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Interessengemeinschaft für Zuschauerzulassung

Zusammenschluss soll in Bayern etwas bewegen

Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ will gemeinschaftlich dafür sorgen, dass mit einer verantwortungsvollen Rückkehr der Zuschauer geplant werden kann. Dabei wird die Forderung auf das Recht laut, angemessene und rechtsstaatliche Regeln für ein Leben mit Corona zu erhalten.

Bayerische Hallenprofisportvereine der 1. und 2. Ligen im Eishockey, Basketball, Volleyball und Handball haben sich in der Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ zusammengefunden, um ihre gleichgerichteten Interessen zu bündeln und nach außen zielgerichtet zu vertreten. Namentlich sind dies die Vereine: Straubing Tigers, Augsburger Panther, Nürnberg Ice Tigers, Brose Bamberg, medi bayreuth, s.Oliver Würzburg, HC Erlangen, Tölzer Löwen, ESV Kaufbeuren, EV Landshut, Nürnberg Falcons, NawaRo Straubing, HSC 2000 Coburg, TV Großwallstadt und die Rimparer Wölfe.

Zuschauer in den Hallen sind für die Vereine existenziell, weshalb die Forderung nach einer verhältnismäßigen Zuschauerzulassung laut wird – Foto: Frank Scheuring / Foto2Press

Die Clubs der Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ sind sich einig, dass die Corona-Pandemie mit ihren Virusvarianten beachtet und bekämpft werden muss. Aber jeder der Vereine fordert auch das Recht ein, angemessene und rechtsstaatliche Regeln für ein Leben mit Corona zu erhalten. Einerseits muss der Schutz von Zuschauern bei Indoor-Veranstaltungen gewährleistet sein, andererseits darf es aber nicht mehr zu unausgewogenen und nicht-sachgerechten Restriktionen der Zuschauerzahl in Bayern kommen. In der seit dem 30.06.2021 geltenden Verordnung zur Änderung der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde die bisher gültige bayerische Verordnung nochmals zum Nachteil der Hallenteamsportarten verändert. Mehr als 1.000 Zuschauer sind derzeit „in Gebäuden“ nicht zugelassen. Genesene und geimpfte Zuschauer sind in dieser Zahl enthalten.

„Regelungen für das Leben mit Corona“

Die Vereine der Interessengemeinschaft haben kein Verständnis dafür, dass die Anzahl der geimpften, genesenen und verantwortlich getesteten Zuschauer in Bayern weiterhin limitiert wird. Denn von dieser Gruppe geht keine relevante Viruslast in die Raumluft und damit keine relevante Infektionsgefahr aus. Sogar das Robert-Koch-Institut hatte zuletzt erklärt, dass Menschen mit vollständigem Impfschutz am epidemiologischen Geschehen nicht mehr teilnehmen würden. Alle Vereine der Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ fordern deshalb mit Nachdruck, dass die geimpften, genesenen und verantwortlich getesteten Zuschauer künftig bei Spielen der bayerischen Hallen-Team-Sportarten nicht mehr beschränkt werden. Auch ein starres Festhalten an 7-Tages-Inzidenzen darf nicht mehr maßgeblich für die zugelassene Zuschauerzahl sein. Es ist Zeit, rechtsstaatliche Regelungen für das künftige Leben mit Corona auch im Indoor-Profiteamsport in Bayern zu finden, um nicht ohne Not unsere bayerischen Vereine massiv im nationalen und internationalen Vergleich zu benachteiligen.

 

Interessengemeinschaft „Indoor-Teamsport-Bayern“ – 13.07.2021