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Sporttag an der David-Schuster Realschule mit den Rimparer Handballern
27. Mai 2017

v.li.: Max Brustmann (DJK Rimpar Wölfe), Lasse Seidel (HSG Nordhorn-Lingen), DKB 2. Handball-Bundesliga, DJK Rimpar Wölfe - HSG Nordhorn-Lingen, Foto: foto2press.de, Schwarzwaldstraße 19, 69124 Heidelberg - Tel +49 (0)6221 718837 - info@foto2press.de - www.foto2press.de - Veröffentlichung nur mit Urheberangabe gegen Honorar gestattet und Belegexemplar erbeten *** Lieferung erfolgt ausschließlich unter Anerkennung der AGB, einzusehen unter http://www.foto2press.de/agb *** Foto nur für redaktionelle Verwendung - no model release!

Mit den Fans kamen die Wölfe

TuS Ferndorf vs. DJK Rimpar Wölfe 26:29 (16:12)


Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht und trotzdem feiert am Schluss wieder das Wolfsrudel in Ferndorf. So lässt sich das Spiel vom gestrigen Abend ganz gut in einem Satz zusammenfassen. Denn ähnlich wie in der Vorsaison erwischte das gastgebende Team aus dem Siegerlandkreis den deutlich besseren Start in die Begegnung und stellte die Grün-Weißen vor eine kräftezehrende Aufgabe.

Die ersten zwei Treffer in der Partie erzielte der Ferndorfer 7-Meter-Schütze Julian Schneider vom Punkt. Für die Wölfe traf Julian Sauer nach vier Minuten zum ersten Mal. Die Anfangsphase der Partie glich der des Spiels vor knapp einem Jahr an gleicher Stelle, als beide Mannschaften um den Abstieg kämpften. Sehr viele Fehlwürfe, Ballverluste und wenig Treffer. Es war dann der TuS, der zuerst den Zugriff aufs Spiel fand und die Wölfe lange Zeit unter Kontrolle hielt. Im Angriff konnten die Siegerländer einige 7-Meter-Strafwürfe heraus, die oben genannter Schütze, Julian Schneider, alle verwandelte. Den Rimparern fehlte in der ersten Spielhälfte vor allem die Ruhe und Durchschlagskraft im Angriff, die zu vielen überhasteten Abschlüssen und Ballverlusten führte. Aber auch die Abwehrreihe ließ Max Brustmann ein ums andere Mal im Stich. Der Wölfe-Schlussmann sah sich des Öfteren mit Ferndorfer Spielern im eins gegen eins gefordert. In den letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs zogen die Gastgeber dann etwas deutlicher weg und erhöhten den Vorsprung auf zwischenzeitlich sechs Tore Differenz. Bis zum Schlusspfiff konnten aber Stefan Schmitt und Jan Schäffer auf vier Treffer verkürzen. Halbzeitstand 16:12.

Zur Halbzeit schafften es dann auch die Wölfe-Fans in die Halle an der Stählerwiese, die mit ihrem Fanbus wegen eines havarierten Getränkelastwagens durch eine Vollsperrung der A3 aufgehalten wurden. Erstaunlich war, mit den Fans schien nach wieder Anpfiff auch das Team auf der Platte angekommen zu sein. Die Wölfe verkürzten den Vorsprung der Gastgeber in der Anfangsphase um weitere zwei Treffer und konnten durch eine besser organisierte Abwehrreihe sowie einen durchsetzungsfähigeren Angriff die Oberhand in der Partie gewinnen. Als Julian Bötsch in der 41. Spielminute einen von drei Treffern ins leere Tor erzielte, glichen die Grün-Weißen zum ersten Mal in der Begegnung aus. Nur wenig später drehten die Wölfe in Unterzahl die Begegnung durch drei Torerfolge von Lukas Böhm. Benedikt Brielmeier, der seit Ende der ersten Halbzeit Stabilität in den Abwehrverbund der Rimparer brachte, legte sogar noch das 20:23 hinterher. Durch den 4:0-Lauf positionierten sich die Wölfe nun in die bessere Ausgangslage, bevor es in die entscheidende Phase gehen sollte. Der bereits abgestiegene Widersacher der Wölfe an diesem Abend hatte bis dahin tapfer gekämpft und unteranderem aufgrund einer beträchtlichen Verletzungsmisere einen großen Teil des Kaders mit Spielern aus der Verbandsligamannschaft befüllt. Der junge Kader von Ferndorfs Cheftrainer Michael Lerscht konnte dann den erfahreneren Wölfen aber nichtmehr viel entgegensetzen. Zwar wurde es bis zum Schlusspfiff nichtmehr deutlicher, doch näher als auf drei Tore sollten die Gastgeber nichtmehr herankommen. Nach 60 Spielminuten stand ein hart erkämpfter 26:29-Endstand auf der Anzeigetafel.

Festzuhalten lässt sich auf jeden Fall, dass das Team aus Ferndorf den Wölfen das Leben lange schwergemacht hat und dafür auch ein großes Kompliment verdient hat, aber eben der Kampfgeist der Wölfe nicht zu vergessen ist. Max Brustmann steuerte mit 16 Paraden einen großen Anteil zum Sieg bei. Benedikt Brielmeier, Lukas Böhm und Steffen Kaufmann blühten aber ebenfalls, vor allem im zweiten Spielabschnitt, auf und brachten neue Impulse in das Spiel. Wenn man den Verlauf der Begegnung betrachtet, dann findet man viele Parallelen zur Vorsaison. Damals feierten die Wölfe in Ferndorf den sicheren Klassenerhalt, gestern zwei wichtige Punkte für im Rennen um die Aufstiegsplätze.

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Statistik des Spiels

TuS Ferndorf
Puhl (1.-40.), Rottschaefer (41.-60.) – John 2, L. Sorg 4, M. Sorg, Celestin 5, Michel 3, Bettig, Neuteboom, Volentics 2, Schneider 7/6, Barwitzki 3, Kastening, Sartisson

DJK Rimpar Wölfe
Brustmann (1.- 60., 1 Tor), Wieser – Kraus 1, Schmitt 1, Schömig 1, Böhm 3, Bötsch 1, Schäffer 4, Schmidt 6/1, Kaufmann 6, Siegler, Brielmeier 3, Herth 1, Sauer 1

Spielfilm
2:0 (3.), 6:3 (11.), 10:7 (18.), 13:9 (25.), 15:9 (28.), 15:11 (29.), 16:12 (HZ), 16:14 (32.), 18:18 (41.), 20:21 (44.), 20;23 (47.), 21:25 (52.), 24:27 (56.), 26:29 (Endstand)

Siebenmeter: 7/6 : 3/1

Zeitstrafen: 3:2

Schiedsrichter: Fabian vom Dorff/Christian vom Dorff (Kaarst)

Zuschauer: 687 – Sporthalle Kreuztal


Für die DJK Rimpar Wölfe

Michael Endres