TuS Ferndorf, [Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!]




Spielbericht


TuS Ferndorf


Vor knapp über 1000 Zuschauern in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal konnten die Wölfe sich mit einer bärenstarken Teamleistung zwei ganz wichtige Auswärtspunkte sichern. Am Ende hieß es 19:23 für die Gäste aus Rimpar. Das Spiel war von Beginn an sehr umkämpft und beide Abwehrreihen prägten das Spielgeschehen. Das große Plus an diesem Abend war, dass die Wölfe selbst in schwierigen Phasen nie aufsteckten und sich somit den Sieg wirklich verdient haben.

Anfangsphase geht an den TuS Ferndorf

Die Wölfe starteten besser in die Partie als noch in den vergangenen Spielen. Der erste Angriff der Hausherren konnte verteidigt werden und durch einen schnellen Treffer von Patrick Gempp zum 0:1 gingen die Wölfe direkt in Führung. Nun war es aber der TuS Ferndorf, der mit schnellem Umschaltspiel, gerade nach Gegentoren, nach vorne ging und so das ein oder andere einfache Tor erzielen konnte. Als Max Bauer dann die erste Zeitstrafe des Spiels erhielt konnte der TuS einen 3:0-Lauf starten. Unter anderem konnte Torhüter Lucas Puhl einen Ball auf das verwaiste Tor der Wölfe verwerten, da diese die Unterzahl mit einem zusätzlichen Feldspieler kompensieren wollten. In der Folge spielten die Wölfe wieder etwas konzentrierter und stabilisierten die Abwehr noch einmal deutlich. Beim 8:9 durch Domi Schömig nach 23 Minuten gingen die Wölfe wieder in Führung. Nach dem Zwischenstand von 10:10 konnten die Wölfe vor der Pause über Julian Sauer nochmal zwei Ballgewinne per Gegenstoß verwerten. Der Halbzeitstand von 10:12 war die logische Konsequenz und wurde nochmals durch eine Parade, von Max Brustmann gegen den vollkommen freistehenden Kreisläufer der Hausherren, gesichert.

Zweite Halbzeit sehr umkämpft - Wölfe trotzdem immer in Führung

Direkt nach der Pause war es Lukas Siegler, der die erste drei Tore Führung für die Gäste erzielen konnte. Die Heimfans versuchten nochmals ihre Mannschaft anzupeitschen und so wurde die Atmosphäre immer hitziger. Die mitgereisten Fans aus Rimpar hielten stimmungsmäßig das ganze Spiel exzellent dagegen und trugen auch einen sehr wichtigen Teil zum Sieg bei. Jonas Faulenbach war es nun der sein Team nun immer wieder im Spiel hielt. Der TuS Ferndorf konnte immer wieder auf ein Tor verkürzen und ließ sich nicht abschütteln. Die Wölfe blieben aber ruhig und hatten immer eine Antwort parat. Wenn etwas im Angriff nicht klappte konnte man dies über die Abwehr kompensieren und umgekehrt. Auch ein sehr unausgeglichenes Zeitstrafenverhältnis konnte die Gäste nicht aus dem Konzept bringen, sondern wandelte sich in unglaublichen Kampfgeist und hohe Emotionalität um. Als Benni Herth fünf Minuten vor dem Ende seinen dritten Siebenmeter sicher zum 18:21 verwandeln konnte, war eine erste Vorentscheidung gefallen. Ferndorf versuchte es nochmal mit einer offenen Manndeckung und schnellem Umschaltspiel, aber die Wölfe spielten entweder vorne clever oder Max Brustmann beseitigt letzte Restzweifel mit einer seiner Paraden. Den Endstand 30 Sekunden vor dem Ende erzielte Lukas Siegler. Das Ergebnis nach 60 Minuten lautete 19:23 und die Wölfe gingen als verdienter Sieger vom Feld.

Zusammenhalt als Trumpf für die nächsten Wochen

Erneut wussten die Wölfe mit einer hohen mannschaftlichen Geschlossenheit zu überzeugen. Das Team von Matthias Obinger schafft es aktuell immer wieder viele Emotionen ins Spiel zu bringen. Dies ist eine gute Grundlage für das Spiel der Wölfe und tut der Mannschaft auch sichtlich gut. Auch die frenetische Unterstützung der Fans ist unglaublich wichtig und hilft dem Team enorm. Egal ob zu Hause oder auswärts, die Stimmung, die zwischen der Mannschaft und den Fans herrscht, ist sehr beeindruckend. Beide Seiten geben über 60 Minuten alles und so gibt es über den Spielfeldrand hinaus ein hohes Maß an Zusammenhalt und zugleich eine sehr positive und lautstarke Stimmung. Diese aufstrebende Formkurve gilt es nun in den nächsten Wochen zu bestätigen. Die Wölfe hoffen auf eine volle s.Oliver Arena und wollen mit dem HSV Hamburg dem nächsten Gegner den Kampf ansagen. Im Hinspiel gab es eine knappe Niederlage für das Wolfsrudel und die gilt es wett zu machen. Also kommt ins Wolfsrevier und unterstützt die Wölfe!


von Michael Schulz - 25.03.2019



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